Ski-Abenteuer im Zillertal

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Unser Skilager in Gerlosberg.

Auch in diesem Jahr sind die siebenten Klassen sportlich im Winter unterwegs. Während der eine Teil die Woche mit Wandern, Eislaufen, Kartfahren oder Biathlon verbringt, erobern die übrigen die Skipisten in der Zillertalarena. Unten ein Link zur Bildergalerie.

Wobei das Erobern unterschiedlich passiert. Erfahrene Skifahrer können bereits am ersten Tag die Hänge des Skigebietes austesten, unsere Anfänger wollen die Fähigkeiten dazu erst noch erlernen.

27.01.2020 - erster Tag

Nach einer angenehmen Busfahrt kamen wir am Montag Abend am Enzianhof an. 20 Jungs in einem und 10 in dem anderen Zimmer, die Mädchen auch auf zwei Unterkünfte verteilt.. Zuerst hieß es für alle, die Skischuhe anzuprobieren und die Skier anzupassen. Alles Aufräumen, dann waren wir so gegen halb acht beim Essen.

Am ersten Abend waren alle noch ziemlich aufgekratzt und brauchten eine Weile, bis in den Zimmern Ruhe war.

28.01.2020 - zweiter Tag

Heut ging es ins Skigebiet. Mit dem Bus oben angekommen, fuhren wir mit der Seilbahn zur Rosenalm. Dort ist das Zentrum des Skigebietes und dort sind auch die Übungsgelände. Nach einer ordentlichen Erwärmung versuchten sich alle erst einmal am Schlepplift. Die Skilehrer konnten sehen, ob es wirklich Anfänger oder Fortgeschrittene waren, die sich in die Gruppen eingeteilt hatten. Dann machten sich die Fortgeschrittenen auf die Pisten, die Anfänger lernten die ersten Bewegungen auf dem Übungsgelände. Mittags 13:00 trafen sich alle zum Essen und tauschte sich aus, wie es so gelaufen war. Die meisten hatten gute Fortschritte erzielt.
Nach dem Essen schien erst noch die Sonne, aber dann brach ein etwa halbstündiges Schneegestöber herein, dass zwar einen schönen Neuschneebelag auf die Pisten brachte, aber auch dafür sorgte, dass fast alle Lifte geschlossen wurden. Einige fuhren danach schon ins Quartier, andere Gruppen hatten mehr Ausdauer, und siehe da, das Wetter wurde auch wieder schön.
Eine kleine Aufregung noch, als der Skibus so voll war, dass ein Teil der Schüler noch eine Stunde hätte warten müssen. Aber zum Glück hatten wir ja unseren Busgfahrer Sven, der die Zurückgelassenen abholte. Am Abend war es deutlich ruhiger, der Sport steckte allen in den Beinen.

29.01.2020 - dritter Tag

In der Nacht hatte es voraussagegemäß geschneit. Und so ging es den ganzen Tag mal mehr oder weniger intensiv weiter. Für Schüler und auch Lehrer ein ganz anderes Fahrgefühl mit etwa 20 bis 30 cm Neuschnee. Auf jeden Fall musste eben am Fahrstil einiges geändert werden, z. B. mehr Belastung auf den Hinterski. Die ungünstigen Sichtverhältnisse erforderten viel Aufmerksamkeit. Gegen Nachmittag waren dann auch viele Schneehhaufen zusammen geschoben, die dann auch körperlich an die Substanz gingen. Aber jeder konnte sich sein Tempo einteilen, dank der vielen Betreuer fand sich für jede Gruppe ein Begleiter. Wer nicht mehr konnte legte eine Pause in einer der Hütten ein. Bei den Fortgeschrittenen wurden erste kleine Hügel übersprungen, die Anfänger wagten sich zum Teil an die "richtigen" Pisten, weg vom Übungshang. Zum Abschluss ging es für 2 Gruppen auf dem Waldweg bis ans Hotel.

30.01.2020 - vierter Tag

Heute sollten es mindestens vier Sonnenstunden werden - und es wurden mehr. Ein Super Skitag für alle. Anfänger und Fortgeschrittene konnten sich auf die Verbesserung ihres Könnens konzentrieren. Die guten Anfänger verbrachten den ganzen Tag auf den Hängen und übten sich im sicheren Fahren im steileren Gelände. Die Fortgeschrittenen maßen sich in einem kleinen Slalom- und Abfahrtswettbewerb und testeten ihr Können auf einer einfachen Skicross-Strecke. Dank der guten Begleitung durch die Eltern konnten alle entsprechend ihrer Fähigkeiten betreut werden. Keine Verletzten, viel Spaß, gute Disziplin - es gab nichts zu Meckern...
Am Abend ließen wir den Tag mit einer kleinen Veranstaltung mit einigen Spielen ausklingen. Dabei wurden die besten Slalomfahrer geehrt. Ein großer Dank ging an all die begleitenden Eltern, unseren Busfahrer Herrn Jäkel und auch an das Personal des Enzianhofes.
Den Abschluss bildetet eine Fackelwanderung zu einem Lagerfeuerplatz. Da versuchten sich einige am "Robbentanz" - sehr witzig. Zum Schluss noch eine wilde Scheeballschlacht und gegen 23 Uhr waren die meisten k.o. und im Bett.

31.01.2020 - fünfter Tag

Letzter Tag in der Zillertal-Arena. Am Vormittag gab es noch einmal ein je nach Können gestaffeltes Training aller Gruppen in unterschiedlichem Gelände. Die Fortgeschrittenen nutzten den Funpark mit seinen verschiedenen Hindernissen ausgiebig. Nach dem Essen gingen alle gemeinsam auf das Übungsgelände mit der blauen Piste. Dort bildeten wir Paare aus Anfängern und Fortgeschrittenen. Die einen konnten ihren Mitschülern zeigen, was sie gelernt haben, die anderen konnten Tipps und Unterstützung geben wo es noch nötig schien. Kleine Schanzen wurden gebaut, Menschenslalom und Rückwärtsfahren waren eitere Übungen. Es war sehr warm, etwa 10 Grad in der Sonne, das machte den Schnee dann schon etwas weich. So gegen 15:00 Uhr fuhren wir mit der Seilbahn und dem Skibus zurück zur Herberge. Ski abgeben, packen und etwa 17:00 saßen wir im Bus. Herr Jäkel brachte uns sicher nach Hause und so etwa um 00:30 Uhr konnten die Eltern ihre Skihasen wieder in Empfang nehmen.

Es war eine schönes Skilager, besonders aufgefallen ist allen Betreuern das gute Gesamtklima in der Gruppe. Keiner stand ständig abseits, keiner hat sich übermäßig in den Vordergrund gestellt. Gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme waren immer vorhanden. Danke an alle. Besonders auch an die begleitenden Eltern, ohne die das nicht möglich gewesen wäre.

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