Hatten Sie schon mal einen Spicker, Herr Henke?

von SZ-Autor

Geschrieben von Valentin Chill

Der Referendar Herr Henke erzählt uns in diesem Interview unter anderem, was ihn an unserer Schule gefällt, wie sein Wunsch entstand Lehrer zu werden und ob er sich vorstellen könnte, hier an dieser Schule zu bleiben…

SZ-NEWS: Wann und warum haben Sie sich entschieden Lehrer zu werden?

Herr Henke: Das war ca. in der 10. Klasse. Damals ist mir aufgefallen, dass mir viele Fächer ziemlich leicht fielen. Außerdem mag ich es, mit jungen Menschen zu kooperieren, ihre Persönlichkeit zu formen und ihnen Wissen zu vermitteln, so dass sie ihren eigenen und besten Weg finden.

SZ-NEWS: Was für Fächer unterrichten Sie denn?

Herr Henke: Geschichte und GRW.

SZ-NEWS: Waren das in der Schule Ihre Lieblingsfächer?

Herr Henke: Ja, aber Sport habe ich auch gemocht.

SZ-NEWS: Gab es Zeiten, wo Sie geglaubt haben, dass sie vielleicht doch den falschen Beruf gewählt haben?

Herr Henke: Ja, das habe ich manchmal jetzt im Referendariat. Nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen, sich an den Schreibtisch zu setzen und dann gleich wieder weiterzumachen, das kann schon stressig sein. Es fällt einem dadurch öfters schwer abzuschalten. Aber wenn man dann sieht, was dabei z.B. im Unterricht herauskommt, ist das zufriedenstellend und eine tolle Entschädigung für die vielen Stunden am Schreibtisch.

SZ-Redakteur Valentin im Interview mit Herrn Henke.
SZ-Redakteur Valentin im Interview mit Herrn Henke.

SZ-NEWS: ...Und jetzt mal ganz ehrlich, hatten Sie schon mal einen Spicker in der Schule?

Herr Henke: Ja! Ich glaub, der Mensch, der diese Frage verneint, der lügt.

SZ-NEWS: Wie definieren Sie den „perfekten Schüler“?

Herr Henke: Puh, das ist eine gute Frage. Ich denke der perfekte Schüler, sofern es diesen überhaupt gibt, sollte auf jeden Fall immer gut vorbereitet sein. Er sollte wissbegierig, diszipliniert und dennoch aufgeschlossen gegenüber anderen sein.

SZ-NEWS: Können Sie sich vorstellen, hier an unserer Schule zu bleiben?

Herr Henke: Ja, wenn ich die Möglichkeit hätte, bräuchte man mich nicht zweimal fragen. Ich fühle mich sehr wohl hier. Das liegt zum einen an den netten und hilfsbereiten Kollegen, zum anderen am tollen Ambiente und der guten Ausstattung der Schule.

SZ-NEWS: Haben sie Haustiere?

Herr Henke: Nein, hatte ich auch noch nie.

SZ-NEWS: Treiben sie Sport?

Herr Henke: Ja, ich spiele hobbymäßig Fußball.

SZ-NEWS: Gestalten Sie ihren Unterricht eher interaktiv und modern, oder arbeiten Sie eher mit dem Lehrbuch bzw. dem Hefter?

Herr Henke: Ich finde es gut, wenn man den Unterricht lebendiger gestaltet. Die Türen stehen einem ja heutzutage offen. Besonders im GRW-Unterricht, da man da ja über Themen wie Politik oder eben Medien spricht, bietet sich dies ja geradezu an. Die neuen Medien sind auf jeden Fall vorteilhaft.

Zurück