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Abiturhilfen Bücherliste für die Sekundarstufe II

Abiturhilfen Bücherliste

 

Facharbeit & Referat:

Abitur clever vorbereitet - Referat & Facharbeit (16165)

 

Kunst:

Duden Abiturhilfen: Kunstgeschichte I (9012)

Duden Abiturhilfen: Kunstgeschichte II (8089)


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Schülerduden Musik – Sachlexikon (7924)

ABC Musik: Allgemeine Musiklehre (16137)


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Abiturwissen Praktische Philosophie Ethik (7764)

Schülerduden Die Philosophie (7769)

dtv-Atlas zur Philosophie (7773)

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Basiswissen Abitur Biologie (16132)

Abitur clever vorbereitet Biologie (15520)

Fit für's Abi in Biologie (10680)

Wissensspeicher Biologie (10310)

Abiturhilfen Biologie: Stoffwechsel und Energieumsatz (10389)

Fremdsprachen:

Das Abiturwissen: Englisch, Französisch, Latein (6485)

 


Stark: Abitur 2021 Englisch LK, Original-Prüfungsaufgaben mit Lösungen (16135)

Learning English: A Guide to Grammar (6447)

Learning English: Grundgrammatik, Ausgabe für Gymnasium (6449)

Englisch Abitur schnell trainiert für Grund- und Leistungskurse (6450)

 


Training Aufbauwortschatz Französisch (6480)

Französisch Abitur schnell trainiert (6484)

Training: Französische Grammatik + Lösungsheft (6482)

Training: Grundwortschatz Französisch + Lösungsheft (6481)

 


Deutsch:

Abiturwissen: Drama (6569)

Abiturwissen: Lyrik (6568)

Abiturwissen: Erzählende Prosa (6574)

Stark: Abitur 2021 Deutsch – Original-Prüfungsaufgaben mit Lösungen (16134)

Duden Abiturhilfen: Erzählende Prosatexte analysieren (2676 + 16133)

Pocket Teacher Deutsch Abi (16130)

Abitur clever vorbereitet - Deutsch + CD-Rom (16163)


Chemie:

Wissensspeicher Chemie (10227)

Abiturhilfen Chemie: Grundlagen der Organischen Chemie (10267)

Abiturhilfen Chemie: Kunststoffe, Farbstoffe, Waschmittel (10225)

 

Geschichte:

Stark Abitur Geschichte 2013 – Original-Prüfungsaufgaben mit Lösungen (16138)

Sekundarstufe II Geschichte Quellensammlung „Unterschichten“ (8590)

Abiturhilfen Geschichte I (8479)

Abiturhilfen Geschichte II (9253)

Geschichte Abitur schnell trainiert (10055)

Abiturwissen: Deutschland nach 1945 (8580)

Abiturwissen: Zeitalter des Imperialismus 1870 – 1914/18 (8555)

Abiturwissen: Industrielle Revolution und Soziale Frage (8503)

Abiturwissen: Deutschland im 19. Jahrhundert (8502)

Abitur clever vorbereitet - Geschichte + CD-Rom (16162)

Abitur clever vorbereitet - Geschichte mit Abi-Musterklausuren (16161)

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Abitur-Training Physik LK – Elektrisches und magnetisches Feld (10361)

Abiturhilfen Physik: Mechanik I Bewegungslehre (10360)

Biturhilfen Physik: Mechanik II Erhaltungssätze (10359)

Physik Abitur schnell trainiert für Grund- und Leistungskurse (10216)

Physik Abitur Grundkurs (10215)

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Abiturhilfen Geografie: Geozonen und Landschaftsökologie (9507)

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Basiswissen Schule Abitur: Geografie (16131)

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Duden Abiturhilfen Geografie: Industrie und Dienstleistungen (9664)

Duden Abiturhilfen Geografie: Entwicklungsländer (9665)


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Trainingskurs fürs Matheabi: Exponentialfunktionen (10183 + 10182)

Trainingskurs fürs Matheabi: Logarithmusfunktionen (10174 + 10175)

Trainingskurs fürs Matheabi: Gebrochen-Rationale Funktionen (10184)

Stark: Abitur 2021 Mathematik LK – Original-Prüfungsaufgaben mit Lösungen (16136)

Duden Abiturhilfen Mathematik: Stochastik I (10172)

Duden: Stochastik – Beschreibende Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie (15993 + 10171)

Abiturprüfungsaufgaben mit Lösungswegen Grundkurs Mathematik – Analysis/Stochastik (10176)

Mathematik heute: Grundkurs Analysis Gesamtband (10173)

Mathematik Abitur schnell trainiert für Grund- und Leistungskurse (10161)

Mathematik S-2 (10107)

Abituraufgaben Mathematik (10152)

Wissensspeicher Mathematik (10154)

DVD, CD Katalog

DVDs:

Abenteuer im Zauberwald

Aladdin (1-3)

Alice im Wunderland

Bauernhof – Was ist Was

Charlie und Louise – Das doppelte Lottchen

Das Feuerzeug

Das fliegende Klassenzimmer

Das große Krabbeln

Das Tagebuch der Anne Frank

Der Glöckner von Notre Dame

Der Hauptmann von Köpenick

Der Hirsch mit dem goldenen Geweih

Der König der Löwen 1+2

Der Name der Rose

Der Schimmelreiter

Der Schuh des Manitu

Die Blechtrommel

Die Bücherdiebin

Die Geschichte vom kleinen Muck

Die lustige Welt der Tiere

Die rote Zora

Die schöne und das Biest

Die Schwanenprinzessin

Die unendliche Geschichte

Die Unglaublichen

Die Wilden Kerle 1

Die Wilden Hühner und das Leben

Emil und die Detektive

E.T.

Familie Feuerstein

Faust

Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel

Gandhi

Geschichte – Was ist Was

Große Haie, kleine Fische

Hamlet

Harry Potter Filme 1-8

In einem Land vor unserer Zeit 1+3

Ice Age 1

Jakob der Lügner

Krabat

König Drosselbart

Lilo und Stitch

Macbeth

Mephistos Faust

Michel aus Lönneberga

Momo

Mulan

Muppets Der Zauberer von Oz

Nathan der Weise

Natur – Was ist Was?

Nirgendwo in Afrika

Peter Pan

Pocahontas

Polargebiete – Was ist Was?

Pünktchen und Anton (1969)

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Rätselhafte Ereignisse

Romeo und Julia

Rotkäppchen

Shrek 2

Sieben Jahre in Tibet

Sommer – Für die große Liebe musst Du kämpfen

Stuart Little

Tarzan

The Chaplin Collection Modern Times

Tiere – Was ist Was?

Twilight Saga – New Moon

Wolfsblut

 

CDs:

Der Hobbit – J.R.R. Tolkien (Hörbuch)

TOP SECRET, Die neue Generation – Robert Muchamore (Hörbuch)

Die Drei Fragezeichen (Hörspiele):

Die Höhle des Grauens(Fall Nummer 111)

Der Phantomsee (Fall Nummer 2)

Der Kapartenhund (Fall Nummer 3)

Panik im Park (Fall Nummer 110)

Der Super-Papagei (Fall Nummer 1)

Die Nadel – Ken Follett (Hörbuch)

Emil und die Detektive (Das Hörspiel zum Kinofilm, Teil 1)

 

Kasetten:

Harry Potter und der Stein der Weisen – J.K. Rowling (Hörbuch)

Logans Tagebuch
März 2021
Erwischt! 02.03.2021

Mist. Amelie hat mich doch entdeckt. Dabei hab ich mich doch so gut versteckt!

Als ich gestern gehört hab, dass sie in die Bibliothek geht, bin ich sofort in ihren Rucksack gesprungen und mitgekommen.

Das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen! So viele Bücher! So viel Wissen! Und deutlich mehr Ruhe. Amelie macht zu Hause immer so viel Lärm mit diesen Instrumenten, sodass ich nie ungestört lesen kann.

Jedenfalls sind wir dann hier angekommen und bevor sie überhaupt das Licht angemacht hat, wusste ich, dass ich hier bleiben will! Wie wunderschön es hier doch ist. So viele alte und neue Bücher und dieser Kronleuchter erst. Ich bin unauffällig aus meinem Versteck gehüpft und hab mich auf der ersten Etage versteckt, bis Amelie wieder weg war. Dann hab ich erstmal alles inspiziert. Alle guten Verstecke, jedes Bücherregal und auch diesen seltsamen Kasten, an dem sie immer rumgetippt hat. Ich hab gar nicht bemerkt, wie spät es schon geworden war und bin dann wieder in mein Versteck zum Schlafen gekrochen. Super, dass es hier so viele Kissen gibt!

Aber als Amelie dann heute Morgen wieder da war, hörte sie mich hinter den Büchern schnarchen und ich bin aufgeflogen.

Aber sie hat gesagt, ich darf bleiben! "Ein nach Büchern verrückter Waschbär klingt doch super als Aufpasser und Assistent für die Bibliothek!" Ein Glück! Ab und zu werde ich schon noch wieder mit ihr nach Hause gehen - schließlich geht nichts über das eigene Bett - aber ein Traum wird wahr!

Ich bin der Herrscher über die Bibliothek! ... AUA ... ja okay, du hast ja recht, Amelie, ich bin der Assistent. Ich dachte nur, "Herrscher" klingt besser...

 

Rätsel der Woche

Ich liebe Rätsel! Deswegen werde ich euch jede Woche ein oder zwei Rätsel geben und ihr könnt sie lösen, wenn ihr wollt. Die Lösungen werden dann immer am Anfang des nächsten Eintrages stehen. Viel Spaß!

 

Rätsel 1:

Ich habe viele Blätter

und ich bin doch kein Baum.

Wenn du mich aufmachst,

gibt es Wörter und Bilder zu schaun.

Wer bin ich?

 

Rätsel 2:

Die Bibliothek ist einiges an Jahren alt. Aber wie alt ist sie denn?

Die erste Zahl ist die Anzahl der Kronleuchter in der Bibliothek.

Die zweite Zahl ist die Anzahl der Fenster in der Bibliothek mal zwei.

Die dritte Zahl ist die Anzahl der Etagen plus die Anzahl der Tische in der Bibliothek und dann minus eins.

 

Bis nächste Woche!

Logan

 

Was machst du eigentlich? 08.03.2021

Lösung der Rätsel für die letzte Woche:

1. Rätsel: Buch

2. Rätsel: Die Bibliothek ist 164 Jahre alt.

 

Hätte nicht gedacht, dass der Tag nach so viel streiten, noch gut enden kann. Oh Mann.

Da sind wir jetzt schon eine Woche hier gewesen, Amelie und Ich, und haben so nebeneinander gearbeitet. Wobei ich nicht dachte, dass Amelie da sinnvolles Zeug macht. Mann, hat das genervt. Ich war fleißig am Lesen und dachte, dass das auch ihr Job ist. Aber die ist ja dauernd die Etagen hoch und runter. Mit Büchern hoch und anderen Büchern wieder runter. Und dann, wenn mal niemand in der Bibo war, fing sie dabei auch noch an zu summen. Himmel, hat das genervt. Ich konnte mich so gar nicht auf meinen Krimi konzentrieren! Aber das Schlimmste ist, wenn sie sich vor dieses leuchtende Ding setzt und anfängt auf so nem weißen Teil herumzuhacken.

 

Ich meine, was soll denn das? Klar, sie liest auch ab und zu in einem Buch, aber sie könnte ihre Zeit doch viel mehr dafür nutzen! Lesen und lesen und lesen! Wofür ist man denn bitte sonst in der Bibliothek?!

Ich rede mich schon wieder zu sehr rein. Dabei hat sie mir eben genau das am Donnerstag erklärt. Anscheinend muss sie deutlich mehr machen, als ich dachte. Aber dann hat sie gesagt: „Du darfst dich nicht so aufregen! Du liest schließlich nur den ganzen Tag Bücher!“

Da bin ich dann echt wütend geworden und hab mich wieder hinter den Büchern verzogen. Wir haben uns dann den Rest des Tages nicht mehr angeguckt. Das war ganz schön anstrengend.

Aber dann am Freitag haben wir uns hingesetzt und beide festgestellt, dass wir die Arbeit des Anderen nicht genug wert schätzen. Amelie hält die Bibo in Schach und ich weiß über die Bücher Bescheid. Wir sind schließlich ein Team!

Aber zurück an die Arbeit. Ich will endlich wissen, wer der Mörder ist...

 

 

Rätsel der Woche

1.Rätsel:

Wenn alles ganz ruhig ist,

es soll sich um dich herum befinden.

Aber sag laut seinen Namen,

und es wird sofort verschwinden.

Wer bin ich?

 

 

 

Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche Montag.

Bis dahin!

Ich reise um die Welt! ... in der Bibo. 15.03.2021

Lösungen der Rätsel von der letzten Woche:

1.Rätsel: das Schweigen

2.Rätsel: Das war eine optische Täuschung: Beide Kreise sind gleich groß, aber der eine wirkt kleiner, weil er größere Kreise um sich hat und der andere wirkt größer, weil er kleinere Kreise um sich hat.

 

Ich reise um die Welt! ... in der Bibo.

 

Hallo Freunde!

Es ist was super Tolles passiert!

Amelie und ich haben uns letzte Woche darüber unterhalten, dass wir ja im Moment keine Reisen unternehmen können. Wir haben dann angefangen aufzuzählen, wo wir noch überall mal hin wollen. Kapstadt, Grönland, Japan und so vieles mehr!

Und dann ist uns die Idee gekommen!

 

"Mit Büchern um die Welt reisen

Wenn wir es nicht in echt machen können, reisen wir eben in der Bibo um die Welt!"

 

Für jeden Kontinent gibt es jetzt in der Bibo einen kleinen Platz mit Bücher und verschiedenen Spielen dazu!

Verschiedene Quizze, Geruchstests, Puzzle, Rätsel, Geheimschriften, Rezepte, Malen und Zeichnen, und so viel mehr!

Es wird in den nächsten Tagen auch noch einiges dazukommen und vielleicht sogar ein großes Quiz zu allem geben mit Preisen, mal sehen. ;)

Wir haben uns richtig ins Zeug gelegt und würden uns freuen, wenn ihr mal vorbeischaut! :)

 

 

Rätsel der Woche:

Diese Woche gibt es genug Rätsel in der Bibo zum Knobeln. Viel Spaß dabei!

 

Logan

Alt und Neu 22.03.2021

Alt und Neu

Ich muss euch unbedingt erzählen, was letzte Woche passiert ist!

Also. Ich hab gerade meinen Krimi fertig gelesen – den hatte mir Amelie übrigens empfohlen, nachdem sie ihn gelesen hatte. Hat sogar ne Rezension dafür geschrieben! – und wollte mich dann einfach mal umsehen, was es sonst so gibt.

 

 

Da geh ich also so die letzte Treppe hoch und da fällt mir zum ersten Mal auf, dass wir so viele alte Bücher da oben haben. Die sind doch gar nicht mehr wichtig, oder? Ich meine, wer liest die denn noch. Und viele sind auch nicht mehr aktuell, wie zum Beispiel die Lexika.

 

 

Das hat mich nachdenklich gemacht. Wären diese Bücher nicht da, könnte man viel mehr neue Bücher in der Bibo unterbringen. Neue Krimis und Romane!

Aber ich hab vorletzte Woche schließlich auch schon falsch gelegen, also hab ich Amelie gefragt, was sie dazu denkt.

 

 

Sie hat gesagt, dass Bücher fantastische Quellen aus diesen Zeiten sein können. Sie zeigen uns, wie die Menschen früher gedacht und gelebt haben. Und je älter ein Buch ist, desto wertvoller ist es.

Wir haben doch tatsächlich ein 166 Jahre altes Buch in der Bibo! Wahnsinn, oder?

Aber weil das so alt ist, darf das keiner mehr ausleihen, sondern nur in der Bibliothek lesen. Sonst geht es vermutlich kaputt.

Sie hat mir dann auch noch etwas gesagt, worüber ich vorher noch nie so richtig nachgedacht hatte:

„Nur weil du etwas nicht magst oder wichtig findest, heißt das nicht, dass Andere es auch nicht tun.“

Sie zum Beispiel liebt es, in den alten Büchern rumzustöbern und somit ein besseres Bild von verschiedenen Sachen zu der Zeit kriegen. Sie sagt, solange man weiß, wie alt die Bücher sind und unter welchen Umständen sie geschrieben wurden, kann man sie lesen.

Sie hat mir dann noch alte Naturführer und noch ältere Romane gezeigt. Manche sogar mit so ner seltsamen alten Schrift. Krass, was wir alles haben.

 

Also ich weiß jetzt auf jeden Fall, dass diese Bücher wichtig sind und dass sie mehr Wert haben, als man denken könnte.

 

Aber ich glaube, ich lese trotzdem lieber jetzt Rubinrot. Ich kann ja später immer noch Shakespeares Werke in Altdeutsch lesen.

 

 

Rätsel der Woche:

1. Rätsel:

Wenn du es hast,

willst du es teilen.

Wenn du es teilst,

wirst du es nicht mehr haben.

Was ist das?

 

2. Rätsel: Finde heraus, was meine Lieblingsfarbe ist!

Was ist der zweite Buchstabe meines Namens?

Ein Buchstabe vom Wort „Bibliothek“ gehört mit dazu.

Was ist der erste Buchstabe des Buches, was ich jetzt lesen will?

 

Füge die Buchstaben sinnvoll zusammen und du weißt, was meine Lieblingsfarbe ist!

 

Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche.

Bis dahin!

 

Logan

April 2021
Verwandschaft kann anstrengend sein. 12.04.2021

Lösungen der Rätsel vom 22.03.:

1.Rätsel: das Geheimnis.

2.Rätsel: Logans Lieblingsfarbe ist rot.

 

Verwandtschaft kann anstrengend sein.

 

Ein Glück bin ich wieder in der Bibo. Oh Mann, Familie kann anstrengend sein.

Ich war über Ostern bei Amelie zu Hause, aber ich habe die meiste Zeit am Computer verbracht, weil meine Familie unbedingt wollte, dass wir über die Ostertage skypen. Immer fast den ganzen Tag.

 

 

Klar, durch Corona konnten wir uns nicht besuchen, aber das sind wir sowieso gewohnt. Die Familie meiner Mutter kommt nämlich aus Schottland und die Familie meines Vaters kommt aus Nordamerika.

Sich gegenseitig zu besuchen, ist also eh nicht so einfach. Aber die Familie ist im Allgemeinen auch nicht sehr einfach.

Die Verwandten aus Schottland heißen „die Gellagies“ und die Verwandten aus Nordamerika heißen „die Laskers“.

Die Gellagies leben zwar in Schottland, sind dort aber alle (außer mir) nicht geboren. Woher sie kamen, will keiner sagen. Sie sind schrecklich hyperaktiv und viel zu neugierig. Wollen immer alles wissen und jedes Detail kennen.

Sie haben mich sogar gefragt, ob ich ihnen jeden Titel von jedem Buch in der Bibo aufsagen kann..

Hallo?! 16.000 Bücher! Das kann doch keiner auswendig!

 

Aber die Laskers sind auch nicht besser. Niemand wird je eine Familie finden, die noch skeptischer ist. Wobei „skeptisch“ es auch nicht sonderlich trifft. Sie sind paranoid, aber das Wort mögen sie gar nicht. Also sind sie jetzt „skeptisch“. Mhm.

Sie wollten beim Skypen für mehrere Stunden ihre Kamera nicht anmachen, weil sie Angst hatten, dass die NSA und alle möglichen anderen Geheimdienste zuhören.

Es war schon ein Wunder, dass wir sie dazu bekommen haben, ihr Mikro anzumachen.

Die Laskers sind immer so drauf. Sie schreiben mir meist auch verschlüsselte Briefe, weil sie denken, die Briefe werden geöffnet.

So einen verschlüsselten Brief hat Amelie (mit meiner Erlaubnis natürlich) bei den Kontinentenrätseln mit hochgeladen. Ich bin ja mittlerweile geübt in dem Entschlüsseln, aber kannst du das auch? ;)

 

Naja. Jedenfalls sind beide Seiten der Familie sehr schräg. Und dann stellt euch vor, wie seltsam sie in Kombi sind. Chaos pur.

 

Aber ich mag sie trotzdem. Es sind die Kleinigkeiten, die es dann besser machen. Tante Maddys endloses Wissen über Astronomie, Cousin Edwards Liebe für schräge Gruselgeschichten, die Katze Luna, die bei den Gellagies immer vor die Kamera springt, Papas coole Rezepte, die er alle auswendig kann und Mamas krasse Bauprojekte, von denen sie immer Bilder dabei hat.

Und so vieles mehr.

 

Meine Familie kann also auch angenehm sein, aber nur in korrekter, kleiner Dosis. ;)

Gut, dass das Skype Chaos jetzt erstmal vorbei ist. Mein armer PC war völlig überhitzt danach..

 

 

Rätsel der Woche

 

2.Rätsel:

Ein Teil von meiner Familie kommt aus Schottland. Weißt du genug über Schottland, um die Fragen zu beantworten?

 

1.Welche Insel liegt unmittelbar vor der Küste Schottlands?

 

a)die „Insel des Nebels“

b)die „Insel der Geister“

c)die „Insel der Schafe“

 

2.Weißt du, als was der Dudelsack, oder auch Sackpfeife genannt, früher eingesetzt wurde?

 

a)als Kriegsinstrument

b)als Aufbewahrungssack

c)als Ersatz für die Kirchenglocke

 

3.Wie heißt ein typisch schottisches Nationalgericht?

 

a)Fiddich

b)Nessie

c)Haggis

 

4.Wie heißt die größte Stadt Schottlands?

 

a)Glasgow

b)Edinburgh

c)Aberdeen

 

5.Loch Ness, angeblich der Heimatsee des Ungeheuers Nessie, ist...

 

a)...das erste Weltkulturerbe der Welt.

b)...der zweitgrößte See des Landes.

c)...seit 2005 für Touristen gesperrt.

 

Die Lösungen gibt es wie immer im nächsten Eintrag.

 

Bis dahin!

 

Logan

Der Grusel der Schulbibo. 19.04.2021

Lösungen der Rätsel vom 12.04.:

 

 

2.Rätsel:

1.Welche Insel war's?

a)die „Insel des Nebels“

2.Der Dudelsack früher:

a)als Kriegsinstrument

3.Nationalgericht:

c)Haggis

4.Größte Stadt:

a)Glasgow

5.Loch Ness ist:

b)zweitgrößter See des Landes

 

Der Grusel der Schulbibo

Man, ich krieg Gänsehaut, wenn ich nur dran denke, was letzte Woche passiert ist.

Es passierte am Dienstag.

Es war draußen irgendwie noch so dunkel, vermutlich wegen Regen oder so, weswegen ich ziemlich verschlafen hab. Gegen 10 bin ich erst aufgewacht und war ganz durstig.

Amelie war nirgends zu sehen, aber ihr Rucksack stand unten. "Vermutlich ist sie im Sekretariat", dachte ich und ging die Treppe runter. In ihrem Rucksack war wie immer ihre Flasche, aber als ich ein wenig daraus getrunken hatte, überkam mich eine Gänsehaut.

Von irgendwo her kam ein Geräusch. Eins, dass ich noch nie gehört hatte. Schlimmer noch. Es kam nicht von irgendwo her, sondern von ganz oben. Von hinter der Tür.

 

Als ich zum ersten Mal in der Bibo war, hab ich Amelie gefragt, was hinter der Tür ist und sie hat mich nur angegrinst und gesagt: „Das willst du lieber nicht wissen. Das ist nichts für schwache Nerven.“

Das hat mich ein wenig gekränkt, aber ich hab das Gespräch auch bald wieder vergessen.

 

Ich würde gern sagen, dass ich in diesem Moment jetzt starke Nerven hatte, aber das komplette Gegenteil war der Fall. Ich hab so angefangen mit Zittern. Das Geräusch war ein Kratzen und Ziehen. Plötzlich krachte es wie in einem Horrorfilm und dann hörte ich nur noch schweres Atmen. Ich blieb wie angefroren unten beim Tisch stehen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit fing das Ziehen und Kratzen wieder an.

"Jetzt Reicht's", dachte ich und ging langsam die Treppen hoch. Ich dachte echt, jeder würde mein Herzklopfen hören können.

Als ich vor der Tür stand, hörte das Kratzen und Ziehen schlagartig auf.

Als hätte meine Angst nicht noch größer werden können.

 

Und dann geschah es. Die Tür sprang schlagartig auf und ich schrie um mein Leben, während ich meine Pfoten über meine Augen hielt. Es hat ne ganze Weile gedauert, bis ich merkte, dass da jemand mit mir geschrien hatte. Aber das hörte wieder auf, also hörte ich auch auf.

Jetzt fing jemand an leise zu lachen. Ich wollte meine Augen nicht aufmachen.

„Logan. Es ist okay, ich bin's doch nur!“

Ich nahm meine Pfoten von meinen Augen und bekam plötzlich einen Lachanfall. Amelie!

 

Da hatten wir uns beide echt in was hereingeredet. Amelie hat einfach nur Spaß gemacht, als sie mir nicht erzählen wollte, was hinter der Tür ist und ich hab's ihr geglaubt.

Und sie war nicht im Sekretariat. Sie war in der Abstellkammer – das ist, was hinter der Tür ist – und hatte dort nur etwas gesucht. Durch ein Missgeschick fielen ihr ein paar Bücher, die dort stehen, runter und auf sie drauf. Mehr nicht.

 

Jetzt weiß ich, wie sich die Leute in Horrorfilmen fühlen, kurz bevor das Monster kommt.

Aber weder Amelie, noch ich sind Monster.

 

Zum Glück.

 

Rätsel der Woche

Heute gibt es nur ein Rätsel. Aber das ist ein Quiz für echte Gruselfans. Also, kennst du dich aus, mit dem Grusel rund um die Welt?

 

1.Wie heißen die wohl bekanntesten Ermittler des Paranormalen?

a)Ed und Lorry Warren

b)El und Luna Warren

c)Ed und Lorraine Warren

 

2.Was war deren bekanntester Fall?

a)Amityville

b)Enfield

c)Annabelle

 

3.Wer ist der Autor von „Es“ und welches Buch hat er noch geschrieben?

a)Stephan King, „The Shining“

b)Stephen King, „The Shining“
c)Donald Duck, „Carrie“

 

4.Wie heißt das Buch von Susan Hill, welches eins der bekanntesten Geistergeschichten wurde?

a)The Man in Black

b)The Woman in Black

c)The Lady in Black

 

5.Aus welchem Film stammt der berühmteste Soundtrack, der immer noch für Grusel und Spannung benutzt wird? Tipp: Er besteht nur aus zwei Tönen.

a)The Conjuring 1

b)Die Vögel

c)Der weiße Hai

 

Die Lösungen gibt es wie immer nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Der Tierstreit. 26.04.2021

Lösungen der Rätsel vom 19.04.2021

 

1.Namen der Ermittler:

c)Ed und Lorraine Warren

 

2.Bekanntester Fall:

a)Amityville

 

3.Autor von „Es“ und weiterem Buch:

b)Stephen King, „The Shining“

 

4.Buch von Susan Hill:

b)Woman in Black

 

5.Berühmter Soundtrack aus:

c)Der weiße Hai

 

Der Tierstreit

 

Leute. Amelie und ich brauchen eure Hilfe. Ihr müsst die unpolitischen Richter sein.

Keine Sorge, wir haben uns nicht heftig gestritten oder so. Wir haben in der letzten Woche nur sehr viel Spaß daran gehabt, eine Debatte darüber zu führen, wessen Lieblingstier besser ist.

Ich hab gesehen, dass sie Bilder von Luchsen an ihrem Arbeitsplatz hat und dadurch ist das Gespräch in Gang gekommen. Amelies Lieblingstiere sind also Luchse (obwohl sie mich jetzt schon wieder schief anschaut..jaja, sie sagt sie hat sehr viele Lieblingstiere, aber die Luchse bedeuten ihr sehr viel. Man, die kann sich auch nie festlegen. Aber pssst, das hab ich nicht gesagt!) und meine sind Wölfe.

Da war auch schon das Problem: Wir haben schnell festgestellt, dass Amelie Wölfe genau so sehr mag wie ich, weswegen sie fast all meinen Argumenten zugestimmt hat, als ich anfing zu debattieren, dass Wölfe besser sind.

Deswegen haben wir uns die Regel gesetzt, dass sie Luchse vertritt und ich Wölfe.

Das hat so Spaß gemacht! Wir haben uns bei manchen Argumenten richtig schlapp gelacht, aber jetzt sind wir am Ende unseres Lateins. Wir haben alle Argumente ausgeschöpft und wollen jetzt euch fragen, was ihr denkt.

Also haben wir einen der vielen Dialoge einfach mal aufgeschrieben.

 

 

L: Wölfe sind total geschickte Jäger!

 

A: Luchse sind Katzen. Meister im Jagen! Und sie können fantastisch Schwimmen und Klettern.

 

L: Okay, Wölfe sind eine der mysteriösesten Spezies. Über sie gibt es so viele Legenden und Geschichten.

 

A: Du hast noch nie irgendwelche Sagen aus dem Harz gehört, oder? Sonst würdest du wissen, wie weise, geheimnisvoll und mächtig Luchse beschrieben werden.

 

L: Das ist wahr. Wir mögen beide also wohl das Geheimnisvolle.

 

A: Oh ja! Mhm. Luchse sehen viel schöner aus, obwohl das ein echt schwaches Argument ist.

 

L: Echt? Die Pinsel an den Ohren findest du schön?

 

A: Die Pinsel verstärken die Hörkraft des Luchses, Logan. Sie können vorbeiziehende Rehe auf 500 Meter Entfernung hören. Und ja, die sehen total schön aus!

 

L: Dafür können Wölfe 45 Kilometer am Tag zurücklegen.

 

A: Boah. Das könnte ich nicht. Ich könnte auch nicht 70 km/h schnell rennen. Wie der Luchs.

 

L: Du hast wirklich recht. Jagdverhalten können wir nicht vergleichen. Luchse und Wölfe sind da beide echt krass.

 

A: Ja, irgendwie führt das hier zu nix. Mhm. Der Luchs hat Schneeschuhe als Pfoten sozusagen. Die sind so ausgeprägt, dass er kaum im hohen Schnee einsinkt. Und er hat seinen Namen (Luchs – Schimmern), weil seine Augen nachts wunderschön goldgelb schimmern!

 

L: Hey, nicht so viel auf einmal! Ähm..Wölfe können das Ökosystem um sie herum sehr stark beeinflussen! Als man sie im Yellowstone Park ansiedelte, konnte man feststellen, dass Bäume schneller wuchsen, Flüsse veränderten sich und es kamen mehr Tiere dazu!

 

A: Wow, das ist cool! Luchse sind genauso wie Wölfe vom Aussterben bedroht. Und zwar ziemlich stark. Aber sie kommen langsam wieder in den Harz zurück und die Menschen beschreiben es als die Rückkehr des „Waldgeistes“. Er wurde früher im Volksmund als der Richter des Waldes bezeichnet und sorgte für Ordnung und einen gesunden Wald.

 

L: Okay, ich bin mit meinem Latein am Ende.

 

A: Aber es ist doch auch okay, wenn wir unsere Lieblingstiere mögen. Muss doch keiner gewinnen. Außerdem mag ich Wölfe doch auch so sehr.

 

L: Aber es macht so Spaß, zu debattieren!

-

Also. Jetzt seid ihr dran!

Welches Tier ist euer Favorit?

 

 

Rätsel der Woche:

Lasst uns doch jetzt ein ganz kleines Quiz über Luchse und Wölfe machen. Zwei Fragen zu jedem Tier. Los geht’s!

 

1.Wofür sind die Pinsel am Ohr des Luchses (und laut Wissenschaftlern vermutlich auch der Backenbart)?

a)zum Hören

b)zum Fühlen

c)zum gut aussehen

 

2.Wie weit kann der Wolf am Tag laufen?

a)44 Kilometer

b)45 Kilometer

c)46 Kilometer

 

3.Was haben die Wölfe im Yellowstone Park ausgelöst?

a)die Bäume wuchsen langsamer

b)das Ökosystem wurde besser

c)die Flüsse traten über das Ufer

 

4.Wie wird der Luchs noch genannt?

a)Geist der Wanderer

b)Geist der Tiere

c)Geist des Waldes

 

Mal sehen, was nächste Woche so passiert.

 

Bis dahin!

Logan

Mai 2021
Prüfungsangst 03.05.2021

Prüfungsangst

 

Letzte Woche haben die Prüfungen der 12er angefangen und erstmal wollen Amelie und ich euch ganz viel Kraft und Erfolg wünschen! Ihr schafft das und wir drücken euch die Daumen!

Als Amelie mir gesagt hat, dass jetzt die Abiprüfungen anfangen, hab ich mich an eine der seltsamsten Prüfungen, die ich je hatte, erinnert.

(Liebe 12er: Nein, tut mir leid, in dem Text jetzt wird euch leider kein konstruktiver Ratschlag für eure Prüfungen gegeben. Aber habt auch keine Angst, es ist auch keine Prüfungshorrorgeschichte. Find ich jedenfalls. ;) )

Um in Schottland ein zugelassener Waschbär sein zu dürfen, muss man eine Prüfung vor dem Waschbär-Komitee "Racoon Committee" ablegen. Dieses Komitee muss sich jedes Jahr für die Prüfung woanders treffen, weil denen sonst die Menschen irgendwann auf die Pelle rücken. In dem Jahr, in dem ich dran war, waren sie in einer sehr alten Burg irgendwo auf dem Land.

 

Aber ich hatte absolut keine Lust auf diesen Blödsinn. Ein "zugelassener Waschbär" zu sein, hieß, wie alle anderen im Müll zu wühlen und Menschen erschrecken. Jedenfalls in Schottland. Nur wenige haben andere Ziele, welche natürlich total verpönt sind. Klar, man darf seine Hobbys haben, wie mein Vater sein Kochen und meine Mutter ihre Bauprojekte, aber alle arbeiten als "zugelassene Waschbären".

Ich wollte aber mit Büchern arbeiten. Ich wusste noch nicht wie, aber das wollte ich machen. Naja. Ich musste trotzdem an der Prüfung teilnehmen und hab auch fleißig dafür gelernt. Warum? Wenn man die Prüfung nicht macht, oder dreimal durchfällt, ist man verpflichtet, einem zugelassenen Waschbären als Assistent bei seiner Arbeit zu helfen. Also die (noch dreckigere) Drecksarbeit machen. Das wollte ich noch weniger, als alles andere. Also hab ich gelernt und gelernt und gelernt.

Da stand ich nun. Völlig durchnässt, weil es natürlich wieder geregnet hatte, mit meiner Mutter an meiner Seite. Sie hatte mich begleitet und mich auf dem Weg nochmal alles abgefragt. Kurze Erklärung: Meine Familie mag Konfrontation gar nicht. Deswegen hätte es mich nicht wundern dürfen, als ihre letzten Worte waren: "Ach übrigens, der Vorsitzende des Komitees kann unsere Familie nicht leiden und wird dir vermutlich die Prüfung schwerer machen. Tschüüüüüss!" Und weg war sie.

Ja, es hätte mich nicht überraschen sollen, aber meine Knie haben so gezittert, als Ich, völlig verwirrt, eintrat in das alte, große Schloss. Das Komitee empfing mich und schon sah ich Mister Mushoka, den Vorsitzenden. Mit einem boshaften Grinsen im Gesicht ließ er mich nicht aus den Augen, während seine Kollegen mir die üblichen Fragen stellten. Doch dann fing er an, total irrelevante Fragen zu stellen. Die erste war: "Wie entsteht ein Gletscher?"

Ich stand völlig ratlos da und dachte, jetzt ist es vorbei. Ich werde ein bekloppter Assistent eines Waschbären. Aber plötzlich spürte ich einen seltsamen Windhauch an meinem linken Ohr und eine Stimme flüsterte: "Was ist denn das für ne doofe Frage...". Ich war wie erstarrt und reagierte nicht. "Ganz ruhig. Ist alles okay. Wir helfen dir." sagte eine andere Stimme. "Wir wissen ziemlich viel. Zusammen holen wir dich hier raus."

Nach ein paar Sekunden wollte Mister Mushoka schon die Prüfung beenden, doch ich fiel ihm ins Wort und gab ihm die Antwort. Sie hatten es mir zugeflüstert. Aber Mister Mushoka gab nicht so leicht auf und fragte weiter: Wann schrieb Shakespeare "Romeo und Julia"? Wer schrieb das Gedicht "Daffodils"? Wer war 1949 britischer Premierminister? Wo liegt Nessebar? Ich konnte alles beantworten. Sie wussten wirklich alles!

So lernte ich die uralten, weisen (und auch ein wenig ulkigen) Geister Mix und Louis von Stratmourn Castle kennen. Durch ihre Hilfe bin ich dem Schicksal eines Waschbärassistenten entronnen und arbeite jetzt mit Büchern!

Ich schreibe ihnen bis heute immer noch Postkarten und Briefe. Obwohl sich die Briefträger*innen wohl wundern müssen, warum ein altes, verlassenes Schloss Post bekommt...

 

 

Rätsel der Woche:

Kannst du die Fragen von Mister Mushoka beantworten?

1.Wie entsteht ein Gletscher?

2.Wann schrieb Shakespeare "Romeo und Julia"?

3.Wer schrieb das Gedicht "Daffodils"?

4.Wer war 1949 britischer Premierminister?

5.Wo liegt Nessebar?

 

Die Lösungen gibt es wie immer im nächsten Eintrag, nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Mein Reisetagebuch Teil 1. 10.05.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:

 

 

 

2.Wann schrieb Shakespeare "Romeo und Julia"?

Vermutlich in den Jahren 1594-96

 

3.Wer schrieb das Gedicht "Daffodils"?

William Wordsworth

 

4.Wer war 1949 britischer Premierminister?

Clement Attlee

 

5.Wo liegt Nessebar?

In Bulgarien

 

 

Mein Reisetagebuch aus der Arktis

 

Bevor ich Amelie traf, bin ich aus Schottland ausgewandert, um dem Schicksal eines „zugelassenen Waschbären“ zu entrinnen (mehr dazu im letzten Eintrag). Einfach mal so auswandern klingt ja ganz lustig, oder? War es aber nicht. Ich bin auf einem Schiff mitgefahren, von dem ich nicht mal wusste, wohin es überhaupt fährt. Einer meiner Kumpel hatte mir empfohlen, das X-S4 Schiff im Hafen zu suchen und mich auf dieses Schiff zu schleichen. Aber ich hab doch keine Ahnung von Schiffen. Ich glaube nicht mal, dass ich mir den Namen richtig gemerkt habe. Jedenfalls habe ich dann einfach das Schiff genommen, bei dem ich mir dachte: „Joah, das sieht doch aus wie so ein X-S4 Dings, oder so..Steht zwar irgendwas mit T drauf, aber das ist bestimmt nur der Name des Kapitäns“.

Schlechte Idee. Das Ding fuhr doch tatsächlich gegen einen Eisberg. Total bescheuert war das.

 

Ich habe mich auf den Eisberg gerettet und bin dort einer Robbe begegnet. Völlig ratlos und ohne Plan bin ich mit ihr mitgeschwommen und habe dann doch tatsächlich für ein ganzes Jahr in der Arktis gelebt. Amelie meint, dass das der Grund für mein so überdurchschnittlich dickes Fell ist.

In dieser Zeit habe ich einiges erlebt und bin viel mit Sydney, der Robbe, herumgereist und habe viele Freunde gefunden. Natürlich habe ich auch Tagebuch geschrieben und heute werde ich euch mal ein paar Einträge vorstellen. Ich werde definitiv in der Zukunft nochmal ein paar Geschichten da draus zeigen, versprochen!

Aber nicht wundern: Die Tiere am Nordpol benutzen keinen Kalender wie ihr. Wenn sie etwas über einen Tag erzählen wollen, benutzen sie die Mondphase von diesem Tag.

 

 

Halbmondtag:

Mary (die Eisbärmama) war heute wieder da. Oh Mann, kann die labern. Ich mag sie ja sehr und ich kann auch verstehen, dass sie es nicht so leicht hat, seit ihre Jungen ausgezogen sind, aber Sydney und ich können uns doch nicht jeden Tag Geschichten aus ihrer Jugend anhören. Wir wären heute beinah nicht mehr zum Fischen gekommen. Ich bin ungemütlich, wenn ich hungrig bin.

Aber das Seltsamste heute war eigentlich, dass Linus (der Polarfuchs) nicht da gewesen ist. Normalerweise kommt er zum Halbmond immer vorbei und feiert mit uns. Sydney meinte, ich mache mir zu viel Sorgen und er sei bestimmt nur mal wieder mit einer seiner Liebschaften irgendwo auf einer Party. Das würde ich ihr ja sehr gern glauben, aber irgendwas stimmt da nicht.

 

Vollmondnacht:

Hab wenig Zeit, müssen schnell los. Ich hatte recht. Linus hat sich mal wieder mit den falschen Leuten angelegt und wir müssen ihm helfen. Der kann sich auf eine Standpauke von Sydney gefasst machen. Sie glüht förmlich vor Wut.

 

Sichelmondtag zwei Tage nach Vollmond:

Die Standpauke war fantastisch! Aber die werd ich hier jetzt nicht wiederholen. ;)

Linus macht uns noch alle völlig krank vor Sorgen, wenn er so weiter macht.

Er war wieder mit Margaret (einem Rentier) unterwegs und ihr Vater mag es gar nicht, wenn sie mit Füchsen zu tun hat. Also stand er plötzlich vor den Beiden und bevor Margaret was sagen konnte, fing Linus schon einen Streit an. Er wusste nicht, dass das ihr Vater war.

Es eskalierte so sehr, dass der Vater seine Leute zusammengerufen und Linus quer durch das Qaniktal gejagt hat. Das klingt zwar alles sehr chaotisch witzig, aber das war schon einige Tage her.

 

Er hatte sich dann in einer Gletscherspalte versteckt und mithilfe von ein paar Kolkraben an uns eine Nachricht geschickt, dass er Hilfe brauche. Er saß da fast vier Tage fest und hatte Angst um sein Leben. Dass der Vater und seine Horde die Suche schon nach zwei Stunden aufgegeben hatten und es ihnen sogar wieder so egal war, dass sie ihn auch gar nicht mehr bestrafen wollten, haben wir ihm dann nicht gesagt. Wäre ihm zu peinlich gewesen.

Wir sind dann zu ihm gegangen, was tatsächlich eine ganze Tagesreise war und haben ihn abgeholt. Er schläft jetzt erstmal bei uns, bis er sich ein wenig erholt hat. Sydney und ich haben schon ein Wörtchen mit Margaret geredet, damit das nicht wieder vorkommt. Wenn sie sich jetzt wieder treffen, gibt sie sich Mühe, dass ihr Vater nichts mitbekommt oder gar nicht erst da ist.

Auf die Idee ist auch keiner von den Beiden gekommen. Unglaublich.

 

Rätsel der Woche:

 

1.Kannst du eins der Tiere, die ich erwähnt habe zeichnen? Probiere es doch mal aus und wenn du willst, kannst du mir gern dein Meisterwerk schicken! (bibliothek@gymnossen.lernsax.de) Wegen Corona kann ich meine Freunde in der Arktis nicht besuchen und ein Bild von ihnen würde mich so glücklich machen!

 

2.Welche Vögel leben noch in der Arktis? Nenne 5 verschiedene Arten!

 

3.Wie alt kann ein Rentier werden?

 

4.Wieviele Gletscher gibt es in der Arktis noch?

 

5.Belies dich über die Schlittenhunde der Inuit* und ihre Bedeutung. Gibt es etwas, was dich überrascht?

 

*Wichtig!

Du hast vielleicht schon mal den Namen „Eskimos“ gehört. Dieser Begriff ist veraltet und das Wort wurde/wird oft als Schimpfwort gegen die Inuit benutzt. Deswegen sollte dieses Wort nicht mehr benutzt werden, wenn man über Inuit spricht. Und das sollte man auch respektieren.

 

 

Die Lösungen gibt es wie immer nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Seltsame Gedankensprünge 17.05.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:


2.Welche Vögel leben noch in der Arktis? Nenne 5 verschiedene Arten!

Kormoran, Krabbentaucher, Odinshühnchen, Papageientaucher, Rotschenkel,...

3.Wie alt kann ein Rentier werden?

15 Jahre (gelegentlich 20 Jahre)

4.Wieviele Gletscher gibt es in der Arktis noch?

Seit 2000 gehen von den 40 Gletschern der Vatnajökull-Eiskappe alle bis auf einen zurück.

 


Seltsame Gedankensprünge


Habt ihr schonmal einfach ein Datum bei Wikipedia eingegeben, um zu gucken, was früher an dem Datum so alles passiert ist?

Amelie hat erzählt, dass ihre Klasse das früher mal im Geschichtsunterricht am 09.11. gemacht hat, weil dieser Tag ja so voll ist mit geschichtlichen Ereignissen. Dabei kamen dann unter anderem total bescheuerte Namen für seltsame Schlachten raus. Der Lehrer hat dann aus Spaß alles an die Tafel geschrieben und obwohl Amelie das nicht ernst meinte, stand dann sogar „der Geburtstag von Amelies Schwester“ dran.

Das hat mich neugierig gemacht. Heute ist der 17. Mai. Was ist denn in der Vergangenheit von heute alles so passiert:

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/17._Mai)


1620 ist in Philippopholis das erste Kinderkarussell zum ersten Mal betrieben worden.

1861 wurde das erste Farbfoto auf einer Konferenz vorgestellt.

1969 landet die sowjetische Landessonde Venera 6 auf der Venus. Sie überlebte aber nur 51 min dort.

1724 der Vulkan Krafla auf Island explodiert.

 

Natürlich ist noch viel mehr passiert. Viele Kriege und Katastrophen, aber die Landessonde erinnert mich daran, dass bei der Mondlandung wohl echt cooles Zeug passiert ist. Es gibt so viele Artikel darüber, welche Musik die Astronauten auf dem Hin- und Rückweg gehört haben sollen und angeblich soll, während Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt hat, die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák abgespielt worden sein.

Zu der Sinfonie hat Amelie für ihre Musikprüfung viel gelernt und hört sie bis heute auch immer noch gern.

 

Da hatte sie mir neulich mal erzählt, dass Dvořák zwei seiner Kinder zurücklassen musste, um nach Amerika zu ziehen. Das war bestimmt nicht einfach.

Als ich aus Schottland ausgewandert bin und zuerst ein Jahr in der Arktis verbracht hab (dazu mehr im letzten Eintrag), hatte ich durchaus sehr starkes Heimweh. Am meisten hab ich meine Schwester vermisst. Post von der Arktis nach Schottland zu schicken und andersrum ist ziemlich kompliziert, vor allem für Tiere, weswegen ich in dem Jahr gerade mal zwei Briefe von ihr bekommen habe. Später hat sie mir erzählt, dass sie sogar nur einen von mir gekriegt hat. Da sind die anderen vier wohl verloren gegangen.

Aber was erwartet man auch, wenn man als Adresse schreiben muss: „An dem letzten Haus vorbei und bei der zweiten Bank rechts ablegen“ oder „Beim dritten Gletscher links abbiegen und den großen Hügel einfach herunterrutschen lassen“.

 


Hupps, da hab ich ja jetzt echt den Faden verloren. Seltsame Gedankensprünge waren das. Ich hoffe, ihr blickt noch durch.

Guckt doch auch mal nach, was zum Beispiel an eurem Geburtstag so in der Geschichte passiert ist!

Vielleicht entsteht bei euch dann auch so ein Gedankenchaos wie bei mir.

 


Rätsel der Woche, Thema: „Die Mondlandung“

 

1.Wann war die Mondlandung?

2.Wie hießen die Astronauten an Bord der Rakete?

3.Was hat Neil Armstrong gesagt, als er auf den Mond trat?

4.Warum war es den Amerikanern so wichtig, als Erste auf den Mond zu kommen?

 

Die Lösungen gibt es wie immer nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Weine doch nicht, kleiner Waschbär! 24.05.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:

1.Wann war die Mondlandung?

21. Juli 1969

2.Wie hießen die Astronauten an Bord der Rakete?

Neil Armstrong und Buzz Aldrin direkt auf dem Mond und Michael Collins im Mondorbit

3.Was hat Neil Armstrong gesagt, als er auf den Mond trat?

„Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit. “

4.Warum war es den Amerikanern so wichtig, als Erste auf den Mond zu kommen?

Es gab im kalten Krieg einen sogenannten "Weltlauf im All" und die USA und die Sowjetische Union haben sich einen Wettkampf geliefert, wer besser ist. Da wollten dann natürlich alle zuerst auf dem Mond sein.

 

"Weine doch nicht, kleiner Waschbär!"

Tja. Manchmal hab ich eben doch recht.

 


Letzte Woche hab ich einen Brief aus Schottland bekommen. Von meiner Mutter. Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes passiert oder so, sie hat mir einfach nur mal wieder einen Brief geschrieben.

Aber durch den Brief hab ich plötzlich starkes Heimweh bekommen. Mir ging's gar nicht gut. Ich wollte gar nicht mehr aus meinem bequemen Bett hinter den Büchern vorkommen und hatte erst recht keine Lust, mit irgendwem zu reden. Das ist Amelie natürlich sofort aufgefallen. Normalerweise komme ich morgens, wenn sie ankommt, aus meinem Versteck hervor, räume mein Bettzeug weg und erzähle ihr, was gerade so in meinen Träumen oder in dem Buch, das ich gerade lese, los ist. Aber letzte Woche wollte ich einfach nicht. Meine Gedanken waren voll von Nostalgie. Meine Familie, die wundervollen schottischen Landschaften, Loch Ness, Haggis, Mix und Louis, meine Freunde, und so vieles mehr...

 

Aber irgendwie konnte ich Amelie das nicht sagen. Ich war total müde vor Traurigkeit und konnte und wollte auch gar nicht reden.

Doch Amelie kann genauso dickköpfig sein, wie Ich.

Zuerst hat sie es mit meinem aktuellen Buch „Sturmhöhe“ versucht. „Na komm, du willst doch wissen, was mit dem Mädchen passiert ist, oder? Dazu musst du aber rauskommen, ich habe nämlich das Buch hier!“ sagte sie mit einem Grinsen im Gesicht (Jedenfalls hat sie das behauptet. Ich hab's ja nicht gesehen, hatte die Augen zu. Müde und so...).

Half nicht.

Dann fing sie an, so zu tun, als wären wir wieder in der Diskussion, welche Lieblingstiere cooler sind und hat dabei Wölfe total runtergemacht. Die seien doof und langweilig und vor allem zu nichts fähig. Das hat sie natürlich überhaupt nicht so gemeint, aber sie wollte mich eben ein wenig aus meinem Bett provozieren sozusagen.

Half auch nicht.

Dann hat sie ganz demonstrativ eine Tafel Schokolade aus ihrem Rucksack geholt, sie ganz laut aufgemacht und gesagt (fast schon gerufen): „Ach Mensch, jetzt muss ich ja die Tafel Schokolade ganz allein essen und habe niemanden zum Teilen!“

Ich muss ehrlich zugeben, da war ich doch ein wenig aufmerksamer geworden, aber dann hab ich mich an Tante Maddys Spezialrezept für Haggisschokolade erinnert und drehte mich wieder im Bett um.

Da wusste Amelie auch nicht mehr weiter. Sie kam langsam zu mir hoch und setzte sich neben das Bücherregal. „Möchtest du überhaupt, dass ich dir helfe?“, fragte sie behutsam.

Ich dachte einen Moment darüber nach und drehte mich zu ihr um.

„Ich glaube, es würde helfen, wenn ich dir einfach nur von Schottland erzähle und wie sehr ich es vermisse und du hörst zu.“

Sie nickte: „Ja, du hast absolut recht. Na dann, ich hör dir gern zu!“

Oh Mann, hab ich dann angefangen zu erzählen! Es fühlte sich an, als würde die Zeit viel schneller laufen, während ich mich ausgeschüttet habe. Als ich fertig war, fragte Amelie, ob es mir besser ginge.

„Um ehrlich zu sein...Nein. Aber es hat trotzdem gutgetan. Manchmal muss man einfach traurig sein, wenn man gerade traurig ist. Es wird schon wieder besser werden, aber jetzt möchte Ich, glaub Ich, erstmal ein bisschen schlafen.“

In ihrem Gesicht formte sich ein Lächeln.

„Was für ein weiser Waschbär du doch bist.“, sagte sie.

 


Da! Ihr habt's gehört! Ich bin weise UND ich hatte recht!

Da konnte ich mir ein Lächeln dann doch nicht verkneifen.

 

Rätsel der Woche:

Meine Frage an euch:

Was macht ihr, wenn ihr traurig seid?

Mein Reisetagebuch Teil 2. 31.05.2021

Mein Reisetagebuch Teil 2


Es ist mal wieder so weit. Ich habe noch einen Eintrag aus der Arktis für euch.

Diesmal ist die Geschichte vielleicht nicht etwas für jeden und hat auch nicht wirklich ein Happy End, aber mir ist sie sehr wichtig.

Bevor es losgeht, nochmal ein paar Infos. Ich bin also durch einen blöden Zufall in der Arktis gestrandet und durfte bei meiner neu gefundenen Freundin Sydney, der Robbe, wohnen. In der Arktis bezeichnen die Tiere die Tage nicht wie ihr mit dem Kalender und Datum, sondern sie orientieren sich am Mond.

Jetzt kommt aber noch hinzu, dass ich mich vielleicht ein bisschen in Sydney verschossen hatte...Okay ich war echt hart verliebt. Das war ich schon lange, doch dann wurde es immer heftiger. Ich hatte ihr noch nichts davon erzählt, als ich eines Morgens bei meinem täglichen Spaziergang in ein Eisloch fiel und mit meinem linken Hinterbein zwischen ein paar Eisplatten stecken blieb. Ich wäre dort wohl ertrunken, wenn Sydney mich nicht gehört hätte. In einem Affenzahn (oder Robbenzahn) kam sie zu mir und zog mich raus. Mir wurde erst so richtig klar, wie knapp das war, als ich mich vor unserem Feuer zu Hause aufwärmte. Und da überschlugen sich meine Emotionen. Lest selbst.

 

Sichelmondnacht, fünf Tage nach Neumond:


Ich bin völlig hin und weg. Von Sydney. Es hätte echt schlimmer ausgehen können und dann hätte Sydney nie gewusst, dass....dass...ach man, Gefühle sind so seltsam kompliziert.

Ich will nicht, dass das passiert. Ich muss es ihr sagen. Aber wenn, dann auch richtig. Ich habe noch Omas Ring von früher. Es muss sein, es muss einfach sein.

(Notiz: natürlich musste es nicht sein, aber ich redete mir ein, sie würde mich nicht haben wollen, wenn ich nicht gleich alles aufs Ganze setzen würde. Blödsinn, Ich weiß. Mein Gehirn war wohl noch schockgefroren vom Eisbad.)


Ich hab Maurice (ein Eisbärfreund) Bescheid gesagt. Er wird mir helfen. Wir, Maurice, Sydney und Ich, treffen uns morgen auf dem Flijahügel zum „Schach spielen“ und dann wird er es mit aufgewirbeltem Schnee zum Schneien bringen und ich mache ihr einen Antrag.

Wünsch mir Glück, Daily (so hatte ich mein Tagebuch genannt).


(Tja. Es musste natürlich kommen, wie es kommen musste. Wir trafen uns auf dem Hügel, es war ein traumhafter Sonnenuntergang am Horizont und Maurice brachte es zum Schneien. Ich sank auf ein Knie..was ein Kitsch..aber..)

 

 

Halbmondnacht:


Sie hat nein gesagt. Sie liebe mich wie einen Bruder, hat sie gesagt. Sie habe einen Anderen, hat sie gesagt. Linus sei es, hat sie gesagt. Sie habe es mir nicht sagen wollen, weil sie gemerkt habe, dass ich in sie verliebt sei, hat sie gesagt. Sie hat so vieles gesagt. Aber eben nicht Ja. Sondern Nein.

Verflixter Linus. Ich bin nicht sauer, dass er sie mag, das kann ich ja nur zu gut nachempfinden, aber er hätte es mir doch sagen können.

Ich kann hier nicht mehr bleiben. Wir sind danach alle total peinlich berührt nach Hause und ich habe meine Sachen gepackt. Sydney hat geweint. Ich auch. Aber ich will nicht bleiben. Eigentlich hat mich nur der Gedanke an Sydney hier gehalten. Ich werde wohl mit Karani (eine Meeresschildkröte) Richtung Europa reisen. Das hat er mir mal angeboten, hoffentlich erinnert er sich noch daran.

Vollmondnacht:

Wir haben Abschied genommen. Fast alle waren da, Sydney, Maurice, Linus, Kolem (Kolkrabe), Mittana (Eisbärmama von), Titus, Molly und Uru. Und Karani, der sein Angebot natürlich nicht vergessen hatte. Es war schwer. Kann kaum schreiben, ohne zu weinen. Aber es ist gut so.

Karani sagt, wir werden ein wenig brauchen bis Europa und ab und zu ein paar Zwischenstopps machen. Mal sehen, wo uns die Strömung hinführt.

Mach's gut, meine geliebte Arktis.

 

 

 

Ganz schön dramatisch, nicht wahr? Rückblickend finde ich nicht nur meinen Antrag, sondern auch mein abruptes Gehen etwas impulsiv. Aber was soll man machen. Man lebt und lernt aus seinen Erfahrungen. Ich denke oft noch an Sydney. Aber mittlerweile genauso wie an meine anderen Freunde. Ich vermisse sie alle. Wir schreiben uns ab und zu Postkarten, aber von der Qualität der Postverbindung habe ich ja schonmal erzählt...

Irgendwann werd ich sie wieder besuchen.

Ach ja, Karani und ich haben es mit dieser Reise übrigens nicht nach Europa geschafft.

Aber das ist eine andere Geschichte. ;)

 

 

Rätsel der Woche:

1.In welchem Jane Austen Roman lehnt die Hauptfigur einen Antrag ab, weil es Probleme mit ihrer Schwester gibt?


a)Sinn und Sinnlichkeit

b)Emma

c)Stolz und Vorurteil


2.Welcher Fall von Sherlock Holmes beinhaltet die Frau, die Holmes die Stirn bieten konnte?

a)Das Zeichen der Vier

b)Ein Skandal in Böhmen

c)Der Hund von Baskerville


3.An welchem Tag passierte das Desaster, dass Harrys und Chaos Beziehung zum Fall brachte?


a)am Valentinstag

b)am letzten Schultag

c)am ersten Weihnachtstag

 

Die Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche.

 


Bis dahin!

Logan

Juni + Juli 2021
Der Überfall 07.06.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:

1.In welchem Jane Austen Roman lehnt die Hauptfigur einen Antrag ab, weil es Probleme mit ihrer Schwester gibt?

→ c)Stolz und Vorurteil


2.Welcher Fall von Sherlock Holmes beinhaltet die Frau, die Holmes die Stirn bieten konnte?

→ b)Ein Skandal in Böhmen


3.An welchem Tag passierte das Desaster, dass Harrys und Chaos Beziehung zum Fall brachte?

→ a)am Valentinstag

 


Der Überfall


HA! Die beiden denken doch echt, sie sind schlau genug, dass niemand ihnen was anhaben kann. Aber wer lacht jetzt, na? ICH! Ich sitze hier und habe es geschafft, mich an denen vorbeizuschleichen und den Wocheneintrag zu schreiben!

Ach ja Moment. Ich sollte mich vielleicht vorstellen.



Ich bin Griffin, der Schrecken der sieben Weltmeere!

Okay, das bin ich nun auch wieder nicht. Aber der Schrecken des Greifswalder Hafen bin ich definitiv! Ich bin ein Pirat und treibe mein Unwesen eigentlich im Norden, früher in einem der Fjorde Norwegens, dann bin ich umgezogen nach Greifswald und dann kam, ihr ahnt es schon, Corona. Es kamen überhaupt keine Touristen mehr in den Hafen, die man hätte bestehlen können, also bin ich einfach mal auf den nächst besten Fluss gesprungen und losgefahren. Eigentlich ist stromaufwärts ja absolut anstrengend, aber mir ist auf meiner Fahrt etwas eingefallen, was mich dazu brachte, Richtung Süden zu steuern.

Ich war ein gesuchter Pirat in Norwegen und langsam wurde es brenzlich, also bin ich kurzerhand ausgewandert. Eigentlich wollte ich in Richtung Island, hab aber die Strömung unterschätzt und bin westlich von England gelandet. Meine Crew und ich waren gerade dabei ein Handelsschiff zu überfallen, als so ein total bescheuerter Waschbär auf einer Schildkröte ankam und mit seinen Schildkrötenfreunden es tatsächlich hinbekam, unser Schiff zu versenken. Dieser blöde Fellball hat sich dann aus dem Staub gemacht, aber nicht ohne mir triumphierend zu zubrüllen: „Glückwunsch, du Grünohr! Du wurdest gerade von ein paar Schildkröten und einem schottischen Waschbären namens Logan geschlagen! Toller Pirat bist du!“.

Das hat an mir genagt. Als ich dann in Greifswald ankam, hatte ich mit den Touristen alle Hände voll zu tun und dachte nur hin und wieder an dieses braune Wollknäuel. Doch seit Corona habe ich viel Zeit gehabt und dann den Entschluss gefasst, mich zu rächen.


Weil es kaum schottische Waschbären gibt, die auswandern, war es gar nicht so schwer durch Gerüchte und Klatsch und Tratsch herauszufinden wo er sich aufhielt und losging die Reise.


Ich habe mich in den letzten paar Tagen immer näher an ihn und diese seltsame Bibliothek herangeschlichen und habe es schließlich geschafft, hier einzudringen. Ha! Ich hab's eben noch immer drauf!

Warte nur, kleiner Waschbär. Ich werd dir schon noch zeigen, was ich alles kann...

 


Rätsel der Woche (von Griffin):


1.Wer war die erfolgreichste Piratin aller Zeiten (und auch meine Lieblingspiratin)?


a)Anne Bonny

b)Elisabeth Swan

c)Madame Zheng Yisao


2.Auf welchem Piratenschiff waren zwei Frauen als Männer verkleidet, ohne voneinander zu wissen?

a)Calico

b)Black Pearl

c)Blue Waves

3.Welche Piratin ging als „Königin des Mittelmeeres“ ein?


a)Mary Read

b)Sayyida al-Hurra

c)Grace O’Malley

 

Vielleicht verrate ich euch die Lösungen nächste Woche, vielleicht auch nicht. Mal sehen, was mein Pirateninstinkt sagt (und ob die beiden Dummköpfe bis dahin gemerkt haben, was ich angestellt hab).

 

Bis dahin... ;)

Griffin

 

Die Geschichte des grünen Witzbolds 14.06.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:


1.Wer war die erfolgreichste Piratin aller Zeiten (und auch Griffins Lieblingspiratin)?

→ c)Madame Zheng Yisao


2.Auf welchem Piratenschiff waren zwei Frauen als Männer verkleidet, ohne voneinander zu wissen?

→ a)Calico


3.Welche Piratin ging als „Königin des Mittelmeeres“ ein?

→ a)Sayyida al-Hurra

 

Die Geschichte des grünen Witzbolds


Hallo Leute. Hier schreibt Logan wieder. Es ist mir ziemlich peinlich, das so sagen zu müssen, aber Griffin ist immer noch irgendwo in der Bibo und versteckt sich. Ihr habt bestimmt unsere „WANTED“-Schilder in der Schule gesehen. Also könnt ihr uns gerne heute (Montag) und morgen (Dienstag) noch beim Suchen helfen! Dienstag Abend werden Amelie und ich ihn dann endlich mal zur Rede stellen. Wir haben einen Plan, aber pssst! Das ist geheim! Aber bis wir diesen Grünfinken gefangen haben, kann ich ja mal erzählen, was ich so über ihn herausgefunden habe.


Griffin ist in Norwegen geboren und dort aufgewachsen. Seine Eltern haben ihn allein gelassen, als er noch sehr jung war und da hat er sich allein durch das Land geschlagen, Arbeit gesucht und diese bei einer Schiffscrew gefunden. Er wurde also Matrose auf einem ganz normalen Schiff, das Waren nach Russland transportieren sollte. Doch als sie den Barentsee erreichten, wurden sie von einer Bande finnischer Piraten überfallen, die knapp die Hälfte der Crew gefangen nahm. Griffin war unter diesen Gefangenen und wollte nicht an irgendwen ausgeliefert werden oder noch schlimmeres ertragen und bot der Bande an, sich ihnen anzuschließen.

 


Und so wurde Griffin zum Pirat. Über die Jahre hinweg gefiel ihm dieses Leben immer und immer mehr. So sehr gefiel es ihm, dass er sich nicht mehr damit abfinden konnte, nur ein Crew-Mitglied zu sein. Er zettelte eine Meuterei an, die ich hier nicht näher beschreiben will, da sie anscheinend ziemlich blutig war, und die Bande trennte sich. Nach einer Weile kamen er und seine Verbündeten in Norwegen an und heuerten weitere Crew-Mitglieder an.

 


Er als Kapitän, seine Crew und deren Schiff wurden „Poison Ivy“ (Giftiger Efeu) genannt und versetzten den Norden Norwegens, speziell den Fjord Nordfolda in Angst und Schrecken. Obwohl Fjorde ja eigentlich ziemlich eingegrenzt sind, hat niemand sie schnappen können, aber die Angst wurde langsam zu Wut und die Suchtruppen immer stärker. Also ist die Poison Ivy abgehauen. Den Rest kennt ihr ja vom letzten Eintrag.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich an den von mir vereitelten Überfall, weswegen er Rache will, kaum erinnern kann. Karani und ich haben auf unserer Reise jeden Tag ein Abenteuer erlebt. Da verliert man schnell den Überblick.

Aber mehr kann ich euch im Moment nicht erzählen. Wir müssen schließlich weiter nach ihm suchen!

Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn ihr uns helft! Beachtet dazu die Aushänge, damit ihr wisst, wie ihr vorgehen müsst.


Wir kriegen dich schon noch, Griffin!

 


Rätsel der Woche:

1.Was ist die Hauptstadt von Norwegen?


a)Stockholm

b)Oslo

c)Helsinki


2.Welcher See liegt östlich vom Barentsee?

a)Karasee

b)Laptewsee

c)Tschuktschensee


3.Wer hat „Ein Mann, ein Fjord“ geschrieben?

a)Maria Lose

b)Thomas Mann

c)Hape Kerkeling

 

Die Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Zur Rede gestellt 21.06.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:

1.Was ist die Hauptstadt von Norwegen?

→ b)Oslo


2.Welcher See liegt östlich vom Barentsee?

→ a)Karasee


3.Wer hat „Ein Mann, ein Fjord“ geschrieben?

→ c)Hape Kerkeling

 

Zur Rede gestellt

Mit eurer Hilfe haben wir ihn endlich gefunden. Griffin ist echt gut im Verstecken, doch zusammen haben wir ihn geschnappt! Aber es war anfangs echt nicht leicht, mit ihm zu reden. Ich muss auch zugeben, dass ich nicht sonderlich höflich war. Amelie guckt mich schon wieder so an..ja, okay, ich habe ihn erstmal ziemlich angebrüllt und er hat ordentlich zurück geschrien. Das ging eine Weile so, bis Amelie uns unterbrochen hat. Griffin und ich mussten erstmal nach Luft schnappen, so viel hatten wir geschrien. Allerdings fing jetzt erst das Schwierigste an. Griffin war müde von seiner langen Reise, vom Verstecken und er hatte Hunger, sodass er eigentlich einfach nur eine Entschuldigung von mir für den vereitelten Überfall wollte. Aber ich wollte mich nicht dafür entschuldigen, ein unschuldiges Schiff gerettet zu haben.

Selbst mit Amelie als Streitschlichter kamen wir auf keinen gemeinsamen Nenner, bis mir etwas auffiel: „Griffin, du hast kein Zuhause mehr, oder?“, fragte ich unsicher. Griffin wich meinem Blick aus und erwiderte trotzig: „Natürlich hab ich kein Zuhause, ich bin Pirat!“. Er sah nicht mehr so stolz aus wie vorher. „Aber deine Crew ist bei dem vereitelten Überfall abgehauen und dein Schiff musstest du in Greifswald lassen, oder?“, fragte ich ihn zaghaft. Amelie sah mich jetzt verwundert an. Dass seine Crew schon lange nicht mehr mit ihm zusammen Unfug trieb, hatte ich wohl vergessen, zu erwähnen. Doch bevor ich noch irgendwas sagen konnte, brach Griffin plötzlich in Tränen aus und versteckte sich hinter den Romeo und Julia Büchern. „Ja, es stimmt! Ich bin ein totaler Versager geworden. Seit Corona hatte ich nichts mehr, außer den Gedanken an Rache!“ kam es schluchzend mit seinem seltsamen Piratenakzent hinter den Büchern hervor. Shakespeare hätte da wohl seinen Spaß dran gehabt.

Verwirrt und ratlos sahen Amelie und ich uns an. Ich hatte keine Ahnung, wie wir da helfen konnten, doch Amelie trat einen Schritt vor: „Sag mal, Griffin, wie wär's, wenn du eine Weile hier bleibst? Du könntest Logan Gesellschaft leisten, ab und zu ein paar Piratengeschichten für die Website schreiben und wenn sich die allgemeine Situation etwas verbessert hat, kannst du ja wieder nach Greifswald gehen.“

Ich glaube, ich bin vorher noch nie so wütend auf Amelie gewesen. Was sollte das denn? Der macht uns zwei Wochen lang Probleme und dann will sie ihn hierbehalten, weil er ein paar Tränen vergießt?! Ernsthaft?!

Aber Griffin war natürlich begeistert von der Idee und Amelie meinte, wir müssen uns eben Regeln aufstellen, damit wir uns nicht streiten.


Na das werden ein paar seltsame Wochen.

Wünscht mir Glück!

 

Rätsel der Woche zum Thema „Stürme“:

1.Ab welcher Windgeschwindigkeit spricht man von einem Sturm?

a)ab 50 km/h

b)ab 75 km/h

c)ab 100 km/h

2.Was ist die Ursache von Sommerstürmen in Europa?

a)der Klimawandel

b)die Zeitverschiebung

c)die Erdrotation

3.Wie hieß der letzte richtig große Sturm (Orkan) in Deutschland und wann war er?

a)Emma, 2001

b)Jade, 2015

c)Kyrill, 2007

 

Die Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Gruß vom Piraten 28.06.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:

1.Ab welcher Windgeschwindigkeit spricht man von einem Sturm?

b)ab 75 km/h

2.Was ist die Ursache von Sommerstürmen in Europa?

a)der Klimawandel

3.Wie hieß der letzte richtig große Sturm (Orkan) in Deutschland und wann war er?

c)Kyrill, 2007

 

Gruß vom Piraten

 

 


Ahoi, ihr Landratten. Okay, okay, Amelie guckt mich schon so an, ich sollte netter zu euch sein. Schließlich habt ihr den beiden geholfen, mich zu finden. Also. Ahoi, Matrosen!

Wie schon im letzten Eintrag beschrieben wurde, bleibe ich also ein paar Wochen hier und vertreib mir die Zeit, bis ich mich wohl genug fühle, wieder nach Greifswald zu gehen. Und dann vielleicht wieder aufs Meer zu fahren... Mal sehen. Aber das soll uns jetzt noch nicht Sorgen bereiten.


Ich will euch heute eine Geschichte erzählen, die eure trockenen Landfüße zum Schwitzen bringen wird!


Es ist besser, wenn ihr euch vorher den Eintrag „Geschichte des Witzbolds“ durchlest, damit ihr wisst, in welchem Teil meiner Lebensgeschichte wir sind. Aber nun los.


Als ich ein Pirat bei der finnischen Priatencrew war, hatten wir eine unglaublich starke Piratin als Captain (Wir haben nie „Kapitän“, sondern immer „Captain“ gesagt). Sie hieß Calypta und hatte beim Kämpfen solch ein Durchhaltevermögen, dass sie einmal nacheinander gegen 300 Piraten gekämpft hat. Sie hätte auch noch Kraft gehabt, weiterzumachen, aber es gab keine Gegner mehr.


Zu der Zeit ging ein Gerücht um, dass ein riesiges Meeresungeheuer durch die Meere ziehen würde und jedes Schiff verschlang, dass ihm in die Quere kam. Etliche Landesoberhäupter hatten riesige Summen an Geld ausgeschrieben für denjenigen, der das Monster töten könne. Doch weil diese Schiffe mit Absicht versuchten, dem Monster in die Quere zu kommen und keiner eine Chance hatte, verloren sie damit nur noch mehr Schiffe. Also war nun ein hohes Preisgeld für denjenigen ausgesetzt, der die Person fand, die das Monster bändigen könnte. Eine Legende besagte nämlich, dass es irgendwo so einen Mann gab.


Die halbe Welt war auf der Suche nach diesem Mann, doch Calypta interessierte das nicht, also machten wir normal weiter wie bisher.

Doch ihre Kurse wurden immer seltsamer.

Irgendwann befanden wir uns in Gewässern, die nicht mal Gral, unser ältester und weisester Pirat, kannte.

 


Es war finstere Nacht und alles war still. Nur unsere Laternen auf Deck flackerten vor sich hin, als auf einmal ein Licht vom Wasser kam. Die Crew rannte an die Reling und wir sahen, dass sich etwas leuchtendes unter Wasser, unter unserem Schiff befand. Wir wollten Calypto wecken, doch sie stand bereits am Steuer und rührte sich nicht. Keiner hatte sie an Deck kommen sehen, doch hier war sie und reagierte auf keinen unserer Versuche, sie auf das Licht aufmerksam zu machen.

Plötzlich sprang mit einem ohrenbetäubenden Lärm ein riesiges, rot leuchtendes Monster vor der Spitze unseres Schiffs aus dem Wasser und blieb mit seiner hässlichen Fratze direkt vor Calypta stehen. Die rührte sich nicht und wir bekamen Panik. Wir griffen uns alle unsere Schwerter und rannten mit großem Gebrüll zu ihr, doch da drehte sie sich um und schrie: „HALT!“.


Wir vom Blitz getroffen blieben wir stehen und schauten sie verwirrt an. Sie sah gerade zu elektrisiert fröhlich aus und atmete einmal tief ein und aus, während uns das Monster finster anfunkelte.

„Meine lieben Freunde, meine Crew.“, fing Calpyto an, „Es tut mir so leid, dass ich euch so viel verschweigen musste. Ich bin noch nicht so lange Pirat, wie ihr vielleicht denkt. Ich war Herrscherin über einen großen Teil der Antarktis mit meinem wundervollen Freund Vasiru.“, sie zeigte auf das Monster, das jetzt seinen Kopf neigte und Calyptas Hand mit seiner Nase (wenn man es so nennen konnte) berührte, „Doch bei einem Überfall wurden er, meine Gefolgschaft und ich besiegt. Ich dachte, er wurde getötet, als sie mich verschleppten, doch er wurde nur festgenommen. Doch davon wusste ich nichts, also bin ich Piratin geworden, nachdem ich meinen Entführern entkommen war. Als ich von den Gerüchten des Monsters hörte, wusste ich sofort, dass Vasiru mich suchte und ich habe uns zu ihm navigiert.“

Wir alle sahen sie mit Schrecken an, während wir irgendwie verarbeiteten, was wir da hörten. Doch bevor irgendjemand etwas erwidern konnte, sagte sie: „Meine Freunde, es war mir eine Ehre, euer Captain gewesen zu sein. Lebt wohl, ihr Verrückten!“ und mit diesen Worten sprang sie auf den Hals des Monsters und beide verschwanden spurlos im Wasser. Wir sind noch tagelang ohne Orientierungssinn herumgefahren, bevor wir wieder einen Kurs fanden.


Tja. Das war die Geschichte von Calypta, einer Meeresgestalt, die einen Teil der Antarktis beherrscht. Nach ihr wurde Kuma, ein Crew-Mitglied, unser Captain, doch was der für absoluten Blödsinn angestellt hat, erzähl ich euch ein anderes Mal.

 

Rätsel der Woche


1.Kannst du gut malen/zeichnen? Dann male Calypto und Vasiru und bring dein Bild in die Bibo. Wir stellen es dann aus! Und was Kleines zum Naschen wird es auch geben. ;)


2.Calypta...mhm..der Name erinnert mich an irgendwen. Achja! „Kalypso“! Wer ist Kalypso?

a)eine Nymphe

b)ein Meeresungeheuer

c)eine Königin

 


3.Welcher Planet hat einen Mond, der ebenfalls „Kalypso“ heißt?


a)Jupiter

b)Saturn

c)Venus

 


Die Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche.


Bis dahin!

Griffin (+ Logan hat geholfen)

Das Hornissendebakel 05.07.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche:

2.Wer ist Kalypso?

a)eine Nymphe


3.Welcher Planet hat einen Mond, der ebenfalls „Kalypso“ heißt?

b)Saturn

 

Das Hornissendebakel

Nun sind wir im Juli angekommen. Die letzten Schulwochen beginnen. Holla die Waldfee, die Zeit ist ja echt wie im Flug vergangen. Oh, bei Flug fällt mir gerade was ein. Uns ist was absolut bescheuertes passiert. Das ist zwar schon eine Weile her, aber wir lachen immer noch darüber.


An einem Morgen, irgendwann im Juni, sitzen Amelie, Griffin und ich so in der Bibo herum. Amelie arbeitet und Griffin und Ich marinieren in der Hitze so vor uns hin, als wir plötzlich ein ziemlich penetrantes Summen hören. Wir lagen beide auf dem oberen Treppenabsatz auf der 2. Etage, als ich schläfrig ein Auge öffnete und murmelte: „Oh, guck mal, Griffin, da hat sich eine Hornisse verirr...“, aber weiter kam ich nicht: „HORNISSE!!!!“ schrie Griffin und wie von der Tarantel gestochen sprang er auf, rannte die Treppe runter und versteckte sich unter Amelies Stuhl. Jetzt waren wir alle wach und Amelie und ich schauten uns verdutzt an, bevor ich in schallendes Gelächter ausbrach. „Haha! Der berühmte, furchteinflößende Pirat der nordischen Meere hat Angst vor einer Hornisse! Ich glaub's kaum!“ gackerte ich vor mich hin und konnte die stechenden Blicke von Amelie schon spüren. Aber ich konnte nicht anders und war kaum in der Lage, aufzuhören.


Als ich mich endlich wieder beruhigte, hatte Amelie Griffin bereits aus der Bibo in ein leeres Zimmer gebracht, ihn dort beruhigt und war jetzt dabei, das Ding zu observieren. Sie würdigte mich keines Blicks und sprach wenn überhaupt nur mit der Hornisse. Die war nämlich ganz schön dämlich (mein Reimtalent lässt grüßen).

Amelie hat mir zwar erklärt, warum sie sich so verhielt, aber hilfreich war ihr Verhalten eben ganz und gar nicht.

Hornissen, sowie alle Insekten, sind es gewohnt, einfach nach oben zu fliegen, im Allgemeinen und wenn sie in Gefahr sind ist dieser Instinkt noch viel größer. Aber hier in der Bibo ist das mehr als nur kontraproduktiv. Schließlich ist ihr Ausgang unten bei den Fenstern. Also schlug sie immer wieder mit ihrem Kopf an die Decke, setzte sich dann direkt unter eine der Lampen an den Bücherregalen, um sich auszuruhen und legte dann wieder mit dem Kopf durch die Wand los. Es war schrecklich mit anzusehen. Und wir konnten nichts machen. Amelie war nicht groß genug, um sie beim Ausruhen einzufangen und obwohl Hornissen sehr friedliche Wesen sind und deswegen keine Angst nötig ist, ist die Größe dieser Tiere schon sehr beeindruckend. Kurz gesagt, wir hatten beide Angst vor dem Ding.

Obwohl sie so dämlich war.


Amelie meinte einmal, als wir ihr beim zehnten Mal Kopf-gegen-Decke-Hauen zusahen: „Sie ist eben im Moment ein wenig kognitiv suboptimiert, Logan.“ und ich antwortete: „Dämlich heißt das. Nur schöner ausgedrückt, aber immer noch dämlich."


Sie blieb tatsächlich fast den ganzen Tag in der Bibo, ohne das wir was machen konnten. Außer die 2. Etage sperren. Ich meine, egal wie friedlich die sind, wenn man dort oben ein Buch sucht, und plötzlich kommt eine Hornisse hervor... Das ist einfach nur gruselig. Also sperrten wir die Etage und wurden, je später es wurde, immer besorgter, dass wir sie hier lassen müssten. Aber zehn Minuten (zehn verdammte Minuten) bevor wir losmussten, fiel sie beinah ohnmächtig ein wenig tiefer und Amelie nahm ihren Mut zusammen, fing sie ein und ließ sie aus dem Fenster wieder frei.

Danach holte sie Griffin wieder hoch, dem es inzwischen wieder besser ging.


Aber nur 10 Minuten vorher!!!! Da kann mir keiner erzählen, dass das nicht dämlich ist.

 

Rätsel der Woche


1.Was für eine Art Wespe ist die Hornisse?

a)Faltenwespe

b)Dornwespe

c)Goldwespe


2.Wann stechen Hornissen?

a)Immer

b)nur wenn sie gequetscht werden

c)nur wenn sie schlecht drauf sind


3.Darf man Hornissennester vernichten?

a)Nein

b)Ja

c)Kommt drauf an

 

Die Lösungen gibt es wie immer im Eintrag nächste Woche.

 

Bis dahin!

Logan

Tschüssi, Macht's gut! 12.07.2021

Lösungen der Rätsel von letzter Woche

1.Was für eine Art Wespe ist die Hornisse?

a)Faltenwespe

2.Wann stechen Hornissen?

b)nur wenn sie gequetscht werden

3.Darf man Hornissennester vernichten?

a)Nein

 

So. Das war's dann wohl.

Nach so vielen Wochen und einigen Monaten geht die Zeit für mich und Griffin in der Bibo zu Ende. Die Bibo wird ja ab dem 12.07. für die Schüler gesperrt und obwohl Amelie noch da sein und arbeiten wird, haben Griffin und ich doch am meisten mit den Schülern Spaß gehabt.

Griffin kann tatsächlich gerade so die wichtigen Dinge lesen, aber ganze Bücher sind nicht so sein Fall. Und klar, ich bin ein absoluter Bücherwurm, aber ich glaube, Amelie würde wohl verrückt werden, wenn ich wieder allein mit ihr in der Bibo bin und irgendwelchen Mist anstelle.

Also haben Griffin und ich uns entschieden, Abschied zu nehmen.

Ich kann euch sagen, das war gar nicht so leicht, jedem Buch Tschüss zu sagen. Ich hab's auch gar nicht ganz geschafft, weil Griffin an mir herumgezogen hat und nach Hause wollte.

Nach und nach haben wir uns gegenseitig nochmal alle Erlebnisse in dieser wunderschönen Bibo erzählt. Griffin war ganz schön erstaunt, was hier alles so abgegangen ist.


Aber bevor ich hier total emotional werde, will Amelie noch was hinzufügen:

Hey, ihr Leseratten!

Obwohl ich bis zu den Ferien noch da bin und ihr mich bestimmt noch ab und zu sehen werdet, wollte ich euch trotzdem noch kurz was sagen:

Ich wollte euch einfach nur danken für die Zeit, die ich hier mit euch verbracht habe. Danke an alle, die beim Schreibwettbewerb mitgemacht haben. Danke an alle, die beim Welt-Thema interessiert die Rätsel gemacht und an den Tees geschnüffelt haben. Danke an all die fleißigen Sucher, die geholfen haben, Griffin zu finden. Danke an alle, die so freudig Flaggen und Sticker beim Pride-Month geholt und mit mir gequatscht haben. Und Danke an alle, die immer oder irgendwann mal in der Bibo vorbeigeschaut haben. Ob kurz oder lang, es war immer wundervoll, euch beim Kartenspielen zuzuhören, euch beim Bücher Ausleihen zu helfen und mit euch zu reden. Ihr seid alle toll, bleibt so wie ihr seid!

Aber jetzt will Logan euch noch erzählen, wo es die beiden Rabauken jetzt hintreiben wird.


Danke, Amelie. Ich würde mich zwar nicht als Rabauke bezeichnen, aber naja...


...Aber, ich wollte zuerst..och Mann..na gut. Griffin will zuerst erzählen.

Ahoi, ihr Landratten!

Also, mich zieht es zurück nach Greifswald. Es war wirklich schön, sich in der Bibo zu entspannen, Kraft zu tanken und Logan zu nerven, aber jetzt ruft mich die See! Oder erstmal nur Greifswald. Dort werde ich versuchen, wieder ein paar Touristen von ihrem Gepäck zu erleichtern, ist ja klar, aber ich werde auch versuchen, mir eine neue Crew aufzubauen. Vielleicht kann ich dann bald wieder die Meere unsicher machen.

Ich danke euch allen sehr für eure Hilfe und für die lustigen Witze über meine Ohren! Die waren wirklich sehr originell! :D

Haltet die Ohren steif und lasst euch nicht von Seemonstern beißen...

So, darf ich jetzt endlich? Super, danke. Also, hier Logan wieder.

Ich werde wohl vermutlich Richtung Nordsee reisen, um dort einen alten Bekannten aufzusuchen. Wenn er zustimmt, will ich mit seiner Hilfe vor die Küste Schottlands, um meine Familie zu treffen. Direkt in Schottland können wir uns nicht treffen, weil ich ja ausgewandert bin und der Brexit auch nicht gerade hilft. Also treffen wir uns auf einem Boot.

Danach will ich die Arktis anpeilen, um alte Konflikte zu begraben. Und wohin es dann geht, weiß nur der Wind.

So. Ich kann's fast gar nicht fassen.

Wir drei danken euch allen sehr und wünschen euch einen schönen Sommer!

Stellt die Welt auf den Kopf, damit sie interessanter wird!

 


Logan, Griffin, Amelie

Buch des Monats
Die Edelsteintrilogie (Februar 2021)

Die Edelsteintrilogie

 

Du stehst auf Zeitreisen und richtig schlagfertige Mädchen? Dann ist diese Buchreihe perfekt für dich!
Gwendolyns Familie ist ziemlich schräg. Angeblich sind sie eine ganz besondere Familie in der einige Mitglieder ein sogenanntes „Gendefekt“ besitzen und irgendwelche Kräfte dadurch erhalten. Aber das ist Gwen, der Hauptfigur dieser Geschichte, ziemlich egal. Sie hat ja eh nichts damit zu tun, schließlich ist ihre ach so perfekte Cousine Charlotte diejenige, die sich mit dem Zeug befasst. Sie soll angeblich die nächste „Genträgerin“ sein. Aber ist sie das wirklich?
An Gwens sechzehntem Geburtstag dreht sich auf einmal ihre ganze Welt auf den Kopf. Denn plötzlich springt sie unkontrolliert in der Zeit zurück und wird dadurch von diesen gruseligen Männern, die sich „die Loge“ nennen, zu deren Zwecken benutzt, um den Kreis der Zwölf zu schließen. Was ist das denn bitte? Und wer ist dieser Graf St. German der von der Loge so vergöttert wird? Und warum ist Gwens Zeitreisen-“kollege“ Gideon so fies zu ihr? Weshalb kann Gwen Geister sehen und warum will ihre Mutter ihr nicht sagen, warum sie Gwen nie gesagt hat, dass sie vielleicht dieses Gen hat?

Diese Bücher sind mit die witzigsten und spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Der Hauptcharakter lässt sich nichts einfach so gefallen und ist so schlagfertig, wie ich es auch manchmal gern wäre. Wer außerdem auch gern England, speziell London, mag und wissen möchte, wie es früher, zum Beispiel im 18. Jahrhundert, dort zuging, dem wird diese Reihe ebenfalls gefallen.

Kerstin Gier hat diese Geschichte 2009 mit dem ersten Buch „Rubinrot“ veröffentlicht. Später kamen dann der zweite Teil „Saphirblau“ und der dritte Teil „Smaragdgrün“ heraus.
Wir haben außerdem die Bücher „Silber-Das erste Buch der Träume“, „Silber-Das zweite Buch der Träume“ und "Silber-Das dritte Buch der Träume" von ihr bei uns in der Bibo. Und wer ein Kerstin Gier Fan ist, wird sich vielleicht freuen, zu hören, dass diesen Sommer der erste Teil einer neuen Trilogie rauskommen soll!

 

Aber als kleine Vorwarnung: Wir haben Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün jeweils nur einmal da. Falls sie also schon ausgeborgt sind, kannst du dich aber trotzdem gern bei mir melden und ich merke die Bücher für dich vor.

 

Also? Traust du dich, in die Zeit zurückzureisen?

Ein Zahnarzt wird ermordet (März 2021)

Ein Zahnarzt wird ermordet. ("Das Geheimnis der Schnallenschuhe" von Agatha Christie)

Hercule Poirot, der berühmte belgische Detektiv, der in England lebt, muss zum Zahnarzt.

Das ist schließlich nichts Ungewöhnliches. Seltsam wird es aber, wenn der eigene Zahnarzt, nachdem er einen noch munter behandelt hat, wenige Zeit später Selbstmord begeht.

Da kräuselt sich Poirots Schnurrbart. Irgendetwas stimmt hier nicht. Dieses Gefühl wird dann bestätigt, als zwei Patienten dieses Zahnarztes plötzlich tot aufgefunden werden.

Doch je mehr Hercule Poirot sich mit dem Fall befasst, desto seltsamer wird er. Intrigen, verbotene Liebschaften, Geheimdienste und wichtige Politiker. Und dazu noch dieses bedrückende, aber konstante Gefühl, dass ihm überall Fallen gestellt werden.

Das Buch „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ von Agatha Christie, der wohl bekanntesten Krimi-Autorin überhaupt, hat alles, was ein Mysteriumsliebhaber braucht. Verschwörungen, Geheimagenten, mysteriöse Todesumstände, aber auch das komplett Alltägliche wie Zahnärzte, grässliche Schuhe, jung verliebte Paare und Tratsch.

Nichts ist wie es scheint, doch genau das macht die Auflösung am Ende so klar und deutlich.

Wer schonmal einen oder mehrere Agatha-Christie-Krimis gelesen hat, wird wissen, wie die Autorin mit dem Leser spielen kann. Denn zwei Dinge haben fast alle ihre Krimis gemeinsam:

Erstens: Die Namen sind immer ausgefallen und meist gibt es davon viele. Also aufgepasst, besser man schreibt sich die Namen der Personen und ein paar Stichpunkte zu ihnen mit, sonst verliert man (oder zumindest ich) leicht den Faden.

Aber zweitens: Man kommt fast nie darauf, wer der Mörder ist. Man wird von ihr immer in die Irre geführt und egal wie schlau man sich anstellt, sie ist schlauer. Das löst dann auch meistens aus, dass man die Auflösung am Ende einer ihrer Krimis mit offenem Mund liest und dann eben realisiert, wie die Hinweise dafür schon da waren. Selten ist die Auflösung zu weit hergeholt. Immer sind die Beweise direkt vor einem, doch man lässt sich verwirren.

 

Also. Wer hat den Zahnarzt ermordet? Wer versucht, Hercule Poirot hereinzulegen und was haben diese verflixten Schnallenschuhe damit zu tun?

 

Findet es heraus, indem ihr euch das Buch „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“ von Agatha Christie bei mir ausborgt! ;)

Aber Achtung! Wir haben das Buch nur einmal da. Falls es schon ausgeliehen sein sollte, merke ich das Buch gern für dich vor.

 

P.S.: Keine Sorge. Wer Angst vorm Zahnarzt hat, kann dieses Buch trotzdem lesen und ist auch nicht allein. Hercule Poirot hat die nämlich auch. ;)

 

Bücher gehören verbrannt. (April 2021)

Bücher gehören verbrannt.

 

 

 

„Guy Montag ist Feuerwehrmann.

Es ist seine Aufgabe, Bücher zu verbrennen.

Denn Bücher sind die Quelle allen Unglücks.“

 

In der von Ray Bradbury erdachten Zukunft in "Fahrenheit 451" haben zwei Dinge die Realität, wie wir sie kennen, stark verformt:

1.Die Feuerwehr löscht keine Brände mehr. Ist nicht nötig. Alles ist feuerfest und modernisiert.

2.Bücher sind schon seit langer Zeit verboten und wenn doch welche gefunden werden, kommt die Feuerwehr und verbrennt sie. Das ist ihre neue Aufgabe.

 

Guy Montag, die Hauptfigur dieses Buches, ist einer dieser Feuerwehrmenschen und ist sehr von Bücherverbrennung begeistert, als er wie immer nach der Arbeit nach Hause läuft.

Doch ein kleines Mädchen, welches sich komplett gegen die akzeptierten Gesellschaftsnormen auflehnt, läuft ihm über den Weg und setzt Gedanken in Montags Kopf in Gang, die er vorher noch nie gedacht hatte.

 

Eine Welt, in der Bücher als der Gesellschaftsfeind Nummer Eins angesehen werden, klingt seltsam und unverständlich (obwohl Ähnliches bereits in der Vergangenheit vorkam), doch durch Bradburys faszinierende Schreibweise ist man manchmal sogar auf der Seite der Gegner, bevor man realisiert, wie manipulierend sie sind.

 

Das Buch erschien 1953 und ist somit schon 68 Jahre alt, doch das bemerkt man so gut wie gar nicht. Die Probleme und Konflikte könnten nicht aktueller sein, als sie es eh schon sind.

 

Bücher sind so unterschiedlich, so vielseitig, so eigen, dass man sie selten miteinander vergleichen kann. Jedes ist anders. Und jedes erweitert die Sichtweisen, die man bereits hatte.

Was passiert also, wenn man dieses Wissen einfach zerstört? Und vor allem, was passiert, wenn die Menschen die Bücher wiederentdecken?

 

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass dieses Buch mit auf meiner Top 5 Bücher Liste steht. Als ich es zum ersten Mal in der Hand hatte, bekam ich nicht genug von all den spannenden Szenen und Dialogen und konnte es nicht weg legen, bis ich es fertig hatte.

Jeder Bücherliebhaber wird diesen Roman mögen, da über alle Facetten von Literatur geschrieben wird und eben auch darüber, was sie bewirkt.

 

Dieses Buch wurde bereits zweimal verfilmt, einmal 1966 und 2018 wurde es neu verfilmt. Es entstanden in den letzten Jahrzehnten unzählige Theaterstücke, einige Hörspiele und auch viele Diskussionen über diesen Roman. In manchen Schulen ist er sogar Pflichtlektüre.

 

Ich weiß, es ist immer schwer, jemandem ein Buch zu empfehlen. Wir Bücherwürmer können da ja sehr eigen sein, aber ich hoffe sehr, dass ihr euch mal dieses Buch im Kopf behaltet und es euch entweder selbst besorgt, oder bei mir in der Bibliothek ausborgt.

Es lohnt sich!

 

Aber verbrennt euch nicht.

 

 

Nach dem Tod gehen die Abenteuer erst richtig los. (April 2021)

Nach dem Tod gehen die Abenteuer erst richtig los.

 

 

 

Was passiert nach dem Tod?

 

Stimmt es, was Jonathan seinem kleinen Bruder Karl zugeflüstert hat, kurz bevor er starb?

Stimmt es, dass sie sich in Nangijala wiedersehen werden?

Als Karl – den Jonathan immer Krümel nennt – nach seinem Tod wieder aufwacht, ist er in einem Land, in dem Jonathan und er ein eigenes Haus und sogar jeder ein Pferd besitzen.

Und sie sind nicht allein in dieser Welt, denn es gibt viele unterschiedliche Orte in „der Welt der Sagen und Legenden“ und die Beiden leben im Kirschtal mit vielen Anderen zusammen.

Doch sogar hier ist nicht alles in Ordnung.

Das Heckenrosental, fast direkt neben dem Kirschtal, wurde besetzt durch Tengil, den schlimmsten aller Tyrannen, der Nangijala besitzen will.

 

Und dann gehen die Abenteuer erst richtig los.

Jonathan muss den Anführer der Freiheitskämpfer befreien und gerät in Gefahr, weswegen Krümel ihm hinterher reitet.

Die Seiten dieses Buches zittern förmlich vor Spannung!

Untertauchen, Pläne schmieden, Aufstände, Kämpfe, Verluste und dann auch noch Katla.

Der Schrecken der Tiefe und das Ungeheuer, vor dem jeder Todesangst hat.

Denn auch in Nangijala ist man sterblich.

 

„Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren.

Eine Geschichte voller Sagen, Legenden, Probleme, Hoffnungen und Geheimnisse beschreibt so viel Schweres in so leichter Art und Weise.

 

Ich und auch viele meiner Verwandten und Bekannten waren völlig baff von diesem Buch.

Es ist durchaus sehr traurig, aber mit liebevoller Hoffnung für die Realität.

 

An diejenigen, die in ihrem Leben leider schon jemanden verloren haben:

Vor allem der Anfang und das Ende dieses Buches können weh tun beim Lesen. Aber ich hoffe, ich drücke mich verständlich aus, wenn ich sage, dass es auch guttut.

Es tut weh und tut gut zugleich.

Wie ein Pflaster, dass abgerissen wird und die Wunde jetzt offen ist, aber atmen kann.

Oder wie der Moment nachdem man geweint hat und immer noch traurig ist, aber das Weinen trotzdem irgendwie geholfen hat.

 

 

Ich weiß, dass es für jeden schwer sein kann, sich mit Verlust auseinanderzusetzen.

Aber Astrid Lindgren hat mit diesem Buch ein Meisterwerk erschaffen, was spannend rüberbringt, wie Verlust dich verändern kann.

 

Und noch viel wichtiger: Wie Mut in jedem von uns steckt.

 

 

Also. Bist du bereit, Nangijala zu erkunden?

Vielleicht findest du dann auch heraus, wo du sein wirst, wenn du Nangijala wieder verlässt..

 

Wer weiß.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. (Mai 2021)

"Der kleine Prinz" von Antoine Saint-Exupéry

 



Ein Flugzeugabsturz in der Wüste. Ein Pilot, der allein um sein Leben kämpfen muss. Und plötzlich taucht eine kleine Person auf. Der kleine Prinz hat mehr als nur ein paar Fragen und auch Wünsche, von denen der Pilot erstmal überfordert ist. Doch nach und nach erzählt ihm der kleine Prinz dann doch von seinem Heimatplaneten, seinen Begegnungen auf anderen Himmelskörpern und wie er die Welt und die Erwachsenen sieht.


Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry ist kein Kinderbuch. Ja, ihr habt richtig gelesen. Obwohl dieses Vorurteil zu diesem Buch besteht, hat „Saint-Ex“, wie er auch von Vielen gern genannt wird, dieses Buch für Erwachsene geschrieben. Es ist eine sehr rührende Geschichte, die im Großen und Ganzen ein Ziel hat: Die „großen Personen“, also die Erwachsenen, zu hinterfragen und zu kritisieren. Es geht um Freundschaft, Leben, Geld, Liebe, Glück, Ziele, Wünsche, Träume und vieles mehr.


Ich bin tatsächlich mit dem Hörbuch des „Kleinen Prinzen“ aufgewachsen, auch wenn es nicht für Kinder vorgesehen ist. Als ich später dieses Buch wiederentdeckte, hat es beim Lesen einen bitter-süßen Geschmack hinterlassen. Man hat als Kind viel mehr verstanden, als man glaubte, aber diese Geschichten wurden jetzt immer lebensnaher.

Wenn man sich auf dieses Buch wirklich einlässt, kann es auch sehr weh tun. Saint-Ex zielt und trifft meist ins Schmerzhafte. Geheimnisvoll und doch auf eine seltsame Art und Weise direkt, zeigt er dir, wie grausam erwachsen du geworden bist. Er hält dir den Spiegel vor, aber das Bild ändern, kannst nur du. Es zeigt dir direkt und indirekt, dass es sich lohnt, seine Sichtweisen, Gewohnheiten und Gedanken mal genauer anzuschauen und die Welt so zu erkennen, wie sie wirklich ist.


Manchmal muss man gezeigt bekommen, wie falsch man die Dinge betrachtet.

Es werden einem nicht die Augen, sondern das Herz geöffnet, um es mit den Worten des kleinen Prinzen zu formulieren.

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."


Es hört sich vielleicht so an, als seien die Geschichten schwer zu lesen oder zu verstehen. Doch diese leichte Schwermütigkeit oder auch schwere Leichtmütigkeit macht dieses Buch aus. Das Grundlegende ist leicht zu verstehen, doch das Wesentliche ist ein wenig versteckt.

 

 


Der kleine Prinz, der Fuchs, die Rose, die Schlange, der Pilot und das Schaf liegen mir alle sehr am Herzen und ich kann es dir sehr empfehlen, dieses Buch zu lesen, genauer hinzuschauen und sie kennenzulernen.

Wer gern das Hörbuch mit der wunderschönen Musik hören möchte, kann gern auf YouTube nach „der kleine Prinz erzählt von Ulrich Mühe“ suchen. Es gibt viele unterschiedliche Varianten mit verschiedenen Sprechern, aber diese ist mit großem Abstand mein Favorit.

Im Französisch-Unterricht hier an der Schule ist es sogar möglich, dass du dieses Buch lesen wirst. Wir haben es in der Oberstufe in meinem Französischkurs behandelt und dadurch auch andere Blickwinkel auf das Buch bekommen. Es kann immer ein wenig schwer sein, ein Buch in einer Fremdsprache zu lesen, doch durch Literatur kriegt man einen guten Einblick in das Sprachgefühl, die Grammatik und neue Vokabeln. Wer also gern sein Französisch trainieren möchte, kann bei mir gern nach einem französischen Exemplar fragen.

Also nimm dir mal ein bisschen Zeit, wie der kleine Prinz schon sagte:

"Zuweilen macht es ja wohl nichts aus, wenn man seine Arbeit auf später verschiebt."

Und lass dir vom kleinen Prinzen die Welt und andere Planeten zeigen.

 


Oder traust du dich etwa nicht?

Die Farbe aller Farben (Juni 2021)

"Das wirkliche Blau" von Anna Seghers

 

Der Zweite Weltkrieg brodelt. Aber davon kriegt Benito nichts mit. Dachte er jedenfalls. Benito ist Töpfer in Mexiko und berühmt für sein Geschirr mit diesem wunderschönen blauen Muster. Jeder kennt „Benitos Blau“ und viele seiner Kunden verlassen sich voll und ganz auf ihn und seine Ware. Benitos Blau lässt das Essen auf den Tellern besser schmecken. Benitos Blau lässt gestresste Herzen ruhiger schlagen. Benitos Blau ist Tradition und Innovation zugleich.

Und auf einmal ist es nicht mehr da. Der Händler, von dem Benito sein Blau bekommt, hat es nicht mehr. Die Firma, von der wiederum der Händler sie bekommt, steht auf der schwarzen Liste. Eine Liste von deutschen Firmen, mit denen keiner mehr Geschäfte machen darf. Also kein Blau mehr.

Plötzlich steht das Überleben seiner Familie auf dem Spiel, wenn Benito sein Blau, dieses eine Blau, nicht irgendwie beschaffen kann. Also geht er auf eine lange und mühsame Reise zu einem Verwandten in Mexiko, um dieses eine wirkliche Blau zu beschaffen.


„Das wirkliche Blau“ von Anna Seghers ist eine kurze und doch intensive Geschichte von diesem einzigartigem Blau und dem Töpfer, der es verzweifelt sucht. Durch abrupte Perspektivenwechsel und kleine, eingeschobene Anekdoten wird man zunächst überzeugt, dass es keine Alternative für dieses Blau gibt. Es geht nur das eine und kein anderer Blauton oder gar eine andere Farbe. Es wird zur Existenzgarantie vieler Menschen und schimmert durch alle Textpassagen durch, ohne überhaupt da zu sein. Und dann geht man jeden Schritt mit Benito mit. Die anstrengende Reise ist lang und durchwachsen. Mal ist die Hoffnung zum Greifen nah und mal ist sie tief versteckt in seinen Säcken voller leerer Dosen, die er mit seinem Blau auffüllen will. Die vielen Menschen, die er dabei trifft, machen es ihm auch nicht gerade leicht, sein Ziel zu erreichen.

Obwohl der Schreibstil einfach ist, vermischen sich ständig Traum und Realität, sodass man richtig mit Benito mitfiebert. Er muss sein Blau einfach kriegen. Es geht gar nicht anders. Oder muss es das etwa?


Anna Seghers war Jüdin und musste in der Nazizeit nach Mexiko fliehen. Viele ihrer Bücher wurden von den Nazis verbrannt und verboten. In dieser Zeit in Mexiko schrieb sie dieses Buch und hat damit meiner Meinung nach ein Gefühl erzeugen können, dass ich noch nie beim Lesen hatte.

Sehnsucht, Identität, Familie und viele weitere eigentlich komplexe Themen hat sie einfach und schlicht in diese hundert seitige Geschichte getan. Man verliert sich in einem anderen Leben, in einer anderen Zeit und in anderen Worten, um, wie es scheint, die Farbe aller Farben zu finden.


Und doch bleibt es offen, wie dieses bezaubernde Blau wohl aussieht.


Wird Benito es finden?

Tausend Jahre bis zur Morgendämmerung (Juni 2021)

"Tausend Jahre bis zur Morgendämmerung" von Frank Geißler

Die Menschheit ist seit Jahrhunderten fasziniert von der Zukunft. Keiner kann im genauen Detail voraussagen, wie die Zukunft von uns Menschen, dieser Welt, diesem Universum aussieht und doch, oder vielleicht genau deswegen, denken wir uns Geschichten aus, wie es in 2000 Jahren oder mehr aussehen oder die Technik sich entwickelt haben könnte.

Star Wars und Star Trek sind da wohl die bekanntesten Beispiele, doch wie so vieles andere ist diese Idee schon viele Jahre vor diesen Geschichten in der Literatur aufgeblüht und hat ihren ganz eigenen Stil über die Jahre entwickelt.


Ich denke da zum Beispiel an George Orwell, Ray Bradbury und besonders an Arkadi und Boris Strugatzki, die mit ihren zahlreichen Romanen über die unterschiedlichsten Konzepte, Planeten und Wesen viele Leser begeisterten und es dabei auch noch schafften, Gesellschaftskritik mit einzubauen.

Und wer diesen Stil kennt, der so selbstverständlich von Fantasien und Vorstellungen erzählt, wird ihn auch in den vier Kurzgeschichten von Frank Geißler in dem Buch „Tausend Jahre bis zur Morgendämmerung“ erkennen.


Völlig gleich, ob es der Vater auf der Suche nach seiner Tochter in einer feindlichen Konklavenwelt, der von einem psychisch krank machenden Virus befallene General, das unglückliche Ehepaar mit Kinderwunsch und verzweifelten Versuchen der Zukunftsprognose oder der seltsame, schlechte Erinnerungen löschende Mann ist – Frank Geißler wirft einen ohne Halt in immer neue Science-Fiction-Szenarios mit neuen Regeln, Erfindungen und Charakteren und zieht die Aufmerksamkeit allein auf seine Geschichten. Dabei liegt, wie bei so vielen dieser Geschichten, die Betonung auf „Science“, denn die Erzählungen sind geprägt von modernen Apparaturen, die es in sich haben.


Am 1. Januar 1989 wurde dieses Buch in der DDR veröffentlicht, was einige interessante Ungereimtheiten hervorruft. Wer sich dafür interessiert, wird an der ersten, aber vor allem an der zweiten Geschichte viel Gefallen haben, da dort die Gesellschaftskritik nur so brodelt und es unklar ist, wie das wohl veröffentlicht werden durfte.


Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich in seltsam komplizierten Komma-Sätzen schreibe? Frank Geißler macht das nämlich auch. Das ist meiner Meinung nach eine der beiden Vorwarnungen, die man diesem Buch auflegen sollte. Die andere ist, dass es sich hier in einigen Fällen um schwere oder/und seltsame Schicksalsschläge handelt und nicht jeder bereit ist, etwas in der Art zu lesen. Das empfindet jeder anders.


Doch möchte ich hier nochmal betonen: Dieses Buch ist absolut lesenswert. Für Science-Fiction-Liebhaber, für Fantasy-Liebhaber, für Bücherwürmer und für jeden, der seine Vorstellungskraft auf die Probe stellen will.


Na, was sagst du? Steigst du in die Zeitmaschine ein?

Beiträge aus der Bibliothek
Über mich (Amelie Kluge)

Hallo alle miteinander!

In diesen seltsamen, verwirrenden Zeiten hat sich wieder einmal etwas geändert. Es gibt eine neue Bibliothekarin. Mich.

Mein Name ist Amelie Kluge, ich bin 19 Jahre alt und werde bis Ende August euch beim Ausleihen der Bibliotheksbücher helfen. Solange die Corona-Maßnahmen eingehalten werden, könnt ihr (maximal 10 Schüler) zum Arbeiten oder Lesen auch in die Bibliothek kommen. Habt aber bitte Verständnis für die Regeln und die allgemeine Situation.

Außerdem werde ich einmal pro Monat (meist jeden 15. des Monats) eine Buchrezension auf dieser Website online stellen (siehe "Buch des Monats"). Falls ihr euch also ein Buch ausleihen wollt, aber noch nicht wisst welches, dann könnt ihr euch diese mal durchlesen.

Und unser Bibliotheksmaskottchen hat sich entschlossen, Tagebuch zu schreiben (siehe "Logans Tagebuch"). Jeden Montag werden ein Tagebucheintrag und ein oder zwei Rätsel online gestellt. Also schaut doch mal vorbei. Logan würde sich freuen!

 

Falls ihr noch ein bisschen mehr über mich wissen wollt:

Ich bin ein absoluter Bücherwurm und verschlinge Bücher aller Art wie beispielsweise Jane Austen, Harry Potter, Krimis, Thriller, Fantasy, Sherlock Holmes, französische oder englische Bücher, Bücher über Geschichte, Astronomie und Psychologie. Eben fast alles, was ich unter die Finger kriege.

Ich glaube, einige meiner früheren Lehrer an dieser Schule könnten bestätigen, dass ich in den Pausen meistens ein Buch in der Hand hatte.

Generell bin ich fasziniert von Geschichten, die mich in neue oder alte Welten blicken lassen und ich mag es sehr, Neues zu lernen. Egal, ob durch Serien, Filme, Bücher, Podcasts, Hörbücher/Hörspiele oder auch Musik.

Genauso gefällt es mir sehr, wenn ich dann mit Anderen darüber diskutieren kann. Über Romane, geschichtliche Ereignisse, Fremdsprachen und vieles mehr.

Allerdings muss ich hierbei vorwarnen, dass ich mich natürlich freue, wenn jemand in der Bibliothek vorbeischaut, aber ich auch leider nicht immer Zeit für ein längeres Gespräch haben werde.

Ich freu mich schon auf euch!

 

Bis dahin,

Fröhliches Schmökern!

 

Amelie

 

Büchervorstellungen, Reviews und Empfehlungen
Ferien: Sommer, Sonne, Lesezeit!

Unser Uhu von Schuhu ist nicht aus der Bibliothek geflüchtet und hat sich nach Süden abgesetzt, sondern lässt sich von den letzten Sonnenstrahlen abends am Stand gleich neben den Ostseewellen seinen Bauchflaum wärmen, während er sich ganz entspannt einen Schmöker zu Gemüte führt.

Aber ob ihr nun den selbstgemachten Smoothie auf der eigenen Terrasse genießt oder in den sechs Wochen Freizeit im Meer planscht - Lesen geht immer!

Was ihr braucht? Zeit, Lust und ein Buch - ganz einfach, oder? Wozu den ganzen Tag drinnen hocken und in dunklen Räumen Serien suchten oder Games zocken?

Schnappt euch ein Buch und sucht euch ein gemütliches Plätzchen an der frischen Luft, lasst euch die Sonne ins Gesicht scheinen und schlagt die erste Seite auf. Und es wird sich euch ebenfalls eine einzigartige Welt eröffnen, die ihr aber viel intensiver und individueller erleben werdet als es mit den visuellen Bevormundungen möglich wäre. Es widerfahren euch Geschichten, die voller Liebe und Gefühl, Kreativität und Weisheit, Erfindergeist und Fantasie stecken, und die ihr verpasst, wenn ihr nicht zum Buch greift.

Denn Lesen bedeutet, aktiv sein, nicht berieseln lassen. Lesen bedeutet, frei sein, frei von Big Data, der allgegenwärtigen Überwachung. Lesen bedeutet, rebellieren gegen die Beschleunigung der Welt.

Lesen bedeutet aber auch in erster Linie Spaß!

Und ist es nicht viel beeindruckender, wenn jemand fragt, was ihr in den Ferien getrieben habt und ihr antworten könnt, dass ihr zehn Bücher gelesen anstelle von zehn Serien, an deren Inhalt ihr euch eh kaum noch erinnert, gebingt habt?!

Außerdem kommt das immer gut bei Lehrern ;)

Was tun bei Langeweile ohne Bibo

Tipps, um die Zeit zu Hause zu vertreiben und sich trotzdem direkt oder indirekt mit dem besten Medium der Welt zu beschäftigen.

#1 Ins Bücherregal schauen

Und, hast du wie ich auch noch einige ungelesene Bücher, die du eigentlich schon die ganze Zeit lesen wolltest? Dann weißt du ja, was du zu tun hast. Oder lies dein Lieblingsbuch zum x-ten Mal. Nichts gefunden oder keine Lust? --> Siehe Tipp 2

#2 Augen-zu-Literatur

Hörspiele und Hörbücher sind etwas ganz tolles. Einfach den Stimmen lauschen und entspannen. Wenn ihr weder CDs oder Kassetten auflegen wollt, gibt es richtig viele Kinder-und Jugendbuchhörbücher auf Spotify wie z.B.: Cornelia Funkes Reckless, Drachenreiter, Die Wilden Hühner uvm. der Autorin, aber auch eine aktuell beliebte Reihe wie Die Duftapotheke von Anna Ruhe oder für Abenteursuchende Percy Jackson und etliche weitere Werke von Rick Riordan. Und was wäre das für eine Liste ohne Gregs Tagebuch? Nicht nur die bisher 14 Teile der erfolgreichen Bücherreihe warten auf euch, sondern auch Ruperts Tagebuch: Zu nett für diese Welt. Und noch so, so viel mehr! Wer sein Englisch verbessern möchte, kann sich auch Die Tribute von Panem (The Hunger Games), alle drei Teile, im Original vorlesen lassen. Welche Hörbücher hört ihr gerne? Bei mir ist es Harry Potter, weil Rufus Beck ein fantastischer Vorleser ist.

#3 Was auf die Augen

Jetzt könnt ihr die Augen wieder öffnen. Womit bekommt man noch die Zeit herum? Natürlich, mit Filmen und Serien! Besonders macht es Spaß die Adaptionen mit ihren Vorlagen zu vergleichen. Aber man muss nicht gleich eine Facharbeit darüber schreiben ;D Auf den legalen Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Prime findet ihr unvorstellbar viele Verfilmungen und Verserialisierungen. Hier ein paar Vorschläge:

Netflix: Tote Mädchen lügen nicht (Von Jay Asher), Anne with an E (Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery), Drachenzähmen leicht gemacht (Von Cressida Cowell), Gregs Tagebuch (Von Jeff Kinney)

Amazon Prime: Letztendlich sind wir dem Universum egal (Von David Levithan) --> Siehe BUCH DER WOCHE, Love Rosie (Für immer vielleicht von Cecelia Ahem), Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks (Basierend auf den Comics von René Goscinny und Albert Uderzo), Der Hobbit (Von J.R.R. Tolkien)

Und jetzt noch ein paar ganz persönliche Tipps, die weniger mit Büchern zu tun haben:

#4 Als unmusikalischer Mensch Musik machen z.B. mit verbesserungswürdigem Gitarrenspiel oder vielleicht der Fünfte-Klasse-Flöte

#5 Versuchen eine neue Sprache zu lernen: Wie wäre es mit Japanisch? Kyou wa kayoubi desu. Oder doch Französisch? Je ne fume pas. (Hoffentlich war das richtig >-<)

#6 Eine tolle Geschichte schreiben und an dem bibliothek'schen Schreibwettbewerb teilnehmen - ein ganz großer Geheimtipp!

#7 Sich darauf freuen, dass die Schule irgendwann wieder losgeht und das die Öffnung der Bibo bedeutet.

Und bis dahin werde ich noch etwas entspannende Musik hören, davon träumen die dazu passende Griffe zu beherrschen, was nie passieren wird, und fleißig weiterarbeiten, damit es dann wieder richtig losgehen kann. Was werdet ihr bis dahin treiben? Schreibt es mir per Email an bibliothek@gymnossen.lernsax.de. Bleibt gesund!

Gestatten,

dies ist ein japanischer Comic, auch genannt Manga. Oder gleich mehrere davon. Seit Anfang Oktober 2019 konnte in dem Sortiment der Bibliothek durch die Einführung der belletristischen Unterkategorie R 70 ein großes Loch gestopft werden. Bis zu dem Zeitpunkt fragte man vergeblich nach Comics, weder mit “Mosaik” noch “Asterix” konnte die Bibliothek auftrumpfen - zugegeben, das kann sie heute immer noch nicht.

Doch in der heutigen Zeit sind diese bunten oder schwarz-weißen, kleinen Heftchen nicht mehr wegzudenken, gerade um Büchermuffel an das Medium wieder heranzuführen.

Ein Mangaband umfässt im Durchschnitt etwa 180 Seiten - keine sonderlich erschlagende Zahl. Und genauso gering ist der zeitliche Aufwand, natürlich immer abhängig von dem Leser. Das hört sich auf jeden Fall eher machbar an als ein Moby Dick mit achthundert Seiten.

Auch bekommt man andere Geschichten erzählt, aus anderen Perspektiven, vielfältiger. Die Schwierigkeiten liegen hier wo ganz anders. Der Mangaka, also der Autor und gleichzeitig Zeichner eines Mangas, muss es schließlich schaffen die Figuren, ihren Charakter und ihre Gefühle, sowie die Geschichte und die Umgebung, in jeder einzelnen Zeichnung genau wiederzugeben und auszudrücken, jeder Dialog muss klug geschrieben sein, lange Ausführungen sind nicht möglich. Ein Manga ist mit genauso viel Arbeit und Mühe verbunden wie ein herkömmliches Buch, nur das diese Anstrengungen oft übersehen werden. Und doch werden viele Geschichten über dutzende Bände hinweg erzählt, wie zum Beispiel “Inu Yasha” von Rumiko Takahashi, der teilweise in der Bibo zum Ausleihen zur Verfügung steht, mit einer Länge von 56 Bänden - und jeder einzelne ist ein Abenteuer. So verhält es sich mit den meisten Mangareihen. Es ist möglich, sich leserisch in eine phantastische Welt zu stürzen, ohne mehrere Stunden an ein Buch gefesselt zu sein.

Mit Comics gewinnt man eben die Leserschaft, die sich vorher gar nicht oder wenig mit dem Thema “Lesen” auseinandergesetzt hat. Sie regen die Kreativität und das Interesse an mehr an.

Doch man sollte sich in Acht nehmen: Wer einmal diese Welt betritt, kommt oftmals nicht zurück!

Die Sagen- und Märchenwelt der Bibliothek

Das unsichtbare Abteil

Dass Märchen nicht unbedingt etwas für Kinder sind, zeigen uns immer wieder die Gebrüder Grimm: Sich einen Zeh abzuschneiden, um sich einen tollen Hengst zu fangen, könnte man übereifrig nennen, aber wirkt doch eher verstörend. Oder ein über einem Tor aufgehängter Pferdekopf, der ab und zu etwas zu sagen hat. Selbst ein andersen’sches Mädchen, das eigentlich nur Streichhölzer verkaufen sollte, endet tragisch.


Sagen, Märchen, Fabeln, Erzählungen sind trotz all der gelegentlichen Grausamkeit ein Kleinod, eine Identifikation jedweder Kultur des Planetens. Ohne sie würde uns eine Brücke zu unserer Vergangenheit fehlen: Wie würde das Leben aussehen, wenn es keine “Grimms Märchen” geben würde?
Und wie uns Frau Holle das Tor in die eigene Geschichte öffnet, so gewähren uns die Überlieferungen anderer Länder ebenfalls Einblick in die Lebensart fremder Kulturen. Märchen können nicht nur eine Gutenachtgeschichte, sondern auch ein Austausch verschiedener Nationen sein. Sich begegnen, Verständnis entwickeln, verstehen, schätzen lernen.
Ob ägyptische, brasilianische, chinesische, dänische, israelische oder vietnamesische Erzählungen, Griechische oder koreanische Sagen, aus Sachsen, von der Nordsee oder der Osterinsel, Geschichten über Rübezahl, Münchhausen oder Homers Ilias - das alles und noch so, so viel mehr gibt es zum Entdecken in der Bibliothek, für alle sichtbar und doch vor allen Augen versteckt: 1. Etage, links, zweites Regal unten.
Was es euch kostet? Höchstens das Erklimmen von ein paar Treppenstufen.
Was es euch bringt? Eine Reise quer über den Globus und das Gefühl, dem Mysterium des geschriebenen Worts etwas näher gekommen zu sein.

Aldous Huxley: Schöne, neue Welt

Eine Zukunft, in der die Gegenwart abstößt - Utopie oder Dystopie:
Schöne, neue Welt von Aldous Huxley

Schöne, neue Welt. Ist das nicht die Definition einer Utopie, einer Welt, die wir uns alle wünschen? Etwas schönes, etwas neues? Vielleicht ein Neuanfang in diesen zerrissenen, aufwühlenden Zeiten? Ja, wie ein neuer Start kommt Huxleys Welt einem vor. Aber einer ohne Vergangenheit, ohne unsere Vergangenheit, ohne Religion, ohne Familie. Eine, die man sich nicht wünschen würde.
Die ersten Seiten sind quälend, einfach hineingeworfen in eine Zeit fünfhundert Jahre in der Zukunft, zu viele Fremdwörter, zu unverständlich. Doch steht diese Unverständlichkeit auch dieser Welt und ihrer Ordnung gegenüber, umso weiter sie sich offenbart. Kalt. Abweisend. Dystopisch.


Mit diesem Roman trifft Gegenwart mittels Vergangenheit auf die Zukunft: Huxley veröffentlichte 1932 eine Geschichte, die sich für einen Bürger des Jahres 2020 anfühlt, als stamme sie aus eben diesem Jahr. Die angesprochenen Themen sind brisanter, gegenwärtiger denn je. Themen, mit denen sich nicht nur die Literatur auseinandersetzt. Der Homunculus in der Flasche, die absolute Segregation und Kontrolle von Menschen, der Eintausch von Freiheit gegen Sicherheit, Glück für alle.
Utopischer Gedanke: Alle Menschen könnten glücklich sein, aber zu welchem Preis?
Oft baut Glück auf Unglück auf, so auch in Huxleys Roman, doch dieses Unglück kann weder von einem Epsilon noch einem Alpha Plus wahrgenommen werden, so totalitär und endgültig ist das System.
Das ultimative Kastensystem: Alpha, Beta, Gamma, Delta, Epsilon. Vorbestimmt, wie viel du wert bist. Dein Tod wird nicht betrauert, sondern gefeiert, weil du für die Gemeinschaft immer noch nützlich bist. Das Individuum ist nichts, die Gesellschaft ist alles. Ein Konstrukt, hervorgerufen von jahrhundertelanger Forschung, unüberwindbar, für das Glück aller, zum Leidwesen von familiären Gefühlen, dem Urinstinkt jedes Lebewesens und Worten wie “Freundschaft” und “Liebe”.
Aber kann man das überhaupt echt nennen, wenn die Menschen Drogen wie Kopfschmerztabletten schlucken, um glücklich zu sein?
Aldous Huxley kreiert eine Welt, die hoffentlich niemals Realität wird, eine Welt, die in allem so unwiderruflich falsch und menschenverachtend ist.
Dystopisch.
Ein dystopischer Roman wie Orwells “1984” oder Zehs “Corpus Delicti”, den Genre interessierte Leser nicht verpassen sollten.

Es ist wohl kaum möglich, diesen Roman in wenigen Worten zusammenzufassen, und das auch noch verständlich, aber hoffentlich konnte ich bei dem einen oder anderen Interesse wecken. Das Buch wartet auf euch in der Bibliothek.
Außerdem liefert es viel Gesprächsstoff, um miteinander zu diskutieren.
Wer von sich behauptet, dem Englischen nicht nur mächtig zu sein, darf es auch gerne wagen den Originaltext zu lesen. Die englische Ausgabe ist ebenfalls vor ort.           - Emilie Förster

Aktivitäten in der Bibliothek
Schreibwettbewerb "Ich schreibe, also bin ich." 2021

Dieses Jahr findet erneut der Schreibwettbewerb „Ich schreibe, also bin ich“ der Bibliothek statt. Da im letzten Jahr eine ganze Reihe toller Werke entstanden ist, die ihr euch im gedruckten Sammelband in der Bibliothek anschauen könnt, würde ich diesen Wettbewerb gern fortführen und vielleicht zur Tradition werden lassen.

Dieses Jahr stehen die Themen „Natur“, für die Klassen 5-7, und „Illusion“, für die Klassen 8-12, zur Auswahl. Egal, ob Geschichte, Essay, Rede, oder vielleicht sogar ein Gedicht, eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Achtet beim Schreiben der Gedichte darauf, dass sie mindestens 4 Strophen, á 4 Verse umfassen, wenn ihr das so gliedern wollt. Reden, Geschichten und Essays sollten mindestens 400 Worte umfassen, allerdings nicht länger, als 2 Seiten, mit dem Computer geschrieben, sein.

Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder tolle Preise für die besten 3 Texte in den jeweiligen Kateogieren zu gewinnen.

Abgabedatum: 08.03.21

Wir würden euch bitten die Texte auf dem Computer zu schreiben und uns per Lernsax an diese E-Mail schicken: bibliothek@gymnossen.lernsax.de

Sollte es Unklarheiten geben, wendet euch gern per Mail an uns.

Wir wünschen euch viel Erfolg und natürlich viel Spaß beim Schreiben!

Das Bibo- Team

Wir nehmen Abschied

Das ist Uhu von Schuhu, auch liebevoll Euly Potter genannt, und die Person neben unserem Bibostar bin ich, Emilie, und das ist unser Abschiedsartikel.

Am 2. September 2019 startete mein Freiwilliges Soziales Jahr in unserer schönen Schulbibliothek. Zuvor habe ich acht Jahre an unserem Gymi verbracht, also könnte man behaupten, dass die Schule mir ein klitzekleines Bisschen vertraut war. Doch man mag es kaum glauben, als "Bibliothekarin" erlebt man die Schule auf eine bisher unbekannte Art und Weise. Man befindet sich auf unbekannten Territorium, Neuland, und es gibt viel zu beachten. Die Aufgaben aufzuzählen sprengt den Rahmen, aber meine Nachfolgerin kann man gerne löchern, wenn man es ganz genau wissen möchte.

Oft muss man sich erst an neue Situationen gewöhnen, so war es natürlich auch bei mir. Um ehrlich zu sein, dachte ich am Anfang: "Warum habe ich mich darauf eingelassen?" Doch irgendwann hat man den Dreh raus. Und inzwischen ist es für mich die völlig richtige Entscheidung gewesen und ich könnte problemlos noch ein Jahr dranhängen. Ich denke gerne an unsere Bastelexzesse, den Halloween-Tatort, die ausgedehnten Nachmittage mit "Story Cards", "Stadt, Land, Plus" und "Munchkin" zurück. Aber auch das Mittelaltervesper und der Schreibwettbewerb waren tolle Highlights.

Natürlich steckte hinter den vielen Aktionen viel Mühe und Arbeit, doch ich hatte Unmengen an Spaß - und die Kinder hoffentlich auch - und nehme unheimlich viele Erfahrungen und gute Erinnerungen mit.

Verzeihung, ich muss gerade mal kurz Uhu von Schuhu ein Taschentuch reichen. Auch wenn man es ihm nicht an sieht, da er nie eine Miene verzieht, ist er trotzdem ein sehr emotionaler Vogel. Er hofft, dass man schnell einen Ersatz für ihn findet, damit er sich nicht um die unbewachte Bibo sorgen muss. Auch ich hoffe, bin mir aber ziemlich sicher, dass die Bibo bei Katharina, meiner Nachfolgerin, in sehr guten, kompetenten Händen liegt, und sich weiterhin jeder Besucher in einem ruhigen, inspirierenden Umfeld wiederfindet, in dem es Raum für Erholung, aber auch Spiel und Spaß gibt. Und dass sich viele über die neuen Bücher freuen und rege darin stöbern und lesen.

Abschließend möchte ich mich für die unendlich tolle Unterstützung von Frau Zack und Frau Dietrich und ein fantastisches, intensives Jahr bedanken. Ich habe so viele Menschen kennenlernen und ins Herz schließen dürfen - und Uhu von Schuhu flüstert mir gerade zu, dass es ihm genauso erging wie mir. So gehen wir beide mit einem lachenden und einem weinenden Auge unserer Wege und wünschen allen ein schönes, neues Schuljahr.

Wir sagen "Tschüss"!

Schreibwettbewerb "Ich schreibe, also bin ich." 2020

Römer, Freunde, Landsleute,

Dieses Jahr fand trotz Widrigkeiten der erste und hoffentlich nicht auch schon wieder letzte Schreibwettbewerb der Bibliothek statt. Von Anfang März bis Ende April waren alle Schüler des Gymnasiums herzlich eingeladen, einen Text zu zwei vorgegebenen Themen zu schreiben und einzureichen.

Die hohe Teilnehmerzahl ist beeindruckend: Zwölf Schüler aus allen Jahrgängen zwischen der fünften und zehnten Klasse haben die Feder gezückt und tolle Geschichten verfasst, die auch alle belohnt wurden. Nach eingängigen Gesprächen zwischen der vorsitzenden Jury bestehend aus Frau Zack, Frau Dietrich und mir stellten sich die drei Siegertreppchenerklimmer heraus - keine leichte Entscheidung! Ihnen und allen anderen fleißigen Autoren möchte ich danken, dass sie uns mit ihren Geschichten erfreut und dieses Projekt erst möglich gemacht haben.

Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte: Über die letzten Wochen hat sich das Biboteam ans Werk gemacht und versucht, ein ganzes Buch mit allen Texten und zusätzlichen Illustrationen zu erstellen, das dann in der Bibliothek gelesen werden darf.

Wir sind schon sehr gespannt darauf und ihr hoffentlich auch.

Schreibwettbewerb "Ich schreibe, also bin ich."

Wenn es einen Vorlesewettbewerb an unserer Schule gibt, warum dann nicht auch einen Wettbewerb, bei dem man die Geschichten selber schreibt. Schreiben ist nicht nur eine unabdingbare Fähigkeit, um durch das Leben zu kommen, es öffnet dir Türen in deine eigenen, ganz persönlichen Phantasiewelten, hält sie fest. Gib dich nicht damit zufrieden, dass andere für dich schreiben - schreibe deine eigene Geschichte. Werde zum Schriftsteller, zu einem Autor. Und vielleicht findest du dann auch, dass Schreiben besser ist als Lesen. Glaubst du nicht? Probiere es aus!

"Traumtänzer"                  "Morgenröte & Mondesnacht"

5.-7. Klasse                                           8.-12. Klasse              

 

Geschichte, Essay oder Rede, fiktional oder nicht - schreibt einen Text passend zu den oben stehenden Themen mit einem Mindestumfang von 400 Wörtern, nach oben sind euch keine Grenzen gesetzt.

Jeder von der 5. bis 12. Klasse darf teilnehmen. Achtet darauf, welches Thema auf eure Jahrgangsstufe zutrifft. Gerade das zweite Thema, "Morgenröte & Mondesnacht", wirkt nicht sonderlich leicht. Aber ob nun eine geheime Mission in einer Vollmondnacht oder ein verbotenes Treffen zweier Liebenden unter dem rot gefärbten Himmel des neuen Tages, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Vielleicht klagt ein einsamer Wolf dem Mond sein Leid oder eine Stadt in den Wolken erwacht zum Leben, wenn das silberne Licht auf sie fällt.

Natürlich gibt es auch tolle Preise für die drei besten Texte zu gewinnen.

Abgabe: - bis zum 30. 04. 2020

               - handschriftlich oder mit Computer geschrieben und mit eurem Namen und Klasse versehen

               - in das rote Fach der Bibliothek im Durchgang Haus 1/2, direkt in der Bibo oder per Email über bibliothek@gymnossen.lernsax.de

In diesem Zeitraum gibt es in der Bibliothek das Angebot, ein Cover für euren Text zu gestalten und zu lernen, wie man diesen binden kann.

Sollte es noch Unklarheiten oder Fragen geben, wendet euch an das Biboteam.

Wir wünschen euch viel Spaß!

Der Vorlesewettbewerb 2020

Das Buch ist für die heranwachsende Generation nicht weniger notwendig als die Schule.“ (Krupskaja)

Wohl wahr, und darum widmeten sich einige Schüler der fünften, sechsten und siebten Klassen dem alljährlichen Vorlesewettbewerb. Zwölf Schüler und drei Jurymitglieder versammelten sich am 9. Dezember an dem thematisch passensten Ort, der Bibliothek. Doch nicht alles lief glatt: Ein Schüler kam zu spät, eine andere Schülerin hatte von ihrem Glück gerade erst erfahren und war verständlicher Weise nicht besonders gut vorbereitet. Aber kaum hatten sich die Wogen geglättet, konnte es ohne weitere Unterbrechungen weitergehen.

Die Aufregung und Anspannung war deutlich spürbar, aber viele Vorleser ließen es sich nicht anmerken. Neben einem verrückten Klassenzimmer, in dem mehr als nur merkwürdige Dinge vor sich gehen, durften wir auch bei Katzenkriegen dabei sein und fröhliche Weihnachten mit einem echten Schmusekater verbringen. Nicht bestellte Kindermädchen wurden geliefert und stinkender Käse bei der Gepäckkontrolle am Flughafen entdeckt. Natürlich durften auch die drei berühmt-berüchtigten Ermittler nicht fehlen, sowie ihr weibliches Pendant.

Nach den viel geübten Buchstellen, wurden nun die Teilnehmer mit den unvorbereiteten Texten auf die wirklich harte Probe gestellt. Wacker stellten sich alle entweder den drei kleinen Kobolden, mutigen Eulenkindern oder der Frage um Liebe und Religion.

Doch wie es leider nun einmal bei Wettkämpfen so ist, musste entschieden werden, wer auf das imaginäre Podest steigen durfte und wer nicht. Nach langen Überlegungen kam die Jury zu den folgenden Gewinnern:

Frieda (5. Klasse), Florentine (6. Klasse) und Lioba (7. Klasse).

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, dass ihr uns an eurem Können teilhaben ließt.

In der Schulbibo ist immer was los: Mordfall im Gymnasium Nossen gelöst!

In den Herbstferien 2019 ereignete sich etwas Grausiges in den Mauern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Nossen! Ein unbekannter Täter versuchte Bücher aus der aktuellen Halloween-Ausstellung der Bibliothek zu entwenden. Auf der Flucht erstach er Caesar Schlang-Schlang, der sich dem Dieb mutig entgegenstellte. Nach stundenlangem Briefing, der Befragung von magischen Kastanien, schlauem Kombinieren und gründlichem Eruieren sammelten engagierten Jung-Ermittler genügend Be- und Hinweise, um den Verbrecher zu finden. War es nun Puck van der Socke, die lokal ansässige Schulmaus, Othello MacMeer, das akademische Meerschweinchen, oder doch Brutus Entoman, die so lieblich lächelnde Ente?
Alles deutete auf einen Einzigen: Es war die Ente! Der Fall geriet direkt vor das animalische Gericht und der Richter verhängte eine lebenslange Haft in der nächstgelegenen JVzA (Justizvollzooanstalt).
Wie man sieht, lesen die Schüler nicht nur in der Bibliothek: Neben Detektiv spielen, Origamilesezeichen basteln und dem alljährlichen Adventskalender, ist es den Schülern möglich, im stressigen Schulalltag in der Bibo eine ruhige und kreative Oase zu finden. Ob nun aufgrund einer themenbasierenden Ausstellung eine Runde Go zu spielen oder herbstliche Haiku-Gedichte zu schreiben - innerhalb dieser vier Wände passiert mehr, als man denken mag.
                                                                                    - Emilie Förster

Ceasar Schlang-Schlang ermordet   Der Täter Entoman

Buch der Woche
#14 Andreas Eschbach: Black Out

Überall und jederzeit erreichbar, das ist ein sehr großer Teil der heutigen Gesellschaft, der Jugend. Ständig sieht man Jugendliche mit dem Handy vor der Nase neben den Freunden sitzen. Man sieht Erwachsene, die mit dem Handy oder dem Kopfhörer im Ohr durch die Straßen laufen und scheinbar wichtige Gespräche führen.

Wäre es nicht viel praktischer, wenn man für die Kommunikation mit seiner Familie, seinen Freunden oder den Geschäftspartnern nicht ständig auf sein Handy starren müsste?

Wenn man nur über die Gedanken mit anderen Menschen kommunizieren könnte?

Dauerhafte Kommunikation mit anderen Menschen, nie wieder das Gefühl der Einsamkeit, da man mit allen Menschen weltweit vernetzt ist. Zugriff auf das Wissen und die Erfahrungen des Kollektivs, und nicht zu vergessen, ständigen Internetzugriff. Das alles verspricht ein Mikrochip, der in den Riechnerv implantiert wird.

Natürlich nur fiktiv, denn diese, auf den ersten Blick vielleicht schöne, oder zumindest spannende, Zukunftsperspektive wird von Andreas Eschbach in seiner Romanreihe, beginnend mit „Black Out“, thematisiert.

Durch diesen Chip würde das menschliche Zusammenleben revolutioniert werden, Kommunikation wäre nahezu unnötig, da man die Gedanken des Anderen bereits kennt, denn man selbst denkt diesen Gedanken. Man kennt die Gefühle des Anderen, denn man fühlt sie. Man muss nichts lernen, denn man bezieht sein Wissen von den Anderen. Es ist, als wären alle Menschen, alle Gehirne, in einem großen Geist vereint.

Diese Erleichterung des Lebens hat natürlich auch seine Kehrseite, denn im Gegenzug für diese Vernetztheit, verliert man seine Individualität. Die eigenen Erinnerungen und die Person, die man einmal war, werden nicht vergessen, sie haben nur keine Relevanz mehr. Wie sollte ein Mensch auch individuell sein, wenn alle seine Gedanken auch von den Anderen gedacht werden, wenn der Rest der „Kohärenz“, wie die Vereinigung der menschlichen Gehirne von Eschbach genannt wird, die Gefühle auf genau diese Weise wahrnimmt?

 

 

Durch seinen einfachen, flüssigen und jugendlich angepassten Schreibstil ist der Roman gut verständlich. Er verspricht dem Leser eine spannende Reise in eine vielleicht gar nicht so abwegige Zukunft. Eschbach bringt den Leser dazu über brisante und aktuelle Themen nachzudenken. In diesem Fall steht der technische Fortschritt, der in den letzten Jahren an Tempo zugenommen hat, im Fokus. Dadurch stellt sich zwangsläufig die Frage nach möglichen Grenzen, die in der Zukunft gezogen werden müssen, welche vom Autoren nicht beantwortet werden. Deswegen empfiehlt es sich beim Lesen des Buches über den persönlichen Umgang mit Technik nachzudenken und diesen eventuell zu ändern.

Aber nicht vergessen: „Technik an sich ist nichts Schlechtes, verstehst du? Schlecht ist, wenn wir uns davon abhängig machen.“ (S. 294)

 

Bibogeprüft!

#13 David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal

„Ich bin ich – so viel weiß ich – und zugleich jemand anders.“ A wacht jeden Tag an einem anderen Ort, im Körper einer anderen Person auf. A hat keinen Namen, keinen eigenen Körper, nicht einmal ein genauer zu definierendes Geschlecht. A hat keine Freunde, keine Familie, allerdings eigene Erinnerungen und die Fähigkeit auf die Erinnerungen des jeweiligen Körpers zurückzugreifen. Einen Tag lang lebt er das Leben eines völlig Fremden, jahrelang ohne dass es bemerkt wurde. „Bring das Leben, in dem du steckst, nicht durcheinander.“ Mit dieser Devise und der sorgfälltigen Recherche in den Erinnerungen des Körpers, konnte er seine Existenz gut verbergen. A lebte damit, dass er von Tag zu Tag leben musste, keine Freundschaften knüpfen konnte, denn egal was er auch dagegen tun wollte, nichts konnte den Wechsel des Körpers um Mitternacht verhindern. Die Regeln sind klar definiert. Der Wechsel des Körpers findet täglich statt, scheinbar willkürlich, aber nur im Körper von Gleichaltrigen, die sich etwa in der selben Gegend befinden.

Der Gedanke, dass ein Geist einen Tag lang über unseren Körper verfügen könnte, ist beänstigend. Der Gedanke, dass dieser Geist auf alle unsere Erinnerungen, Erfahrungen und Geheimnisse zurückgreifen kann, ist noch viel angsteinflößender. Wir hätten keine Möglichkeit unsere Geheimnisse zu schützen. Sie wären am scheinbar sichersten Ort überhaupt, in unserem Kopf, nicht mehr sicher vor der Außenwelt. Niemand wäre sicher, denn „Wir haben alle unsere Geheimnisse – insbesondere von innen heraus betrachtet.“

Aber A will dieses Wissen nicht missbrauchen, will es nicht nutzen. A beschränkt sich auf das Wissen, welches für das Überstehen des Tages nötig ist. Wenige Tage später hat er alles wieder vergessen.

Bis zu dem Tag, als er in dem Körper von Justin schlüpft und sich in dessen Freundin Rhiannon verliebt.

Auf den ersten Blick erscheint die Möglichkeit täglich in das Leben eines Anderen hineinzusehen vielleicht spannend, vielseitig und abwechslungsreich. Ja, es klingt nach einem Abenteuer. Allerdings wäre dies scheinbar ein dauerhafter Zustand und die fehlende Möglichkeit ein eigenes Leben aufzubauen, Freundschaften schließen zu können und Pläne zu machen, bildet den Gegenpol zu der vielleicht verlockend wirkenden Möglichkeit andere Leben zu erleben.

 

 

„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist ein vielseitiger und spannender Roman, der den Leser in eine fiktiv wirkende Welt entführt, wobei der Roman nicht direkt in diese Rubrik eingeordnet werden kann. Die leichte und flüssige Schreibstil erleichtert es dem Leser sich vollkommen auf die angesprochenen Gedankenexperimente einlassen zu können. Es werden Fragen nach der Identität des Einzelnen gestellt. Weitere zentrale Themen sind bespielsweise Akzeptanz, oder zumindest Toleranz und Offenheit.

Die Geschichte von A und Rhiannon ist von Anfang an spannend, was sich bis zum Ende nicht ändert. Ständig ist man gespannt, was als nächstes passiert. Kann sich A trotz ständig wechselnder Körper mit Rhiannon treffen? Kann sie sich in ihn verlieben? Und hätte diese Liebe überhaupt eine Chance?

„Letztendlich sind wir dem Universum egal. Dem Universum und der Zeit. Deswegen dürfen wir einander nicht egal sein.“

 

Bibogeprüft!

#12 Björn Springorum: Kinder des Windes

Lola ist in der Schule eine Außenseiterin, ein paar gute Freunde hat sie trotzdem: Da wäre einmal Margarita, die kleine Streunerkatze und Santiago, der kauzige Fischer, aber auch der Wind. Lola hat das Gefühl, dass er mit ihr redet und ihr hilft. Dass das kein Zufall ist, erfährt sie, als Pablo in ihrem Zimmer auftaucht und ihr offenbart, dass sie ein Kind des Windes ist. Und dann verschwindet auch noch Santiago und Lola muss sich den anderen Kindern des Windes anschließen, um nicht nur ihren Freund, sondern die ganze Welt zu retten. Denn es zieht ein Sturm auf, der nichts Gutes im Schilde führt.

"Kinder des Windes" ist ein tolles Abenteuerbuch für Kinder: Es birgt unterschiedliche, spannende Figuren, die teilweise leider zu stereotypisch gestaltet sind. Doch mit Lola kann sich der Leser gut identifizieren und steigt mit ihr gemeinsam hinter diese geheime Welt der Winde - das verbindet. Durch die Ich-Perspektive erlebt man die Geschichte aus einer hautnahen, persönlichen Sicht und kann so auch Lolas Gefühle nachvollziehen.

Die Handlung ist immer klar, der rote Faden da - so kann sich der Leser nicht verlieren und weiß, wo er in der Geschichte steht. Aber die Geradlinigkeit lässt nicht viel Spielraum. Insgesamt wirkt die Balance recht unausgeglichen: Während Lola lange braucht, um sich endgültig der Gruppe anzuschließen und die Suche nach der Kathedrale der Winde beginnt, folgt dann plötzlich in einer enormen Geschwindigkeit Ereignis auf Ereignis. Spannend und interessant, aber es bleibt zu wenig Zeit, die Welt und ihre Regeln genauer zu erklären und somit ein besseres Verständnis beim Leser zu schaffen. Doch für jüngere Leser muss das nicht unbedingt von Belang sein.

Feststeht, dass eine kreative, frische Abenteuergeschichte mit lustigen, aber auch geheimnisvollen Charakteren wartet. Und ein Versprechen gibt uns das Ende: Dies war nicht das letzte Abenteuer der Kinder des Windes!

Bibogeprüft!

#11 Sarah J. Maas: Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen

Feyre ist eine Sterbliche, die einzig versucht ihre verarmte Familie durch den Winter zu bringen. Doch als sie auf der Jagd einem riesigen Wolf begegnet und ihn tötet, ahnt sie noch nicht, dass sie mit ihrem Leben und allem, was sie hat, bezahlen muss.

Der erste Band "Dornen und Rosen" ist der fulminante Auftakt zu einem Romantasy-Epos aus der Feder Sarah J. Maas, deren "Throne of Glass" ebenfalls in der Bibo ausleihbar ist.

Trotz dem Aussehen eines dicken Wälzers vergehen die Seiten wie im Flug: Die vielschichtige Geschichte glänzt mit sympathischen und charmanten Charakteren sowie einem Schleier aus Rätseln und Geheimnissen, den man als unwissender Leser unbedingt lösen möchte. Es ist erstaunlich, wie die Spannung und das Tempo insbesondere in der zweiten Hälfte angezogen wird - und wie düster und bedrohlich sich die Handlung entwickelt. Einfach raffiniert geschrieben.

Das Buch fesselt und lädt zu stundenlangem Lesen ohne Langeweile ein - ein Schmöcker, an dem man sich festliest und nicht möchte, dass es endet. Aber zum Glück warten nach diesem ersten Abenteuer noch drei weitere Bände rundum Feyre im Reich der Fae auf uns.

Ein Must-Read für jeden, der auf "Young Adult"-Reihen wie "Die Tribute von Panem" oder "Reckless" steht und bereit ist, einen Schritt weiter in eine noch komplexere, aufregendere Welt voller Fantasie und unsterblicher Liebe zu gehen.

Bibogeprüft!

 

#10 Cornelia Funke: Herr der Diebe

Prosper und Bo flüchten vor ihrer Tante, die die beiden Brüder voneinander trennen will, nach Venedig, wo sie sich einer Kinderbande anschließen, die von dem Herrn der Diebe angeführt wird. Doch Tante Esther beauftragt den Detektiv Victor, die Kinder aufzuspüren. Aber dadurch bringt er die gesamte Bande in Gefahr.

Cornelia Funke ist wohl die Kinderbuchautorin schlechthin. Gleichzeitig holt sie auch diejenigen ab, die nicht mehr wirklich zu der jungen Zielgruppe gehören. Egal welches Alter, Spaß hat man mit ihren Geschichten auf jeden Fall. So auch bei "Herr der Diebe": Der Erzählstil des Buches ist flott und doch angenehm. Die wechselnde Perspektive sorgt für Abwechslung und einen intensiveren Blick in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere. Eben diese wachsen einem wirklich schnell ans Herz und als Leser fühlt man mit Scipio, Bo und Co. richtig mit. Die Handlung besitzt unterdes einen großen Umfang und an bestimmten Stellen ein paar lose Enden, die zum Schluss hin doch wieder einen roten Faden ergeben.

Rundum ein aufregendes Abenteur für jedermann - nach diesem Trip bekommt jeder Lust auf eine Reise in die Stadt des Mondes!

Bibogeprüft!

#9 Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher

Hildegunst von Mythenmetz ist ein Lindwurm, der selbstverständlich auf der Lindwurmfeste wohnt und wie alle seine Artgenossen sich dem Schriftstellertum widmet. Doch als sein Dichtpate Danzelot stirbt, wird ihm ein merkwürdiges Manuskript vererbt. Schnell begreift Hildegunst, dass das, was er da in den Händen hält, das Beste ist, was jemals ein Wesen verfasst hat. Voller Enthusiasmus zieht der Lindwurm los, das mysteriöse Genie zu finden und gerät in Buchhaim, der Stadt der Bücher, in das Fadenkreuz böser Machenschaften.

 

 

„Die Stadt der Träumenden Bücher“ ist der vierte Band der Zamonien-Reihe von Walter Moers. Aber auch ohne Vorwissen kann man sich in dieses umfangreiche Universum stürzen und sich darin verlieren. Der Schreibstil umwebt die aufregende Handlung perfekt und schafft es im Nu, den Leser einzuwickeln und festzuhalten. Auch wenn es teilweise recht langwierige Passagen gibt, kommt im nächsten Moment eine Wendung um die Ecke, die sich gewaschen hat – mal für mal. Die Charaktere stecken voller Brillanz und Lebendigkeit. Eine besonders tolle Ergänzung stellen die vom Autor gezeichneten Illustrationen dar, die die Vorstellung neben den detailreichen Beschreibungen unterstützen.

Ich verspreche, wenn man diese Buch durchgelesen hat, kann man sich ein Leben ohne es nicht mehr vorstellen, so einnehmend ist es. Gleichzeitig macht es Heißhunger auf mehr Lesestoff rundum den Kontinent Zamonien und seine Bewohner.

Bibogeprüft!

 

#8 Patrick Ness: Sieben Minuten nach Mitternacht

Eines Nachts taucht ein riesiges Monster bei Conor auf und möchte, entgegen aller Erwartungen, den Jungen nicht fressen, sondern, dass Conor ihm eine Geschichte erzählt. Doch vorher muss er sich drei andere Geschichten anhören. Was Conor noch nicht weiß: Diese Geschichten werden ihm allen Mut abverlangen. Die Wirklichkeit verschwimmt und das Dunkelste kehrt sich nach außen.

Patrick Ness greift mit "Sieben Minuten nach Mitternacht" eine wunderbare Kinderbuchidee von Siobhan Dowd auf, die leider aufgrund ihres frühen Todes diese nicht umsetzen konnte. Mit dieser Information im Hinterkopf befindet man sich bereits im richtigen Gemütszustand. Das Buch ist keine lustige Teenagergeschichte für zwischendurch, sondern wirklich harte Kost, die mit ihrer Emotionalität und Ernsthaftigkeit ziemlich auf die Tränendrüse drückt. Alle Charaktere fühlen sich wunderbar lebendig an und es fällt einem leicht, Conor und seiner Geschichte zu verfallen. Insbesondere sollte man den Illustrationen von Jim Kay Aufmerksamkeit schenken, die atemberaubend schön sind und wie die Faust aufs Auge passen.

Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte und unbedingt wissen musste, was das für Geschichten sind, die das Monster all die Zeit aufbewahrt hat und vorallem welche Conor uns erzählen wird. Ich kann "Sieben Minuten nach Mitternacht" jedem ans Herz legen, der ein kreatives, einfühlsames Kinderbuch lesen und erleben möchte.

Bibogeprüft!

 

#7 Valija Zinck: Drachenerwachen

Auf den Drachen gekommen

Frau Tossilo bringt aus ihrem Urlaub ein höchst seltsames Souvenir mit - warum liegt da ein Ei in ihrem Koffer und was schlüpft da plötzlich? Johann und Janka staunen nicht schlecht, als sie einen waschechten Drachen bei ihrer Nachbarin finden. Doch was ist das für eine komische Firma, die ihn unbedingt wieder haben möchte?

"Drachenerwachen" erzählt eine Geschichte, die einen mit tollen Figuren und einer mal rasanten, mal malerisch ruhigen Handlung überrascht. Mit dem kleinen Drachen, der nicht klein bleibt, hat man viel Spaß und möchte unbedingt erfahren, was für Geheimnisse auf einen warten. Immer wieder schlägt die Geschichte eine andere Richtung ein und sorgt so für eine dauerhafte Spannung und neuen Schwung. Wer hätte gedacht, dass ein Drache und ein Laptop zusammenpassen?

Die Autorin schafft es, dieses uralte Fabelwesen mit unserer modernen Welt in Einklang zu bringen. "Drachenerwachen" ist nicht nur ein tolles Kinderbuch, sondern auch ein Abenteuer für jedermann.

Bibogeprüft

#6 Marc-Uwe Kling: Qualityland

Wirf in den Kessel: ein Deutschland, eine Prise Qualität, jeden Science-Fiction-Roman, den du in deinem Regal finden kannst, ein bisschen Kängeru, ein bisschen Irrwitz. Sprich den folgenden Zauberspruch: "Ok". Und tauche ein.

Qualityland steht für Qualität, das System macht keine Fehler, das System ist markellos, es ist perfekt!

Doch was ist, wenn das gar nicht stimmt? Peter Arbeitsloser ist Besitzer eines Gebrauchtwarenladens samt Schrottpresse in einer Welt, in der gilt: "Lieber ausmustern als ausbessern." ("Schöne, neue Welt" von Aldous Huxley). Da ist es kein Wunder, dass er ein recht ereignisloses Leben führt. Nachdem er mal wieder ein Level absteigt und ihn das System als Nutzlosen einstuft, schickt ihm TheShop einen rosa Delfinvibrator zu. Einen was? Das muss ein Fehler sein! Den wollte Peter garantiert nicht. Und schwupps, begibt sich Peter mit ein paar speziellen Freunden auf eine Reise, um das Missverständnis aufzuklären.

Mit genialen Charakteren und einem spitzen, teils unterschwelligen Humor schafft Marc-Uwe Kling einen vor Anspielungen nur so strotzenden Roman. Eine ganze Welt legt sich dem Leser zu Füßen, eine Welt mit orientierungslosen Autos, E-Poeten und rebellierenden Tablets. Man muss sich nur darauf einlassen, was einem bei dem zugänglichen, einfachen, aber fabelhaften Schreibstil Klings leicht fallen wird. Es lohnt sich! Ok? Ok.

Bibogeprüft

#5 A.M. Jenkins: Schattenliebe

Evan zieht mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester in ein altes viktorianisches Haus. Begeistert ist er nicht gerade, doch seit dem Einzug träumt er jede Nacht von diesem einen Mädchen, das vor hundert Jahren in diesem Haus starb. Was Evan nicht weiß, Coras Geist ist genauso von ihm faziniert.

Ein altes Haus, ein Geist - im ersten Moment klingt das nach den perfekten Zutaten für eine Gruselgeschichte. "Schattenliebe" hat aber wenig mit diesem Genre gemein. Auf gut zweihundertvierzig Seiten begegnet uns eine Geschichte, die so voller Eigenarten steckt und gleichzeitig Balsam für die Leserseele ist. Fast schon meditativ führen die zwei Erzählstränge durch Gegenwart und Vergangenheit, Dies-und Jenseits, Glück und Gräul. Träumerisch, lebendig, passiv.

Anders - das wäre wohl das Wort, mit dem ich das Buch am besten beschreiben könnte. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet, mit einer anderen Geschichte, einem anderen Ende. Überraschend, aber nicht enttäuschend hat mich das Buch getroffen. Trotz einer gewissen Einfachheit, Klarheit, war ich Teil eines Tagtraums, der so abrupt endet, wie er angefangen hat.

"Schattenliebe" ist perfekt für ein paar ruhige Stunden, zum Eintauchen in unsere und doch eine andere Welt.

Bibogeprüft

 

#4 David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal

A ist nicht normal, A wacht jeden Morgen in einem anderen sechzehnjährigen Körper auf. “Verändere nichts, hinterlasse keine Spuren.” ist A’s Motto, um durch dieses Leben zu kommen. Bis zu der Begegnung mit Rhiannon. Kann so eine Liebe funktionieren? A muss es versuchen, auch wenn man dafür gegen seine grundlegendsten Prinzipien verstoßen muss.

“Letztendlich sind wir dem Universum egal” ist ein Jugendroman geschrieben von David Levithan, der unter anderem auch schon mit dem Autor John Green zusammengearbeitet hat. 2012 erstmals veröffentlicht, gibt es das Buch mittlerweile schon seit acht Jahren auf dem Lesemarkt. Es dreht sich um alltägliche Themen wie Familie, befasst sich aber auch mit aktuellen wie Geschlechtliche Identität, Liebe über das Geschlecht hinaus und den Instinkt des Menschens, sich immer auf die Unterschiede und nie auf die Gemeinsamkeiten untereinander zu berufen.

Warum man die Finger vom Film lassen sollte: Die eindeutige Stärke der Geschichte liegt in dem ständigen Wechsel des Körpers - mit jedem neuen Tag taucht A in ein neues Leben ein. Ob Metal-Fan oder stark Gläubiger, eine absolute Schönheit oder Musikexperte. Mit jedem neuen Tag darf der Leser in eine neue Hülle eintauchen, ohne den Kern zu verlieren. Die Spannung, die dadurch erzeugt wird, lässt nie nach. Diese vielen kleinen Geschichten, für die sich viel Zeit gelassen wird, fehlen in dem mehr als enttäuschenden Film komplett. Auch wird die schlüssige Reihenfolge des Buchs über den Haufen geworden und nimmt ganz andere Formen an. Der wirklich spannende Teil weiter am Ende der Geschichte wird weggelassen und das Schauspiel wirkt sowohl mit der deutschen Synchronisation als auch im englischen Original wenig überzeugend. Dinge werden unnötig dazugedichtet, statt nah an der Vorlage zu bleiben.
Während die Verfilmung nur noch ein Teenager-Drama in einer langen Liste ist, sticht das Buch deutlich hervor. Der leichte Schreibstil lädt dazu ein, sich viele Stunden am Stück festzusaugen. Die Seiten ziehen nur so an einem vorbei - man merkt gar nicht wie schnell die Zeit vergeht.

Somit steht am Ende ein Buch voller Gefühle, toller Charaktere und dem typischen Amerikanischem Leben, wie man es sich vorstellt.

Bibogeprüft

#3 Michael Gerard Bauer: Nennt mich nicht Ismael

Eine mitreißende Geschichte über Freundschaft und Zivilcourage, besser als jeder Film, ein kluges, unwiderstehliches Buch.

Ismael hat seinen Namen der Liebe seiner Eltern zu "Moby Dick" zu verdanken. Diese Geschichte ist Ismael sehr peinlich. In der Schule wird ständig auf seinem Namen herumgeritten. Barry, Fiesling Nr. 1 der Schule, lässt keine Gelegenheit aus, Ismael lächerlich zu machen. Ismael möchte am liebsten unsichtbar sein.

Alles ändert sich als James in die Klasse kommt, der kleine kauzige Kerl sieht aus, als wäre er jetzt das perfekte Mobbing-Opfer. Doch die Bande um Barry beißt sich an ihm die Zähne aus. Ismael ist beeindruckt.

Mitreißend und mit scharfem Blick auf unfreiwillige Komik erzählt Ismael seine Geschichte. Seine Schilderungen, die an Worten und Originalität nichts vermissen lassen, sind einfach köstlich.

Der Autor treibt die Geschehnisse meisterhaft auf die Spitze und reizt den Leser zu regelrechten Lachanfällen. Die Mitschüler Ismaels werden so liebevoll charakterisiert, dass es falsch wäre, dieses Buch nur als witzig zu bezeichnen. Es geht auch darum, Menschen wie Barry Grenzen aufzuzeigen. Ismael ist ein sympathischer Held, in dessen Probleme und peinlichen Erlebnissen sich der Leser gut hineinversetzen kann. Das Buch greift das ernste Thema Mobbing auf, ohne es bleischwer werden zu lassen und dennoch werden die Schikanen von Barry nicht bagatellisiert.

Covergestaltung und Buchtitel laden nicht gerade zum Lesen ein. Nach dem Lesen gefiel mir der Titel aber besser.

Das Buch erzählt witzig und spritzig, man sollte sich dieses Leseerlebnis nicht entgehen lassen.

Bibogeprüft!

                                                                                                         - Fr. Dietrich

#2 Mirjam Pressler: Shylocks Tochter

Mirjam Pressler: Shylocks Tochter

Shakespeare ist wahrlich ein Meister des geschriebenen Worts. Daher ist es kein Wunder, dass er Autoren auf der ganzen Welt inspiriert. Mirjam Pressler ist eine davon:
Bereits durch “Nathan und seine Kinder” kennt man die Schriftstellerin, mit “Shylocks Tochter” aber erkennt man erst, wie viel in ihr steckt.


“Der Kaufmann von Venedig” ist vielleicht eines der wenigen Shakespeare-Werke, das man nicht eindeutig einordnen kann: Ist es eine Komödie oder eine Tragödie?
Pressler stellt mit ihrer Fassung klar, dass es sich nur um eines handeln kann: Ein Drama voller Intrigen und Schicksal.
Antonio, ein venezianischer Kaufmann, braucht dringend Geld, um seinem Freund in Liebesangelegenheiten zu helfen. Dieses leiht er sich bei dem jüdischen Pfandleiher Shylock, der aber eine Bedingung stellt. Sollte Antonio bis zum vereinbarten Datum das Geld nicht wieder zurückzahlen, darf sich Shylock ein Pfund Fleisch von seinem Schuldner herausschneiden.
Pressler erzählt die Geschichte weitläufiger als das Original, bietet einen authentischen Einblick in das älteste jüdische Ghetto der Welt und das Leben dessen Bewohner, sowie einer modernen, leicht verständlichen Sprache.
Ein fesselndes Werk, in dem sich das mutmaßliche Böse zum Opfer wandelt und das scheinbare Gute zum Täter. Ergreifend, spannend.
Bibogeprüft.

#1 Pete Johnson: Wie man seine Lehrer erzieht - Tagebuch eines Zockers

Pete Johnson : Wie man seine Lehrer erzieht - Tagebuch eines Zockers

“Möglichkeiten, um die Schule zu verbessern:
1.  Wir müssen nicht mehr an jedem Schultag etwas lernen. Das ist einfach unnatürlich.
2.  Die Unterrichtsstunden dauern nur noch zwanzig Minuten. Länger kann sowieso niemand einem Lehrer zuhören.
3.  Alle Lehrer stellen sich morgens nebeneinander auf und warten darauf, von den Schülern ausgewählt zu werden. Die Lehrer die keiner haben will, werden heimgeschickt und durch neue ersetzt.”

Harvey findet Schule soooo langweilig. Doch dann kommt ihm gemeinsam mit seinem besten Freund George DIE Idee. Wäre der Unterricht nicht viel spannender, wenn man so etwas wie eine Wette einbaut? Wie oft zuckt das Gesicht des neuen Vertretungslehrers und wie oft putzt der Mathelehrer sich innerhalb einer Stunde die Nase?
Schlagartig steckt die gesamte Klasse im Spielfieber, denn endlich macht Schule Spaß!
Möge das Glück mit euch sein!

Wo passt dieses Buch wohl besser hin als in die Bibliothek einer Schule. Jeder Schüler kennt das: Der Unterricht zieht sich länger als Kaugummi und nichts bewirkt, dass die Zeit schneller vergeht.
Daher empfiehlt das Biboteam euch diese Woche “Wie man seine Lehrer erzieht”, um euch die Zeit bis zu den Winterferien noch etwas mit Humor und kreativen Ideen zu versüßen.

Bibo-Galerie
Neuerwerbungen 2019

Das Bibo-Duo

Hallihallo!

Ich bin Amelie Kluge, die Bibliothekarin und das ist mein Freund Logan, das Bibliotheksmaskottchen.

Zusammen helfen wir euch, Bücher aus der Bibo auszusuchen und auszuleihen.

Wer gerne mehr über Logan erfahren will, kann unter "Logans Tagebuch" nachgucken. Dort wird jeden Montag ein Tagebucheintrag mit ein oder zwei Rätseln online gestellt.

Wer gerne mehr über mich erfahren will, kann unter "Beiträge aus der Bibliothek" nachgucken.

Außerdem wird jeden Monat ein Buch vorgestellt. Das könnt ihr euch unter "Buch des Monats" durchlesen.

Zurzeit ist die Bibo mit vielen Rätseln, Spielen und Büchern zu allen Kontinenten geschmückt. Falls ihr Interesse habt, ein paar Rätsel zu den Kontinenten zu lösen, klickt auf "Kontinentenrätsel".

 

Wir freuen uns auf euch!

Logan und Amelie

 

Öffnungszeiten

Montag:         7:30-11.30 Uhr und 12-15.30 Uhr

Dienstag:       7:30-11.30 Uhr und 12-15.30 Uhr

Mittwoch:      7:30-11.30 Uhr und 12-15.30 Uhr

Donnerstag:  7:30-11.30 Uhr und 12-15.30 Uhr

Freitag:         7:30-11.30 Uhr und 12-15.30 Uhr

 

Termine der Seminarwochen: 28.06.-02.07.

In diesen Wochen kann die Bibliothek leider nicht wie gewohnt für euch da sein.

 

E-Mail-Adresse: bibliothek@gymnossen.lernsax.de