I bims.

von SZ-Autor

Geschrieben von: Katharina Mehner

„Fly sein“, „Smombie“, „Hayvan“ und „rumoxidieren“ – das sind Wörter die es bei der Wahl der Jugendwörter in den vergangenen Jahren mindestens auf Platz drei geschafft haben. Doch sind wir mal ganz ehrlich: wer von uns kannte diese Wörter vor der Nominierung oder hat sie jemals im alltäglichen Sprachgebrauch genutzt? Ist dieses Jahr alles anders?

Zum 10. Mal kürte der Langenscheidt-Verlag das Jugendwort eines Jahres. Dabei wird besonders auf Kreativität, Originalität, Häufigkeit der Benutzung des Wortes sowie „gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse“ geachtet. Das Ziel ist es, zu zeigen wie die Jugend wirklich spricht. Aus 30 diesjährigen Vorschlägen wurde dann das Wort „I bims“, was für „ich bin´s“ steht, auf den Platz eins gewählt. Auch die Wörter "geht fit", was so viel wie "passt" oder "geht klar" bedeutet,  und "napflixen“, was hochdeutsch so viel wie „ein Nickerchen während eines Films“ heißt, zählten zu den Favoriten. Neben der Online-Abstimmung hat eine 20-köpfige Jury aus Youtubern, Bloggern und Sprachwissenschaftlern entschieden.

Aber wo hat „I bims“ eigentlich seinen Ursprung? Wir kennen sie alle – die Rechtschreibfehler im Netz, die so falsch aussehen, dass wir am liebsten schnell korrigieren würden. Laut Tagesspiegel  soll ein nicht mehr ganz jugendlicher Mann aus Armberg diese Rechtschreibfehler auf der Facebook-Seite "Nachdenkliche Sprüche mit Bildern“ parodiert haben. Durch zusätzliche Überspitzung der Fehler entstanden neue Worte, unter anderem auch „I bims“.

Natürlich ruft die Krönung des Wortes auch viel Kritik hervor. Doch laut Tagesspiegel herrscht kein Grund zur Sorge, denn die Trendwörter besitzen vor allem Wortwitz und Satire.

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