Rettet die Bildung! Bildet die Rettung!

von SZ-Autor

Geschrieben von Marie-Louise Jungnickel

Rettet die Bildung! Bildet die Rettung!

Dieser Aufruf wurde am Donnerstag, dem 29. September 2016 mit (nicht ganz) 99 Luftballons auf den Weg zum Horizont geschickt.

Unser Gymnasium beteiligte sich an einer Aktion um auf den Lehrermangel in Sachsen aufmerksam zu machen. In der sechsten Stunde versammelten sich Schüler aller Klassenstufen in der Turnhalle, wo wir einer Ansprache unseres Schülersprechers Max Schneider lauschten. Er erwähnte die Tatsache, dass die Anzahl unserer Französischlehrer krankheitsbedingt beziehungsweise aufgrund von Schwangerschaft drastisch gesunken sei. Dadurch fallen in vielen Klassen Unterrichtsstunden aus, was kurzfristig eher Freude als Trauer bei den Schülern auslöst, uns aber über einen längeren Zeitraum laut dem Schülersprecher „auf die Füße fallen wird“.

Es muss sich also eindeutig etwas ändern!

Auch die Presse war am 29.09.2016 bei der Aktion dabei.
Auch die Presse war am 29.10.2016 bei der Aktion dabei.

Um ein Zeichen zu setzen, wurden von einigen Schülern Plakate mit der Unterstützung von Frau Heidenreich und Herrn Brünig gestaltet, während eine andere Gruppe in der Turnhalle Heliumluftballons vorbereitete. Auf kleinen Schildern, die im Nachhinein an die Ballons geknotet wurden, konnte sich jeder unter dem Motto „Rettet die Bildung! Bildet die Rettung!“ kreativ austoben.

Anschließend versammelten sich alle vor der Schule, wo wir im Beisein der Presse die Botschaft in die Welt hinaus sandten.

Wer sich diesen bedeutenden Moment ansehen möchte, kann gerne beim MDR Sachsenspiegel vorbeischauen, wo auch auf die Demo in Dresden aufmerksam gemacht wurde. Bei dieser zogen Schüler aus allen Regionen Sachsens gemeinsam vom Landtag zum Kultusministerium.

Hoffentlich wird unser Schulalltag demnächst genauso bunt, wie der Luftballon-gefüllte Himmel an diesem Nachmittag :D

Schüler aus allen Klassensufen beteiligten sich und schrieben Botschaften, die dann an Luftballons gehangen worden sind.

Fotos: Cedric Nikolov

Zurück