Wenn Klasse 6/3 auf Reisen geht...

von SZ-Autor

Am 28.08.2017 fuhren wir mit einem Reisebus ins Erzgebirge nach Hormersdorf, in eine Jugendherberge. Diese befand sich in der Nähe des Greifenbachstauweihers.

Nachdem wir angekommen waren, ausgepackt und Mittag gegessen hatten, wanderten wir zum Stauweiher und badeten ziemlich lange. Doch wir mussten ja noch Edelsteine schleifen gehen. Dort war das Endergebnis richtig schön geworden, aber wir hatten uns ja auch zwei Stunden angestrengt. Unsere Begleitpersonen Frau Kindt und Herr Heilmann, durften leider nur zusehen.

Nachdem wir zurückgewandert waren, Abendbrot gegessen hatten und duschen waren, gab es noch eine Modenschau, bei der die Mädchen die Jungs schminkten. Das war lustig!

Um 10 Uhr war dann Nachtruhe. Also gingen wir ins Bett und schliefen uns aus. Um 7 Uhr weckte Herr Heilmann uns. Nach einem leckeren Frühstück im Speisesaal und nachdem wir unsere Lunchpakete bekommen hatten, ging es bald los nach Annaberg. Dort liefen wir als erstes ins Adam Ries Museum. Das war langweilig! Doch nun durften wir noch durch die Annaberger Innenstadt bummeln. Dort kauften wir ein Geburtstagsgeschenk für Josephine. Nach einer Dreiviertelstunde liefen wir alle zusammen zur Annenkirche, das war sehr interessant. Als Höhepunkt des Tages bestiegen wir den Kirchturm der Kirche. Wir hatten eine sehr gute Aussicht, auf Annaberg und Umgebung. Beim genaueren Betrachten konnte man sogar die Augustusburg sehen. Dann stiegen wir die 76 m wieder runter. Danach durften wir noch einmal shoppen gehen.

Später fuhren wir erschöpft nach Hause. Dort gingen wir schwimmen und dann zurück in die Jugendherberge. Nach dem Abendessen machten wir uns noch einen gemütlichen Abend und schliefen auch bald ein.

Am nächsten Morgen wachten wir um 7 Uhr auf. Nach einem nahrhaften Frühstück wanderten wir zum Bergwerk nach Ehrenfriedersdorf, außer unseren drei Kranken, Clara, Lena und Paul. Die durften fahren. Im Bergwerk fuhren wir viele Meter Untertage. Unten war es schrecklich kalt, aber wir fuhren mit einer kleinen Bahn und bekamen verschiedene Maschinen gezeigt. Als wir wieder oben waren, zogen wir Anzug, Helm, Stiefel und Lampe aus und wanderten mit unseren Kranken im Schlepptau zurück an den Stauweiher und gingen dort ein letztes Mal baden.

In der Jugendherberge ging es ans Koffer Packen und später grillten wir alle noch. Der Abend wurde voll cool, denn es gab eine Disco. Wir tanzten alle wie die Verrückten. Später fielen wir erschöpft ins Bett. Am nächsten Tag mussten wir nur noch die Koffer zu Ende packen und die Zimmer reinigen. Dann kam der Bus und wir fuhren erschöpft, aber glücklich zurück nach Nossen.

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