Exkursion nach Leipzig

von

Die Ausstellung „Zero Waste“

Müll befindet sich überall.
In der Luft, als Feinstaub und sogar am entlegensten Ort der Welt, dem Challengertief (11.000 m in der Tiefsee), wurden von Forschern 2018 herumtreibende Plastiktüten gefunden.
Es ist mit eine der komplexesten Aufgaben der Neuzeit dieses Müllproblem in den Griff zu bekommen.
Am 08.10. besuchten wir, die Schüler der 9/1, das MdbK (Museum der bildenden Künste) in Leipzig und bekamen Einblick in verschiedene Interpretationen und Bereiche des Themas „Müll“.
Es ging überwiegend um die Anklage gegen das kapitalistische Denken unserer Konsumgesellschaft beispielsweise in Form einer grafischen Installation von Wegwerfprodukten und einer 70m langen Büroklammerkette umwickelt mit Alltagspapier, wie Tickets, Bonbonpapier, Einkausfbelege,...
Die Ausstellung sprach mithilfe vieler internationaler Künstler zudem auch Themen, wie Müllverbrennung, Mikroplastik, Essensverschwendung und vielem mehr an.

Ausstellungsbesichtigung
In teilweise schockierenden Filmen und Darstellungen der zeitgenössischen Kunst wurde so manch einem etwas mehr die fatale Einwirkung des Menschen auf den Planeten bewusst.
Zum Beispiel gab es ein harmlos wirkenden Spielzeugautomat mit vielen verpackten Plastikfiguren, bei dem uns später erklärt wurde, das jede einzelne Figur aus dem Magen eines toten Albatrosses stammte.
Der Name der Ausstellung „Zero Waste“ spielte zudem auch auf eine Besonderheit an. Denn die Ausstellung ist komplett CO2 neutral, aufgrund einer wissenschaftlichen Berechnung ihres genauen ökologischen Fußabdruckes und Ausgleich aller Emissionen durch das Pflanzen von neuen Bäumen.

Josepha Reglitz

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