Hin und her macht Taschen leer - Planspielbörse 2017

von SZ-Autor

Geschrieben von Fabian Möbius und Katharina Mehner

“Hin und her macht Taschen leer“ oder “The trend is your friend” sind alte Börsenweisheiten, die man beim Aktienhandel durchaus berücksichtigen sollte. Doch einfach mal 50.000 Euro zu Spielgeld machen? Das können sich wahrscheinlich die wenigsten Jugendlichen leisten. Um sich dennoch einmal auf dem Börsenparkett auszutoben, gibt es bereits seit 35 Jahren das Planspiel Börse der Sparkassen-Finanzgruppe. Zusammen mit Freunden als Teamplayer oder auch als Einzelkämpfer hatte man 50.000 Euro Kapital zur Verfügung. Diese galt es so gut wie möglich anzulegen, um den größten Gewinn einzufahren.

Das Ziel - so einfach wie simpel. Die Gruppe, die nach 10 Wochen den höchsten Gewinnzuwachs erreichen konnte, gewinnt beim Planspiel Börse. Insgesamt nahmen 30.000 Gruppen mit 120.000 Spielern teil. Gewinnen konnten wir auf der deutschlandweiten Ebene, im Bereich Ostdeutschland und Meißen.

Unter unserer Koordinatorin Frau Fleischer meldeten sich Spielgruppen aus den elften und zehnten Klassen an. Nach der erfolgreichen Online-Registrierung, stand uns ein gruppeninterner Zugang zur Verfügung, über den wir mit Aktien handeln konnten, das Börsengeschehen verfolgten und aktuelle Depotauswertungen analysierten.

Mitmachen lohnte sich, denn die Gewinne waren vielversprechend! Der erste Platz deutschlandweit gewann eine dreitägige Klassenfahrt. Die ersten bis zehnten Plätze aus Meißen gewannen Gutscheine für Amazon, da Amazon auch ein “Börsenrenner” in unseren Depots war. Diejenigen, die es zumindest versucht haben und es nicht in die TOP10 geschafft haben, bekamen einen praktischen Sparkassen-Coffee-to-go-Becher aus Keramik.

 

Bei einem Börsenfrühstück mit Herrn Mangelsdorf, Mitarbeiter der Kreissparkasse Meißen, der unter anderem für das Planspiel Börse verantwortlich ist, diskutierten wir unsere Ergebnisse, besprachen verschiedenste Taktiken und werteten die verschiedenen Aktienkäufe in unseren Depots aus. Herr Mangelsdorf gab zu jedem Team eine kleine Auswertung, was man hätte besser machen können und was gut war. Bei der Frage nach der gewählten Taktik beim Handeln war die häufigste Antwort “Wir hatten keine Taktik”.

Mit der Vorgehensweise “Wir hatten keine Taktik”, gelang es fast der Hälfte der Spielergruppen, schwarze Zahlen zu schreiben. Die andere Hälfte konnten wir beim Börsenfrühstück damit aufmuntern, dass das Planspiel Börse eine reine Simulation ist.

Die Sieger unseres Gymnasiums waren die Spieler der Gruppe “Klipps”. In der deutschlandweiten Gesamtwertung schafften sie es auf den Platz 92 (bei 30.000 Gruppen!) und belegten den zweiten Platz der Sparkasseninstitution Meißen. Die Gruppe “dörthe4friends” war auch sehr erfolgreich und erkämpfte sich zwei Wochensiege. Diesen bekam immer die Gruppe, welche in einer Woche den höchsten Depotzuwachs aufweisen konnte.

Nach dem wissensreichen Börsenfrühstück mit dem Experten Herrn Mangelsdorf und vor allem durch die gesammelten Erfahrungen sind wir bestens für das kommende Planspiel Börse 2018 im September gewappnet und hoffen, dass unser Geschwister-Scholl-Gymnasium Nossen wieder ordentlich abräumen kann!

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