Schneereiches Skilager im zitterkalten Zillertal

von SZ-Autor

Geschrieben von Antonia Möbius

„Schneeflocken gehören zu den zartesten Kreaturen der Welt, doch was können sie nicht alles bewirken, wenn sie zusammenhalten.“

Zusammenhalt – genau dieser nahm bei unserer jahrgangsübergreifenden Klassenfahrt der siebten Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Nossen enorm zu.

Am 4. Januar 2018 fuhren wir in das verschneite Zillertal, um unsere Skikenntnisse aufzufrischen oder erst in uns zu wecken. Es spielte keine Rolle, ob man schon ein echter Ski-Profi war, oder zum ersten Mal „auf den Brettern“ stand. Eingeteilt in die Gruppen „Anfänger“, „fortgeschrittene Anfänger“ und „Profis“ ging es für uns auf die mit feinstem Pulverschnee präparierten Pisten. Als wir spät am Abend in unserer Herberge ankamen, gab es Abendbrot und wir füllten unsere Bäuche mit leckeren Spaghetti und Eiscreme.

Am nächsten Morgen nach einem zeitigen Frühstück, hieß es dann Skisachen an und auf den Bus zur „Mittelstation“ warten. Dort angekommen bekamen wir unsere Skipässe und danach stiegen wir in die Gondeln zu den Skipisten. An der Mittelstation versammelten sich alle Gruppen um sich mit einer kleinen Erwärmung auf das Skifahren einzustimmen. Später gingen die Profis auf die schon etwas größeren Pisten, wohingegen die Anfängergruppen erstmal auf dem Kinderhügel blieben, um die ersten Grundkenntnisse zu erlernen.

Nach etwa drei Stunden straffen Skifahren stand das Mittagessen an, Backfisch mit Pommes. Für die „fortgeschrittenen Anfänger“ ging es nach der Mittagspause schon auf die blaue Piste zum Schlepplift. Dort haben wir dann eine einfache aber effektive Methode zum langsamen Abfahren der Piste ermittelt. Die Anfänger blieben erst einmal am Kinderhügel, um weiter an ihren Techniken zu feilen.

Für die Fortgeschrittenen ging es jedoch wieder hoch hinaus auf die roten Pisten, wo sie ihr Können den Gruppenleitern und Lehrern bewiesen. Kurz vor der Rückkehr in unsere Herberge, gab es noch einmal für alle Gruppen eine freie Fahrt, wo jeder fahren konnte wie er wollte. Mit der Gondel oder per Ziehweg ging es dann zurück zum Bus, der uns zur Herberge brachte.

In den Zimmern hieß es dann Skisachen aus und unter die Dusche. Gegen sieben Uhr gab es Abendbrot und darauf folgte ein schöner Spiele-Abend. 22:00 Uhr fielen wir alle in unsere Betten und schliefen ziemlich schnell ein, da es ein anstrengender Tag war und alle wussten das der nächste Tag genauso anstrengend werden wird. Am nächsten Morgen waren alle ausgeschlafen und freuten sich über das, was sie heute erwarten würde. Nach dem Frühstück zogen wir die Skisachen an und wenig später holte uns auch schon der Bus ab.

Die Anfänger mussten wieder einmal auf die Kinderpiste, für die fortgeschrittenen Anfänger war es die blaue Piste. Die rote Piste blieb den Profis vorbehalten, denn nicht jeder durften diese fahren. Oben hieß es dann warten bis alle da sind und dann fuhren wir langsam und sicher den Berg hinunter. Es gab zwar ein paar kleine harmlose Stürze, dennoch sind wir alle sicher unten angekommen.

Als wir dann zurück waren und Abendbrot gegessen hatten, gingen wir auf Nachtwanderung. Jeder der wollte, bekam eine Fackel und wir versammelten uns zum Lagerfeuer. Am letzten Tag durften auch die Anfänger hoch auf die anspruchsvolleren Pisten, die sie alle mit Bravour meisterten. Die fortgeschrittenen Anfänger konnten, wie die anderen Gruppen schon an den Tagen zuvor, die BMW X-Drive-Strecke fahren.

Dann ein letztes Mittagessen, noch ein bisschen Skifahren und bald ging es auch schon zurück. Alles wurde im Bus verstaut und wir fuhren Richtung Nossen. Auf der Rückfahrt haben wir Filme geschaut und gegen 20:00 Uhr einen kurzen Stopp bei McDonalds gemacht. Nach diesem sind wir direkt nach Nossen weitergefahren und gegen 24:00 Uhr an der Schule angekommen, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwarteten.

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