Jetzt ist es raus! DAS war der Grund für den Feueralarm.

von SZ-Autor

Geschrieben von Katharina Mehner

An unserem Gymnasium hat es gebrannt! …zumindest gingen zunächst alle davon aus, denn um 12.20 am Montag, den 23. Januar, wurde plötzlich der Feueralarm ausgelöst. Alle fragten sich zunächst: „Ist das Probe? Will man testen, ob bei einem Feueralarm in der Pause auch alles so funktioniert, wie es bei den Probefeueralarmen in der Unterrichtszeit geübt wurde?" Bereits auf dem Weg nach draußen, stank es aus verschiedenen Ecken verbrannt und vergokelt. Spätestens als drei Feuerwehrautos aus Nossen, Starbach und Siebenlehn auf dem Schulgelände eintrafen, war klar, dass es sich um keinen Probealarm handelt.

Während sich die Feuerwehrleute auf die Spur des Brandes machten, entstand draußen ein kleines Chaos: der Sportplatz, welcher als „Notfallplatz“ dient, war abgeschlossen und der Schnee nicht geräumt, weshalb die Schüler nicht wussten wohin sie sich retten sollten. Die Turnhalle war nur für die 5. und 6. Klassen offen, die anderen standen auf dem Schulgelände ohne Jacke bei minus Graden – das Ergebnis? Nörgelnde Schüler, die sich ihre Pause anders vorgestellt hatten!

Natürlich brodelte die (Gerüchte-)Küche; alle interessierten sich "brennend" dafür, was denn eigentlich der Grund des „Brandes“ war, denn etwas „Großes“ konnte nicht gewesen sein, die Feuerwehrleute waren schließlich nach 25 Minuten schon wieder verschwunden, und die Schüler konnten wieder zurück in ihre Schule.

Die Lehrer erzählten den neugierigen Schülern nichts. Die einen wollen nicht dabei gewesen sein, die anderen meinten, dass es eine „peinliche Aktion“ sei und auch die Chemielehrer sagten zu Ihrer Verteidigung nur: „Es war nichts in der Chemie. […] Es hängt mit einer Nahrungszubereitung zusammen.“

Natürlich war SZ-News exklusiv für Euch auf der heißen Spur. Auf Nachfrage bei der Feuerwehr hieß es allerdings auch nur: „Es handelte sich um ein angebranntes Essen in einem Topf. Die Kameraden vor Ort lüfteten den verqualmten Raum über natürlichen Weg.“ Grund des ganzen Aufstandes war also, so wie uns Herr Eysold sagte,"nur eine hungrige Seele", die ihr Mittagessen vergessen hatte – das kann ja schließlich jedem mal passieren…

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