Das dunkle Geheimnis der Deutschlehrer von heute: Auch sie haben damals nicht jedes Buch gelesen

von SZ-Autor

Sport und Deutsch - Diese seltene Fächerkombination hat unsere Referendarin Frau Draßdo ausgewählt. Warum es „das Beste ist, was man machen kann“ und noch vieles mehr, erfahrt ihr hier.

SZ – News: Zuerst würden wir gerne wissen, was Ihr erster Berufswunsch war..?

Frau Draßdo: „Ich glaube, ich wollte schon immer Lehrerin werden. Als Kind habe ich auch immer Schule gespielt mit meinen Freunden oder alleine. Nur die Fächer haben sich im Laufe der Zeit mehrmals geändert: Sport wollte ich eigentlich schon immer machen, einige Zeit interessierten mich auch Französisch und Biologie.“

SZ – News: Wenn Sportlehrerin werden schon immer Ihr Berufswunsch war, waren Sie damals sicher sportlich aktiv. Was war denn Ihre Lieblingssportart in der Schule oder in Ihrer Freizeit?

Frau Draßdo: „Ich tanze seit dem ich drei Jahre alt bin im Verein. Deshalb hat mir in der Schule dann Gymnastik/Tanz und Geräteturnen am meisten Spaß gemacht.

SZ – News: Gibt es irgendwelche Sportarten, die Sie überhaupt nicht mochten?

Frau Draßdo: „Ich mag eigentlich fast alles, aber Leichtathletik unterrichte ich lieber. Früher habe ich es nicht so gerne gemacht.“

SZ – News: Darauf bezogen noch eine Frage: Haben Sie jemals bei einem Wettbewerb mitgemacht oder einen Schulrekord gebrochen?

Frau Draßdo: „Ich war in der Schule in der Volleyball- und Basketball-AG. Mit denen habe ich dann natürlich bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen. Sonst gab es keine außergewöhnlichen Erfolge, wie das Aufstellen eines Schulrekordes. Aber wenn es um Sport ging, war ich immer gerne dabei.“

SZ – News: Nun zu Ihrem zweiten Fach – Deutsch. Wie sind Sie denn darauf gekommen Sport und Deutsch zu unterrichten?

Frau Draßdo: „Am liebsten hätte ich Biologie gemacht, was ich aber abgebrochen habe. Deutsch war also mehr oder weniger ein „Ausweichsfach“. Mittlerweile mag ich Deutsch genauso, da ich sehr sehr gerne lese. Nur fehlt mir dazu meistens die Zeit.

Jetzt wird mir erst so langsam bewusst, wie wichtig Deutsch auch für alle anderen Fächer ist. Die Kombination mit Sport ist meiner Meinung nach das Beste, was man machen kann, da man beide Perspektiven erlebt - im Klassenzimmer und in der Turnhalle.“

SZ – News: Ja, das klingt plausibel.

Fanden Sie die Bücher, die Sie in der Schule lesen musste eigentlich interessant?

Frau Draßdo: *lacht* „Jetzt als Lehrer interessieren mich die Bücher mehr, als damals  in der Schule. Ich muss auch gestehen, dass ich ein Buch im Deutsch-Leistungskurs nicht bis zu Ende gelesen habe. Damals war man ja noch jung – das versteht ihr ja.“

SZ – News: Und zu guter Letzt: Wie gefällt es Ihnen hier bei uns?

Frau Draßdo: „Mir gefällt es richtig gut hier. Ich finde es wird von Tag zu Tag besser weil man sich so langsam auskennt und die Schüler und Kollegen kennt. Man gehört einfach mit dazu und ich würde auch nach meinem Referendariat gerne hierbleiben.“

SZ – News: Das hoffen wir natürlich auch. ;)

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