Ungarn Tagebuch

von Robert Pfeifer

Freitag, 10.10.2014

Wieder liegt ein außergewöhnlicher Tag hinter uns.

Heute fuhren wir in den Süden in eine kleine Ortschaft in der Nähe von Szeged.
Nein, wir waren dort nicht wegen des berühmten Szegediner Gulasch, sondern besichtigten das Freilichtmuseum und das Panoramabild in Opusztaszer.
Auf dem Bild war die Landnahme der Ungarn dargestellt - also die Besetzung des heutigen Ungarns durch Fürsten, die 896 über die Karpaten hierher kamen und sich niederließen.
Das mehr als 110 Jahre alte Panorama ist überdimensional groß und zeigt sehr realistisch die Geburtsstunde Ungarns. Wir wandelten auch durch die ungarischen Häuser von Deichwächtern, Bauern, Feuerwehr ... der vergangenen 3 Jahrhunderte.
Und das alles bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein.
Am Abend feierten wir gemeinsam mit unsren ungarischen Freunden den Abschluß des Aufenthalts in Dabas.
Dabei konnte man gut sehen, wie beide Schülergruppen sich gut verstanden.
Die Gasteltern hatten ein überaus reichliches und leckeres Menü vorbereitet.
Anschließend bekamen wir die ersten Bilder des Ungarnbesuchs zu sehen, das Quiz vom Dienstag wurde ausgewertet und die Danksagungen fanden statt.
Außergewöhnlich war auch die Tanzstunde mit dem Schulleiter (!!!), der uns ungarische Volkstänze lehrte und selbst einige vorführte.
Ganz große Klasse. Schließlich saßen wir beim Lagerfeuer zusammen und sangen.
Also ein rundum gelungener Abschlußabend.
Morgen verbringen wir den Tag mit den Gastfamilien und am Sonntag geht der wunderbare Aufenthalt hier in Dabas leider zu Ende.

Euch ein schönes Wochenende und viele Grüße aus Dabas.

Sonntag, 12. 10.2014

Nach dem gestrigen"Ruhetag", den wir mit unterschiedlichen Aktivitäten in den Gastfamilien verbrachten, stand am Morgen die Verabschiedungszeremonie auf dem Programm.

Vor der Heimfahrt sagten wir unseren neu gewonnene Freunden "Auf Wiedersehen" - für die meisten wird es sicher kurz vor Ostern ein Wiedersehen beim Gegenbesuch der Dabaser Schüler in Nossen geben.
Na, und darauf freuen wir uns schon sehr.
An dieser Stelle sei unseren Gastgebern ganz herzlich für die Gastfreundschaft und die liebevolle Organisation gedankt. Vielen fiel dementsprechend der Abschied und die Heimreise schwer.
Nun sind wir bereits kurz vor Nossen.
Eine erlebnisreiche und intensive Woche geht für uns zu Ende.

Fazit:
-Freundschaften geschaffen und gepflegt,
-Fremdsprachenkenntnisse reichlich genutzt
-und vor allem auch Land, Leute, Kultur und Lebensweise der Ungarn kennen gelernt.

Also recht vielen Dank nochmals an die Organisatoren und die Unterstützung durch die beiden Schulleitungen in Nossen und Dabas.

Tschüss bis zum Besuch der ungarischen Partnerschule bei uns in Nossen im kommenden Jahr.

Dienstag, 7.10.2014

Hallo aus Dabas!

Oder einfach auf Ungarisch: Jo reggelt!
Nach kurzweiligen 10,5 stündiger Fahrt sind wir gut gelaunt in Dabas angekommen - und ebenso empfangen worden.
Nach der überaus herzlichen Begrüßung verabschiedeten sich alle in ihre ungarischen Gastfamilien.
Am frühen Morgen trafen wir uns in unserer Partnerschule wieder - trotz kurzer Nacht alle mit einem Lächeln im Gesicht. Dem Schulrundgang durch das Gymnasium folgt gerade der Besuch in verschiedenen Unterrichtsstunden.
Nachher geht's weiter auf Erkundungstour durch die Stadt - es bleibt also weiter spannend.

Bis später also! Eure Ungarnfahrer

Mittwoch, 08. Oktober 2014

Hallo nach Nossen,
Ein neuer Tag und damit wieder unzählige neue Erlebnisse.
Gestern haben wir am Nachmittag die Stadt besichtigt und herausgefunden, dass es hier einen großen Bevölkerungsanteil von Slowaken gibt, die im vorigen Jahrhundert hierher ausgewandert sind.
Na, und in Dabas existiert auch die längste Straße in Mitteleuropa, die wir mit einem Minizug entlang gefahren sind. Vorher waren wir noch auf einem 22 Meter hohen Glockenturm im Stadtzentrum, von dem man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung hat.
Dann ging es für einige zu einem spannenden Handballspiel in die Sporthalle und danach zum Abend in die Gastfamilien. Heute Morgen trafen wir uns gut gelaunt in der Schule und starteten ab kurz nach 8 zu einer Stadtralley durch Dabas.
Mit mehr als einer Stunde Differenz trudelten die einzelnen Gruppen wieder in der Schule ein.
Gerade sind alle mit Basteln und diversen Spielen beschäftigt.
Und nach dem Mittag steht noch die Sportrunde an.

Nachtrag am späten Abend: die lustigen Staffelspiele, organisiert durch einen der Dabaser Sportlehrer verliefen recht erfolgreich.
Die erste Nossener Mannschaft gewann vor der zweiten und den beiden Teams des Dabaser Gymnasiums.
Allerdings wird das Ergebnis nicht repräsentativ für die Sportlichkeit der Schülerschaft in beiden Gymnasien sein.
Die Schüler aus Dabas haben eigentlich einen kleinen Vorteil: sie haben immer 5 Stunden Sport pro Woche. Na, jedenfalls freuen wir uns auf einen erlebnisreichen Ausflug nach Budapest morgen.

Viele Grüße an alle aus Dabas!

 

Heute stand unser Ausflug nach Budapest auf dem Programm.
Fazit: Diese Metropole ist jederzeit eine längere Reise wert.

Der eine Tag hat bei Weitem nicht gereicht, all die interessanten, eindrucksvollen und wunderschönen Bauten, Straßen, Geschäfte, ... zu bestaunen.
Gegen halb 9 fuhren wir gen Budapest los.
Auf der Margareteninsel (einer 2,5 km langen Insel, die in der Donau liegt) angekommen, waren wir zuerst beim Musikalischen Turm.
Dann versuchten sich die meisten Schüler dort am Vierer-Fahrradfahren, wobei Geschicklichkeit und Orientierungssinn gefragt waren.
Weiter ging es mit dem Rundgang an der Matthiaskirche vorbei zur Burg.
Und vor der Heimfahrt blieb noch genug Zeit zum Einkaufsbummel oder einfach nur zum Flanieren durch Budapests Haupteinkaufsstraße.
Nach der Rückkehr in Dabas wartete noch das Abendprogramm in den Gastfamilien auf sich

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